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Man könnte auch einen Thread aufmachen "Verse des Judentums" oder "Verse des Christentums" und alles aus dem Zusammenhang rausreissen, dann würde das rauskommen:
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Altes Testament
Ez 9:5-7
Und ich hörte wie er (Gott) zu den anderen sagte: (...) Schlagt zu! Euer Auge soll kein Mitleid zeigen, gewährt keine Schonung! Alt und Jung, Mädchen, Kinder und Frauen sollt ihr erschlagen und umbringen. (...) Er (Gott) sagte zu ihnen: Macht meinen Tempel unrein, füllt seine Höfe mit Erschlagenen! Dann geht hinaus, und schlagt in der Stadt zu.
Num 31:1-17
Der Herr sprach zu Mose: Nimm für die Israeliten Rache an den Midianitern. (...) Sie zogen gegen Midian zu Feld, wie der Herr es befohlen hatte, und brachten alle männlichen Personen um. (...) Er (Mose) sagte zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? (...) Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben.
Neues Testament:
Mt 10:34/35
Denkt nicht ich sei gekommen um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit dem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter (...) zu entzweien.
Lk 12:49-53
Ich bin gekommen um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen. (...) Meint ihr ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden sondern Spaltung. (...)
Lk 22:35-38
Da sagte er: Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen, und ebenso die Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen.
Lk 19:27
Doch meine Feinde, die nicht wollten, daß ich ihr König werde; bringt sie her, und tötet sie vor meinen Augen.
Lk 14:26
Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwester ja sogar sein Leben haßt, dann kann er nicht mein Jünger sein. |
Jemand, der noch nie etwas vom Christentum gehört hat, würde denken, dass es sich bei einer solchen Religion um eine aggressive und barbarische Gemeinschaft handelt. Wir aber, die wir die Bergpredigt kennen, das Gebot der Nächstenliebe und die anderen Verse der Evangelien usw. kennen, wissen, dass das nicht richtig ist.
Was ich damit sagen will: Verse eines Buches aus dem Zusammenhang zu reissen, ohne die Geschichte und ohne die Hintergründe der damaligen Zeit zu berücksichtigen, ist nicht ganz richtig und führt zu Verzerrung. Man muss auch ernsthaft verstehen wollen, was das Ziel Mohammeds war, welche Mission er hatte, zu welchen Menschen er kam und sprach. Dann ergibt alles auch einen Sinn.
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