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Hallo Soulwing!
Da gebe ich Dir in Vielem recht, in Manchem würde ich noch weiter gehen - so denke ich dass jede Vorstellung einmal als Irrtum erkannt werden muss - aber ich sehe da auch in Deiner Darstellung noch ein 'Dogma': Dass Gott [etwas] ist - z.B. 'Liebe' oder 'Alles-Das-Ist' (abgesehen davon, dass diese beiden mir schon nicht recht zusammenzupassen scheinen) - beschränkst Du da nicht wieder, auf eine Eigenschaft, oder auf eine (wenn auch unendliche) Menge? Nicht dass ich das für illegitim hielte - aber mir persönlich ist da der Zugang näher, wie ihn Buddhisten und Taoisten, die negative Theologie, und viele Mystiker im Juden- und Christentum und im Islam beschreiten - 'Gott ist etwas, über das wir letztlich nichts aussagen können' - wie Meister Eckhart so beinhart formuliert:
| Zitat: |
| Gott ist gut, Gott ist weise, Gott ist unendlich, Gott ist gerecht - das alles ist so unsinnig, wie wenn ich Schwarzes weiß nennen würde. Du bist das, was du über deinen Gott denkst, und du lästerst ihn, wenn du ihn damit behängst. Nimm ihn ohne Eigenschaft als überseiendes Sein und eine überseiende Nichtheit. |
- aber, wie gesagt, von diesem Punkt abgesehen kann ich nur unterschreiben was Du sagst.
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