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Packen wir die Sache doch mal ganz pragmatisch an: Ein Präsident - jeder weiss gleich, wen ich meine...- erklärt auf Grundlage seines fundamentalistisch-christlichen Glaubens ohne internationale Bestätigung einem anderen Volk den Krieg - begründet dies mit dem hohen Idealen von Menschenrechten und Demokratie, ist in seiner Amtsführung aber eher den profanen wirtschaftlichen Öl- und Geldinteressen verpflichtet..
Ist das nun ein Wolf im Schafspelz? Bezogen auf seinen fundamentalistischen-christlichen Hintergrund: Ist's ein Wolf im Schafspelz im Sinne vom falschen Propheten? Oder ist er einfach nur ein "armer Fehlgeleiteter".....?
Und noch ein Beispiel: Ein hoher religiöser Führer erklärte dieser Tage, das er sein Amt insoweit verstehe, als das er sich für die Liebe unter den Menschen und der Aussöhnung unter den Völkern verpflichtet sehe...
Gleichzeitig ist dieser Mann Chef des grössten weltweiten Landbesitzes seiner religiösen Organisation. 10% davon versilbern könnte aus 10 Jahre hinaus die wirtschaftliche Existenz- und Aufbaugrundlage für 3/4 der hungerleidenden afrikanischen Völker sichern. Gehen wir eine Nummer kleiner vor: Der gute Mann geisselt Abtreibungen - wie auch schon seine Vorgänger - sieht sich aber nicht dazu in der Lage, Beratungen für ungewollt Schwangere anzubieten oder ihnen moralisch, ethisch und pragmatisch wirtschaftlich auch nur in kleinster Weise zu helfen...
Was ist der Mann nun - Wolf im Schafspelz, falscher Prophet - oder beinfach nur einer, dessen "Erkenntnis mit Worten anfängt und mit Worten endet"...?
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