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Mohammed in der Bibel?












Hallo Galater,
Wie bist du auf deine Intressanten Ansichten gekommen? würde mich mal intressieren!
Ich antworte hier jetzt nicht per PN sondern öffentlich.

Tobias nannte mich einen Autodidakten.
Das kann man so sagen. Es ist auch wichtig, aber nicht ausschlaggebend.

Die Antwort ist: Ich habe in der Bibel gelesen.
Im tiefen Vertrauen, daß es Gott gut mit mir meint, wollte ich mehr wissen. Und die wertvollsten Aussagen über das Wesen des Glaubens macht Paulus. Also habe ich Paulus gelesen. Gott hatte mich dazu getrieben. Das ist aber eine andere Geschichte. Steht auch hier irgendwo im Forum.
Und ich konnte mit den Aussagen von Paulus etwas anfangen. Was er über die Sünde, den Glauben und die Erlösung schrieb, das erschloß sich mir, das konnte ich gut nachvollziehen, auch in den schwierigsten Passagen erkannte ich seinen messerscharfen Verstand und seine bestechende Logik. Und seinen tiefen Glauben.
Auf einmal stutzte ich. Genau bei Gal 3,19 konnte ich Paulus nicht mehr nachvollziehen. Denn wenn das, was er hier zweifelsohne schrieb, die Wahrheit ist, dann ...... Nicht auszudenken, was Paulus hier andeutete. Und dann begann ich, unter diesem Aspekt in seinen Briefen zu lesen. Und eine bisher vollkommen unbekannte Welt erschloss sich mir. So viele Stellen wurden auf einmal klar. Überall sprang mir diese Botschaft ins Auge.
ich begann mich zu fragen, ob das denn sein könne. Und ich muß sagen, ja, es ist so, daß niemand bisher die Briefe des Paulus so gelesen hat wie ich. Man unterstellt mir oft, ich würde interpretieren. Nun ja, es ist vielleicht ungewohnt, was ich sage, aber es steht genau so da, und es wurde bisher von den Theologen weginterpretiert.
Das ist genau das Manko der Theologen. Sie wissen zuviel. Im Zuge ihrer Ausbildung lesen sie nicht in der Bibel, sondern in den Büchern, die andere über die Bibel geschrieben haben. Und übernehmen deren Fragen und deren Antworten.
Ich habe noch keinen einzigen Kommentar über die Bibel gelesen. Nun, ich habe einige vorliegen, und ich beginne auch manchmal mit dem Lesen, aber was da drinsteht nervt mich ziemlich schnell. Dann wird Lesen anstrengend. Wenn man nur noch rufen könnte: Seid ihr blind, es ist doch so einfach.

Meine "interessante" Ansicht kommt nur aus dem Lesen der Bibel.
Mein Vorteil ist, daß ich keine theologischen Fachausdrücke kann. Das erfordert von mir, daß wenn ich etwas verstehen will, muß ich es mit den Worten begreifen, die ich tagtäglich benutze, in denen ich denke. Ich kann mich gar nicht in diese komischen Ausdrücke flüchten, nach dem Motto: abgelegt unter "PiPaPo". Nein, mit meinen ureigenen Gedanken kann ich es begreifen. Und mit meinen eigenen Worten kann ich ausdrücken, was ich glaube. Worte, die jeder Laie auch verstehen kann. Das ist ein Geschenk.

Es ergeben sich dann Situationen, daß ich mit Theologen diskutiere, und dieser Theologe sagt mir dann, daß ich die "zwei-Naturen-Lehre" oder -Theorie vertrete. Dabei weiß ich garantiert nicht, was das ist. Ich habe schon so eine Ahnung. Aber wenn diese Ahnung richtig ist, dann vertrete ich eben nicht die zwei-Naturen-Lehre. Das hört sich jetzt seltsam an, ist für mich aber ein Zeichen, daß ich mich in gewissen Tiefen des Glaubens bewege, die sich nicht jedem so leicht erschließt. Und für mich ist es die natürlichste Sache der Welt.
Gut, ich gebe zu, daß ich nicht nur in der Schrift lese. Ich lese auch viel in den Schriften der allerersten Christen. In allen Apokryphen. Alles, was in jener Zeit geschrieben wurde interessiert mich. Aber nicht die Kommentare. Natürlich hat auch ein Irenäus Kommentare verfasst. Aber ich lese diese Schriften hauptsächlich, um mir ein Bild machen zu können, was damals abging. Und ich denke, daß ich etwas Überblick habe. Ich denke, daß schon in den allerersten Jahren nach Christi Tod seine Lehre "angepasst" wurde. Von Menschen wie Petrus und Co. So anmaßend das auch klingen mag, Paulus kannte die Wahrheit, konnte sich aber nicht durchsetzen, wollte sich auch nicht mit aller Gewalt durchsetzen. Denn er hatte sich gedacht, daß ja die Wiederkunft des Herrn unmittelbar bevorstünde. Hätte er geahnt, daß 2000 Jahre vergehen würden, in der die Christenheit grundlegend falsche Tatsachen vertritt, dann hätte er niemals geschwiegen. Da bin ich mir absolut sicher.

Galater
Hallo,

das alles hat ja fast nix mehr mit dem eigentlichen thema zu tun oder!
Ok, danke Galater.
Zitat:
Doch der heilige Johannes läßt uns ohnehin nicht im Stich. Er sagt uns auch noch, wie ein falscher Prophet zu erkennen ist.

"Daran erkennt ihr den Geist Gottes; jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, stammt von Gott." (1 Joh. 4:2)

Gemäß dieser Interpretation von Johannes selbst, ist das Wort "Geist" ein Synonym für das Wort "Prophet". So bedeutet "Geist Gottes" "Prophet Gottes" und "jeder Geist" "jeder Prophet". Sie haben das Recht zu erfahren, was der Ehrwürdige Qur'an über Jesus Christus (Fsai) zu sagen hat.

Quelle: http://www.fro.at/sendungen/islam/muhamme.html


LINKKORREKTUR:
http://www.islamheute.ch/muhamme.html
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