Kreuzigung Jesu - Leid und Qualen vieler Proheten...


Zitat:
@esra ja und alle kommen in den himmel oder was..? Das heißt ihr düft morden, steheln etc..und man wird auch noch belohnt..weil sünden werden anschienend nicht von euch genommen/vergeben?


@Feye , was unterstellst du mir da, eigentlich,,,was hat dein text mit meinem zu tun,,,, so was habe ich doch garnicht behauptet,,,,
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Es gibt nur eine Wahrheit "La ilahe ilallah"
Es gibt nur einen Geliebten "Allah"
ich unterstelle dir GAR NICHTS!

Ich fragte mich nur wie es bei euch ist, wenn du sagtest "..unsere sünden nimmt uns keiner.."

würdest du mir das bewantworten?
Selam....

Ja toll,,,jetzt hast du meine so verdreht,,,,,

Es geht dadrum das du ja sagst,,dass jesus sich für euch erniedrigt hat,,, euch eure sünden weg nimmt...unsw,,, Du weisst schon was ich meine,,

UNd ich meinete wenn euch eure sünden schon im Vorraus verziehen werden was für ein sinn hat es dann noch,,,das ihr auf der welt seit,,,,

Das heist doch wer an jesus glaubt,,,und auch neben bei Deftige sünden begeht kommt ins paradise,,,er brauch nichts anderes zu machen, als an jesus zu vertrauen,,, weil jesus wird ihm ja seine sünden wegnehmen,,,unsw,,, also..sagen wir egal was du machst, wiel du ja dich an jesus zurück lehnst,,kommst du ins paradise,,, oder nicht???

Und bei uns ist es aber nicht so.... Natürlich ist gott allverzeihend,,, Wenn wir berreuhen und um vergebung bitten, dann vergibt er uns auch INSALLAH,,, aber es hätte wenig sinn , wenn es hiesse ,,,das jesus für uns auf die welt gekommen ist, um uns unsere sünden weg zu nehmen,,,

Weil dann hat das alles keinen sinn mehr...
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Zitat:
auf der Erde sind wir, denke ich, weil es wiederum ein Geschenk ist..(warum seid ihr den auf der erde, was wollte allah mit uns..?)

Wir müssen das Geschenk auch richtig einsetzen. zB wenn wir uns nicht rauschmittel hingeben, oder andere Menschen in Liebe begegnen..


Also das die erde ein geschenk gottes ist das ist mir jetzt auch neu,,,,,
Geschenk belohnung ist paradise,,,,
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warum bist denn du auf der Erde...nur weil ich deine Frage vertausche is das nicht falsch..ich will nur mal deine Meinung wissen.

und so einfach ist es 100% nciht wenn du sagst "Das heist doch wer an Jesus glaubt,,,und auch neben bei Deftige sünden begeht kommt ins paradise,,,er brauch nichts anderes zu machen, als an Jesus zu vertrauen,,, weil Jesus wird ihm ja seine sünden wegnehmen,,,unsw,,, also..sagen wir egal was du machst, wiel du ja dich an Jesus zurück lehnst,,kommst du ins paradise,,, oder nicht??? "

weil 1.Wenn wir Sünden begehen-sie von tiefsten Herzen bereuen..2.Galaube ersteinmal an Jesus.3.Befolge die Gebote-wozu hat es sie sonst gegeben..?
Esra hat folgendes geschrieben:
Wie soll ich einem Vater vertrauen, der seinen Sohn töten lässt; der seine Liebsten und innigsten "Kinder" ständig solchem Leid aussetzt?

Im Grunde so wie es Jesus getan hat. Er bittet am Ölberg inständig darum, dass "der Kelch an ihm vorüber geht", dass Gott nicht die Annahme des Kreuzes von ihm verlangt - ein völlig legitimer Wunsch, auch wir werden in erster Linie darum beten, dass Leid und Schmerz uns fernbleiben, alles andere wäre ja nicht normal. Aber dann kommt der entscheidende Zusatz: "Nicht mein Wille geschehe, sondern deiner." Es geht darum auch und gerade hinter den Widerwärtigkeiten und Dunkelheiten auf dem Weg zum Vater die geheimnisvolle Hand Gottes zu sehen und darauf zu vertrauen, dass letztlich denen die Gott lieben Alles zum Guten gereicht, wie der heilige Paulus sagt. Diese felsenfeste Hoffnung und Zuversicht des guten Endes wäre ohne die Auferstehung ohne reale Grundlage.

