Übertritt vom Christentum zum Islam eigentlich eine logische


Liebe Elisha,

auch von mir ein HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum:

Nach meinem Baha`i-Glauben ist der Übertritt vom Christentum zum Islam eigentlich eine logische Entwicklung auf dem Wege der eigenen geistigen Reife. Es ist allerdings "nur" eine logische Entwicklung.

Ein Christ, der vorurteilsfrei seine eigene Überzeugung lebt, geht genauso einen logischen Entwicklungsweg, wie ein Muslim, der ebenso der Weg der Vorurteilslosigkeit innerhalb des Islam beschreitet. Und gleiches gilt selbstverständlich auch für Juden, Buddhisten, Hindus, Zoroastrier und natürlich auch für Baha`i.

606 n.Chr. war das Kommen Muhammds die Fortsetzung der Nächstenliebe nach der Bergpredigt. Die von Dir verwendete Sure 7,56 weist deutlich darauf hin. Betrachten wir uns heute die Bibel, speziell das Neue Testament, so finden wir zwar von den überlieferten Aussagen der Apostel ein "moralisches Gesetz", jedoch keine Gesetzesform, die sich in Intuitionen und Gremien kleidet. Diese "Lücke" hat Muhammad gefüllt. Dabei hat Muhammad keinen Jota des mosaischen oder moralisch-jesuitischen Gesetz missachtet, sondern der Zeit gemäss ein "neues Gewand" geschaffen, in das sich der gereifte Körper Menschheit kleiden konnte.

Ebenso haben Bab und Baha`u`llah verfahren (die Offenbarer der Babi- und Baha`i-Religion): Die Gesetze der Baha`i-Religion sind der logischen Fortentwicklung einer reifer gewordenen Menschheit angepasst. Dabei sind einige Verordnungen Baha`u`llah`s direkt dem Qur`an entnommen, so z.B. der Zadakh, die Armensteuer.

Es ist ein überzeugte, mutiger Schritt -gerade in der heutigen, von Intoleranz geprägten Zeit- vom Christentum zum Islam überzutreten. Ich finde das sehr beachtenswert !