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Sei nicht Sklave, sonder Herr deiner Stimmungen. Bist du aber so verärgert,
so gedrückt, so wund, daß dein Geist selbst im Gebet nicht Erlösung und Ruhe
findet, so gehe eilends hin und bereite einem Geringen, einem Bekümmerten,
einem schuldigen oder unschuldig Leidenden - eine Freude! Opfere dich, deine
Gabe, deine Zeit, deine Ruhe einem anderen, einem, dem mehr als dir
auferlegt ist - und deine unglückliche Stimmung löst sich auf in gottselige,
gottzufriedene Ergebung.
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Denkt zu allen Zeiten daran, wie ihr jedem Glied der Menschheit einen Dienst
erweisen könnt. Schenkt Abneigung und Zurückweisung, Geringschätzung,
Feindseligkeit und Ungerechtigkeit keine Beachtung: tut das Gegenteil. Seid
aufrichtig freundlich, nicht nur dem Anschein nach.
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Schließt eure Augen gegen Unterschiede der Rasse und heißt alle mit dem
Licht der Einheit willkommen. Seid die Ursache des Trostes und der Hilfe für
die Menschheit. Diese Handvoll Staub, die Welt, ist eine Heimat, laßt sie
eine solche in Einigkeit sein. Entsagt dem Stolz, denn er ist eine Ursache
der Zwietracht. Folge nur dem, was Harmonie bewirkt.
Abdu'l Baha, Verschiedene Schriften
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