Zitat:
Welchen Sinn hat es, dass diese großen Gläubigen bzw. großen Spiritualisten immer wieder solches Leid ertragen "mussten"?

Krankheit, Leid und Tod beziehen aus christlicher Sicht ihren Sinn aus der Auferstehung Jesu, die ohne das Kreuz nicht möglich gewesen wäre und die alles Leid und den Tod endgültig besiegt hat.
Warum es dazu so etwas Brachiales wie das Kreuz gebraucht hat ist rational letztlich nicht aufzulösen. Beim Kreuz geht es jedenfalls nicht um eine spektakuläre und grausame "Abrechnung", die Gott unerbittlich verlangt. Das Kreuz zeigt einerseits die Monstrosität der Sünde und andererseits die Radikalität einer uns unendlich übersteigenden Liebe, die sich völlig entäußert und hingibt.

Ohne die Auferstehung Jesu als Vollendung und Ziel des Leidens Christi wäre der letzte Sinn des Leides ungeklärt und nicht zu beantworten. Seit der Auferstehung hat jedes Mittragen des Kreuzes Anteil an der Erlösung.

Die christliche Antwort welchen Sinn das Leiden hat, lautet daher: erlösenden Sinn, sofern es gemeinsam mit Jesus getragen wird.

"Du hast zu mir gesagt: Vater, es geht mir sehr schlecht.

Ich habe dir leise geantwortet: Nimm nur ein wenig von diesem Kreuz, nur einen kleinen Span davon, auf deine Schulter. Und sollte dir nicht einmal das gelingen..., dann lass es ganz auf Jesu starken Schultern. Und sprich schon jetzt mit mir: Herr, mein Gott: In Deine Hände lege ich das Vergangene, das Gegenwärtige und das Zukünftige, das Kleine und das Große, das Wenige und das Viele, das Zeitliche und das Ewige.

Und dann sei ganz beruhigt."

Hl. Josémaria Escrivá
Hallo,
daß ein Mächtiger, ein Diktator, Befehlshaber, Statthalter oder König ggf. sein Kind vor Strafe nicht bewahrt um die Glaubhaftigkeit zu sichern "Recht gilt für Alle" hat ja Logik und ist verständlich.

Daß aber ein Gott, so wie der jüdisch-christlich-moslemische-bahaimäßige von den Menschen virtuell konstruiert wurde so blütrünstig und rachsüchtig gestaltet wurde, das gefällt mir nicht.

Propheten als Märtyrer hatten fast immer ( oft ) die Möglichkeit abzuschwören, liessen sich also fast freiwillig töten.

Und wenn ich theologisch gedacht annehme, kein eigener Wille sonder von Gott gelenkt, dann die Frage nach Sadismus oder Blutgierigkeit des lenkenden Gott.

Ein wirklich mächtiger wohlwollender Gott, hätten die Theologen auch so definieren können, könnte die Menscheit wegen ihrer Fehler statt zu bestrafen sondern auch begnadigen können, OHNE Sühneopfer!

So hätten die Redakteuere der Bibeltexte auch Gott erfinden können.
Weinberg hat folgendes geschrieben:
Daß aber ein Gott, so wie der jüdisch-christlich-moslemische-bahaimäßige von den Menschen virtuell konstruiert wurde so blütrünstig und rachsüchtig gestaltet wurde, das gefällt mir nicht.

Propheten als Märtyrer hatten fast immer ( oft ) die Möglichkeit abzuschwören, liessen sich also fast freiwillig töten.


Bahaimäßig ist es auch tatsächlich so, dass ein Martyrium immer eine freiwillige Angelegenheit ist und sein muss. Das gilt für Jesus nicht weniger als für jedes andere Opfer religiöser Verfolgung.

