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Hallo Wu,
Du schreibst...
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| wenn ich wüsste, wohin 'mein Weg' mich führt, könnte ich darauf doch nur so weit kommen, wie ich sehe... |
Mit welchen Augen versucht du denn diesen herrlichen Pfad zu beschreiten. Die Fokusierung auf materielle Dinge verhindert die Weitsicht des wahren Sehens.
| Zitat: |
O Sohn des Staubes!
Werde blind, damit du Meine Schönheit schauest, werde taub, damit du den lieblichen Klang Meiner Stimme hörest. Lege alle Gelehrsamkeit ab, damit du an Meinem Wissen teilhabest. Löse dein Herz vom Besitz, damit du aus dem Meer Meines ewigen Reichtums einen unvergänglichen Anteil gewinnest. Werde blind, dass heisst für alles ausser Meiner Schönheit. Werde taub für alles ausser Meinem Worte. Lege alle Gelehrsamkeit ab ausser dem Wissen von Mir, damit du mit klarem Auge, reinem Herzen und wachem Ohr den Hof Meiner Heiligkeit betrittst |
| Zitat: |
O Mensch mit zweierlei Sehvermögen!
Schliesse ein Auge und öffne das andere.
Schliesse das eine vor der Welt und allem, was darinnen ist, und öffne das andere für die geheiligte Schönheit des Geliebten |
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| Und woher willst Du wissen, dass das Ziel bei allen Menschen das gleiche ist? |
Betrachtest du diese Frage mit deinem weltlichen Auge, so wirst du keine Antwort finden. Erweckst du jedoch dein geistiges Auge, das die Schönheit Gottes erkennen wird, so wird dir dieses "Ziel" klar vor deinem Antlitz erscheinen.
"Das Vorankommen auf dem Weg erfordert zuerst die Erkenntnis des Zieles. Der Weg beschreibt die Stufen der geistigen Entwicklung."
Wie ich schon sagte: Wenn du das Ziel nicht kennst, wirst du deinen Weg auch nicht finden und kommst somit nicht voran.
Der einzige Unterschied zwischen diesen Menschen ist, dass einige auf ihrem Pfad nicht vorwärts kommen und stillstehen oder sogar rückwärts gehen
..., weil sie eben ihren wahren Pfad in jenem Augenblick nicht erblicken können.
Ich wünsche dir für deiner Zukunft eine wahrhaftige Weitsicht.
Alles Liebe
Edwin
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