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Fundamentalismus und Fanatismus













Was ist schlimmer: Fundamentalismus oder Fanatismus?
Fundamentalismus
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Fanatismus
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beides
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keines
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Keine Ahnung
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Stimmen insgesamt : 7

Hallo Leute,

Was ist schlimmer: Fundamentalismus oder Fanatismus?

Was meinen diese beiden Begriffe überhaupt und was ist der Unterschied oder die Gemeinsamkeit?

Fundamentalismus

Fanatismus


Zitat:
Fundamentalismus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Begriff Fundamentalismus bezeichnet eine religiöse oder weltanschauliche Strömung, deren Ziel eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Religion oder Ideologie ist.


Quelle: Fundamentalismus


Zitat:
Fanatismus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Fanatismus (von fr: fanatique oder lat. fanaticus; göttlich inspiriert) bezeichnet man das Besessensein von und unbedingte Festhalten an einer Idee oder theoretischen Vorstellung. Fanatismus ist durch Intoleranz gegenüber jeder anderslautenden Meinung gekennzeichnet. Von der Richtigkeit und dem hohen Wert seiner Anschauung ist der Fanatiker vollkommen überzeugt und verteidigt sie vehement gegen jede Infragestellung. Einer vernünftigen Argumentation ist er dabei nicht zugänglich. Die idealisierte Vorstellung ist seinem kritischen Denken bzw. Reflektionsvermögen entzogen. Damit verbundene negative Konsequenzen für sich selbst oder andere werden als solche nicht erkannt bzw. anerkannt.


Quelle: Fanatismus
Hallo JCIV,

Der Terrorismus ist schlimmer, wenn nicht gar am schlimmsten:

Zitat:
Terrorismus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Terrorismus (von lateinisch terror „Furcht, Schrecken“) sind planmäßig vorbereitete schockierende Gewaltanschläge gegen eine politische Ordnung aus dem Untergrund zu verstehen. Sie sollen vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten, daneben aber auch Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen. (Def. nach Waldmann). Terrorismus ist keine militärische Strategie, sondern primär eine Kommunikationsstrategie. Terroristen greifen nicht militärisch nach Raum (wie z.B. der Guerillero) sondern wollen das Denken besetzen. Staatsterrorismus wird üblicherweise als Terror bezeichnet, und ist nicht in der Definition enthalten.

Personen und Gruppen, die Terrorakte verüben („Terroristen“ bzw. “Terrororganisationen“) werden zusammenfassend ebenfalls als „der Terrorismus“ bezeichnet (etwa in Begriffen wie „der internationale Terrorismus” oder „der rechtsradikale Terrorismus“).

Terrorismus ist weltweit verbreitet und kein neues Phänomen. Er wird in der Regel mit einer Ideologie begründet, die der angegriffenen Gesellschaft entgegensteht und mit friedlichen Mitteln nicht durchsetzbar sei (siehe dazu auch Fundamentalismus und Extremismus).

Der Begriff des Terrorismus selbst ist umstritten. So ist z. B. die Grenze zwischen „Widerstandskämpfer“ und „Terrorist“ jeweils von der Weltanschauung beeinflusst und daher nicht immer objektiv festzulegen.


Quelle: Terrorismus
Hallo Israel,

Ja, Terrorismus ist die schlimmste Gewaltform die es gibt.

Es gibt auch noch den Extremismus und den Radikalismus, die auch sehr schlimm sind:

Zitat:
Radikalismus und Extremismus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Begriffe Radikalismus und Extremismus beschreiben politische Ziele und Methoden, die fundamental von den Werten der jeweils bestehenden Gesellschaftsordnung bzw. Wirtschaftsordnung abweichen. Umgangssprachlich werden die Begriffe oft austauschbar verwendet. Historisch gesehen unterscheidet sich ihr Sinngehalt jedoch geringfügig. Definition und Unterscheidung beider Begriffe sind umstritten.


Quelle: Extremismus
Hallo Allerseits,

wenn man den Begriff Fundamentalismus nicht den Bedeutungsinhalt von wikipedia zuordnet, sondern ihn einfach von seinem Wortstamm her, also von fundamental, grundlegend her ableitet, so bedeutet Fundamentalismus, eine Grundlage besitzen, eine Tradition besitzen, eine Religion besitzen, eine Wertesystem besitzen.

Und von dem Zeitpunkt an, da man als kleines schreiendes Bündel auf die Welt kommt, wird man mit Traditionen und Werten konfrontiert und übernimmt in den meisten Fällen auch die Traditionen und Wertvorstellungen seiner Eltern und seiner Umgebung. Des weiteren baut man später auf Grundlage seiner eigenen Erfahrungen (also wieder auf Fundamenten) neues auf.

Für einen "Fundamentalisten light" halte ich von daher so ziemlich jeden Menschen.

Aber zum Fundamentalisten wird man dann, wenn man nicht fähig ist, über sein eigenes Fundament hinauszublicken und es zwingend als etwas fest zementiertes betrachtet, was absolut ist. Und genau dort wird der Fundamentalismus fanatisch. Dann wird Fundamentalismus zum unbedingten festhalten an einer Idee, die es unmöglich macht zu erkennen, dass andere Menschen andere Fundamente besitzen.

Ein gewisses Problem sehe ich darin, dass ein ethischer Relativismus auch nichts taugt.
Hallo Hello-World,

das was Du als Fundamentalismus beschreibst, ist meiner Ansicht nach eher Konservatismus; das Bestreben, Werte zu erhalten. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, solange jedenfalls nicht, solange man den Konservatismus nicht für sich oder andere einsetzt, um sich eben nicht mehr weiter zu entwickeln, sondern um auf der Stufe der Väter und Vorväter zu verweilen.
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