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"Ich WEISS, dass es Gott gibt"












Liebe Rosa,

In einem anderen Forum las ich unlängst einen Beitrag, der mich sehr bewegt hat. Während der Entwicklung im Mutterleib entfernt sich die Seele des Kindes unmerklich vom Kontinuum, und wird getragen von der Liebe des Kontinuum und der Liebe der Mutter.

Diese Verabschiedung aus dem Kontinuum mit dem göttlichen und der Willkommensgruß von der liebe der Mutter gehen Hand in hand. Das Kleine Geschöpf wird von der Liebe Gottes getragen, und die Mutter übernimmt diese Liebe.

Als ich die so bewegende Geschichte von deiner Tochter gelesen habe, dachte ich sofort daran, als hätte das kleine Mädchen sich an diese Fähigkeit "erinnert". Im Mutterleibe haben die Kinder noch keine Wahrnemungen von Häusern und Straßen und Bäumen, oder der Decke eines Zimmers. Ihre Seele geht aus- und ein.

So bin ich ganz besonders berührt von dem Umstand, daß dein Töchterlein gesehen hat daß es ihm nicht guttut, und es deshalb nicht mehr tut. Darin sehe ich ganz tiefe Weisheit, du hast ein so wunderbares Töchterlein!

Alles Liebe von Yojo
Liebe(r) Yojo,

Dein Beitrag hat mich sehr berührt und es ist nicht nur eine wunderschöne Vorstellung sondern es ist sogar sehr "logisch". Wieso sollte auch eine Seele, 9 Monate lang in die Dunkelheit eingesperrt werden. Das würde keinen Sinn ergeben. Da sich doch letztendlich alles auf die Liebe "reduziert", ist es nur verständlich, dass die Seele "aus- und eingeht" immer umhüllt von göttlicher Liebe, bis sie bei der Geburt dann vollständig mit ihrem Körper vereint von der Mutter und deren Liebe empfangen wird.

Meine Tochter hatte als Kleinkind auch sehr starkes Asthma mit erschreckenden Erstickungsanfällen, erholte sich aber immer schnell wieder in der Notaufnahme der Kinderklinik, Dank einer Behandlung mit einer kleinen Sauerstoffmaske, durch die sie ein bestimmtes Präparat einatmete.

Louise Hay schreibt darüber in ihrem Buch: "Gesundheit für Seele und Körper", dass Asthma bei Kleinkindern bedeuted: "dass die Seele nicht hier sein will..." - Als ich das im Nachhinein las, stimmte es mich traurig. Jedoch wurden die Anfälle bei meiner Tochter von Jahr zu Jahr weniger und vorallem schwächer und heute sind sie so gut wie ganz verschwunden. Ob es damit zusammenhängt, dass sie nun "endlich ganz" mit den Füssen auf der Erde" steht....

Alles Liebe,

Rosa
Hi there,
die Seele an sich ist bekanntermassen gänzlich immateriell und daher von unseren Sinnen nicht zu erfassen. Da sie mit dem materiellen Körper nichts gemein hat, sträubt sie sich zuerst natürlich, mit ihm "zusammenzuarbeiten" und flieht gerne mal in der Anfangsphase unseres Erdendaseins, was vielen, die die Erinnerung an die eigene früheste Kindheit verloren haben, natürlich wie kindliche Fantasterei vorkommt.
Die Seele gewöhnt sich erst allmählich an den Körper und verbindet sich immer fester mit ihm, bei vielen wird diese Bindung zu fest, dass die Seele mit der Zeit vergessen wird - wenn wir sagen: "Ich bin..." meinen wir ja meistens unseren Körper, gelle?
Tschau
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