Ein Sühnopfer in dem Sinne, dass dadurch eine sonst nicht zu erlassende Schuld getilgt werden würde, sehe ich in den Bahá'í-Schriften nicht. Vielmehr verstehe ich den Opferbegriff übertragend, da nur dadurch, dass der Prophet im konkreten Fall sein Leben Gott weiht die Menschen zu Gott hingeführt werden können. Er eröffnet also in meinem Verständnis neue Perspektiven und manipuliert nicht Gottes "Rechenschieber".
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Soeren hat folgendes geschrieben:

Ein Sühnopfer in dem Sinne, dass dadurch eine sonst nicht zu erlassende Schuld getilgt werden würde, sehe ich in den Bahá'í-Schriften nicht................


Hallo,
danke für die Antwort, ich interpretiere es so daß du es nicht nur nicht sahest sondern in den Bahá'í-Schriften nicht entsprechendes findbar ist.

Das ist für mich genau der Punkt weshalb ich christliche Religionen alle ablehne, hart formuliert die Karfreitags-Ostergeschichte mit stellvertretenem Opfer und Erlösung mit Tilgung von der Schuld....

Und ich finde es mutig in der kleinasiatischen Welt vor ca. 150 Jahren so ein neues "Gottesmodell" in Schriften zu kreieren.

In Frankreich z.B. war das in der Republik nach 1870 oder in der Schweiz kein Risiko, da konnte auch Lenin agieren...
Hallo zusammen,

keiner von Euch versteht die Symbolik des Kreuzestodes.
Denn, was stirbt, ist nicht der Körper, sondern die Vorstellung (Geist) von ICH BIN KÖRPER und Person (Hänsel und Gretel). Also Fleisch!

„Fleisch gesinnt wird zu Fleisch, Geist gesinnt wird zu Geist“(Bibel).

Damit aber der Mensch überhaupt fähig wird, diese „Fleischliche Gesinnung“ im Geiste abzulegen, muß es ihm im Irdischen (Materiellen) SCHLECHT ergehen! Also muß er LEIDEN!

Denn ohne dieses Irdische Leiden, würde sich kein Mensch im Geiste von der Anhaftung an die materielle Welt (BEGEHREN – GIER) befreien können! Sie würden alle nur noch ihren BEGEHREN hinterher laufen – wie das aktuell auch in dieser Luxuswelt zu sehen ist. Sie würden alle denken ICH MACHE – ICH bestimme, ICH erreiche usw. usw. usw. und dieses ICH bezieht sich NUR auf die PERSON – den Körper und den Besitz.

Wer aber im Geiste in die Vollendung geht, der hat schon alle Begehren für sICH (die Person) aufgegeben! Dann kann er zu seinem Gott sagen – MACH DU!
ICH habe schon alles gemacht, was zu machen war – habe ausführlich gelebt und viele Erkenntnisse gesammelt. Ich habe genug davon! Von jetzt an mach DU!

Kreuz: „Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist“!

Was hier stirbt, ist NICHT der Körper, aber es ist die geistige Vorstellung vom ICH bin materieller Körper!
Wenn diese falsche Vorstellung „gestorben“ ist, kann eine NEUE VORSTELLUNG im Geiste erwachen – von: ICH BIN GÖTTLICHER GEIST und EINS mit ALLEM was lebt!

Jetzt noch zum Kreuz!
Das Kreuz symbolisiert die zwei Pole Zeit und Raum!
Der Mensch ist GEFANKEN in Zeit und Raum.
So sagt auch Lao-Tse: „Aus Einheit wird Zweiheit (Polarisation) aus Zweiheit wird Dreiheit und aus Dreiheit entstehen die Hunderttausend Wesen“.
Aus Zeit wird gestern, heute und morgen,
Aus Raum wird, länge, breite und höhe.
Somit haben wir die 6 „TAGE“ der Schöpfung!
Daraus entsteht die unendliche Vielfalt, in der der Mensch (durch seine Begehren) im Geiste GEFANGEN ist.

Der Tod am Kreuz bedeutet also, daß der Mensch sich im Geiste von dieser unendlichen Vielfalt BEFREIHT hat, und im Geiste wieder zur EINHEIT zurück gekehrt ist!

Es gibt nur noch EINE undendliche EINHEIT!

Der Name Gottes lautet (Moses): „Ich bin, der ich bin“!
Alles in Einem, und unveränderlich.

© Demetrius Degen
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de