Buddha - Stifter des Buddhismus


Buddha
aus Wikipedia

(Anmerkung: nach den Baha'i Lehren zählt Buddha neben Abraham, Zarathustra, Moses, Krishna, Jesus Christus, Mohammed, dem Bab und Baha'u'llah zu den "Offenbarern Gottes" - Gottesboten, die den Menschen den Weg weisen und das geistige Leben der Menschen erneuern.)

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Der Titel Buddha stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie "Erleuchteter" oder "Erwachter". Von dem Wort ist die Bezeichnung "Buddhismus" abgeleitet.

Der Buddha lebte im 6. Jahrhundert v.Chr. in Nordindien. Sein Vater war Herrscher des Königreichs Sakya (im heutigen Nepal). Seine Mutter war die Königin Maya. Sie nannten ihren Sohn (in Pali, der damaligen Sprache dieser Region) Siddhattha (Sanskrit: Siddhartha), was "der sein Ziel erreicht hat" bedeutet. Der Beiname Sakyamuni bedeutet "aus dem Geschlecht von Sakya".

Den Namen Gotama (Sanskrit: Gautama) nahm er erst später, gegen Ende seiner Zeit als Asket, an. Er bezog sich damit einerseits auf ein altes Brahmanengeschlecht und wandte sich zugleich von den Göttern ab, um den Weg zur Erleuchtung aus eigener Kraft zu finden.

Nach der Sitte der Zeit wurde Siddhattha sehr jung, im Alter von 16 Jahren, mit der Prinzessin Yasodhara vermählt. Er lebte in einem Palast wo ihm alles was zum Wohlleben gehörte zur Verfügung stand und den er kaum jemals verlies.

Eines Tages sah er sich aber doch der Realität des Lebens und dem Leiden der Menschheit gegenübergestellt, die Legende berichtet von Begegnungen mit einem Greis, einem Fieberkranken, einem verwesenden Leichnam und schließlich einem Mönch, woraufhin er beschloß nach einem Weg aus dem allgemeinen Leid zu suchen. Mit 29 Jahren, bald nach der Geburt seines einzigen Sohnes Rahula, verließ er sein Königreich und wurde, auf der Suche nach dieser Erlösung, ein Asket. Sechs Jahre lang wanderte der Asket Gotama durch das Tal des Ganges, traf berühmte religiöse Lehrer, studierte und folgte ihren Systemen und Methoden und unterwarf sich selbst strengen asketischen Übungen. Da ihn all dies nicht befriedigte, gab er die überlieferten Religionen und ihre Methoden auf, suchte seinen eigenen Weg und übte sich dabei vor allem in der Meditation.

Big Buddha (Koh Samui)In diesem Bemühen um Erlösung erreichte Gotama in seinem 35. Lebensjahr die vollkommene Erleuchtung (Bodhi), nach der er als der Buddha - der Erleuchtete, Erwachte - bekannt wurde. Dies geschah am Ufer des Neranjara-Flusses bei Zensur (nahe Bodhgaya im heutigen Bihar) unter einer Pappelfeige, die heute als Bodhi-Baum, "Baum der Weisheit", verehrt wird.

Nach seiner Erleuchtung hielt Gotama, der Buddha, im Wildpark bei Isipatana (dem heutigen Sarnath) nahe Benares vor einer Gruppe von fünf Asketen, seinen früheren Gefährten, seine erste Lehrrede. Diese fünf wurden damit die ersten Mönche der buddhistischen Mönchsgemeinschaft (Sangha). Von jenem Tage an lehrte und sprach er 45 Jahre lang vor Männern und Frauen aller Volksschichten, vor Königen und Bauern, Brahmanen und Ausgestoßenen, Geldverleihern und Bettlern, Heiligen und Räubern. Die Unterscheidungen der Kasten­ordnungen oder die Verschiedenheiten der sozialen Gruppierungen erkannte er nicht an. Der Weg, den er lehrte, stand allen Männern und Frauen offen, die bereit waren, ihn zu verstehen und zu gehen.

Im Alter von 80 Jahren verschied der Buddha in Kusinara (im heutigen indischen Bundesstaat Uttar Pradesh).

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