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Umgang mit Magie meiden












Hallo -

ich denke da auch weniger an 'Sünde', sondern an eine ungesunde Grundhaltung, aus der falsches Handeln erwachsen kann. Vor einiger Zeit habe ich einmal in einem anderen Forum zu dieser Frage auf das posting eines Freundes so geanwortet:
Zitat:
Zitat:
Buddha sagte in einer Lehrrede einst, dass der Mensch den Umgang mit Magie meiden solle, da er und die damit zur Verfügung stehende Macht, eine Versuchung darstellen. Versuchung zum Missbrauch, was im buddhistischen Sinne mit "leidvoll" beschrieben wird.

Für mich geht es nicht nur um Missbrauch, sondern allgemein um Manipulation. Der taoistische 'Magier' wirkt dadurch, daß er nicht handelt - nichts manipuliert - und dadurch Wirklichkeit erkennt.

'Magie ist weniger weiß oder schwarz als rot, wie Esau's Linsengericht. Um das Linsengericht der Erweiterung des Bereichs des Machbaren verkauft der Magier das Erstgeburtsrecht der Erkenntnis - nicht des existentialen Wissens, sondern der existentiellen Erkenntnis der Wirklichkeit schlechthin, wie sie auch dem sexuellen 'Erkennen' zugrundeliegt. Wer die Wirklichkeit erkennt wie eine Geliebte, verwirklicht sie ohne Manipulation.'

Ich habe manchmal das chinesische I-Ging-Orakel befragt, das mit Wahrsagerei wohl nur am Rande zu tun hat, und auch häufig die Erfahrung gemacht dass es 'stimmt' - aber es bleibt trotzdem immer ein Beigeschmack von 'Manipulation'; das Gefühl in eine Sphäre hineinzugreifen, die man besser unberührt lassen sollte...
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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