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| Pichou hat folgendes geschrieben: |
Was habe ich mir doch den Kopf zerbrochen wegen diesem Wort "Sünde", mit dem ich gaaaaar nichts anfangen konnte.
Zudem ist mir auch oft aufgefallen, dass immer wieder die Fragen kamen:
- Was ist Sünde, wann ist etwas Sünde, undundund....
Dieses Wort Sünde scheint für viele Menschen einfach nicht greifbar zu sein.
Ich habe jetzt, für mich, eine Erklärung gefunden.
Jeder Mensch wird immer wieder schuldig.
Er vergreift sich in Worte, tut etwas unbedachtes oder gar leider bedachtes, er denkt und handelt manchmal aus Zorn, Wut, Enttäuschung, die Liste davon ist lang, undundund... .
Schulden aber, sind zu begleichen.
Eine Schuld kann man mit Worten oder mit Taten begleichen.
Tut man jedoch nichts, dann bleibt diese Schuld offen und das ist dann vielleicht das was man dann Sünde nennen kann.
Oder? |
Der Kuran sagt dazu "Sündigen kann nur der,der weiß das es eine Sünde ist"
Es geht hier um Recht und Unrecht.Der Mensch muß selbst entscheiden.Du wirst so zu sagen getestet. Und du weißt auch wann du Unrecht begehst,weil du z.b ein Schlechtes gewissen kriegst.Danach nochmal das selbe Unrecht würde heißen obwohl du jetzt weiß das es falsch ist,hast du es wieder getan.Und das ist dann eine Sünde.Je mehr du das wieder holst wird es deinen Karakter verderben weil du dann das Unrecht gefühl nicht mehr hast.Das wird dein Umfeld zur kenntniss nehmen vieleicht sich von dir entfernen.Ergo hast dein Glück verloren.Und genau dies wollen Religionen verhindern in dem sie dich mahnen.Hättest du gelesen und geglaubt wäre das nicht Paßiert.Mann muß einfach verstehen,das ist alles.
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| Zitat: |
Was ist eine Sünde?
„Du bist eine Sünde wert“, heißt der Titel eines verheißungsvollen Buches – und er weckt gleich zwei Assoziationen: Hier geht es entweder um Sex oder aber ums Schlemmen. Die Vermutung trügt – es geht nämlich um beides, um sexuelle Verführung auf dem Umweg über die Kochkunst.
„Unter Sünde verstehen die meisten Leute einen Verstoß gegen den Diätplan“, sagt der Paderborner Theologe und Therapeut Eugen Drewermann. Ganz offensichtlich trifft er damit ins Schwarze. Selbst Zarah Leanders Lied „Kann denn Liebe Sünde sein?“ erreicht heute nicht mehr den Zitationsrang wie die Sünde, die in Konditoreien oder im Schnellimbiss begangen wird. Von der „lässlichen Sünde“ des Tortenessens bis zur „Todsünde“ der falschen Ernährung belastet heute eine Vielzahl an Fehltritten das Gewissen der Menschen und macht Bußübungen in Form von Waldläufen und Fitnesskursen nötig.
Die monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) haben ein durchaus ernsteres Sündenverständnis. In diesen Religionen tritt Gott den Menschen persönlich entgegen – mit seiner Liebe und seinen Forderungen, mit Güte und gelegentlich mit Zorn. Zwischen Gott und Mensch gibt es eine individuelle Beziehung. Kündigt der Mensch diese Beziehung auf, begeht er die eigentliche, die größte Sünde: die der Abkehr von Gott. In diesem Sinne kann man sogar sagen, dass es nur eine Sünde gibt: die Störung oder Zerstörung des Verhältnisses zu Gott. In den Zehn Geboten des Alten Testaments beziehen sich nicht zufällig die ersten drei auf den Glauben an Gott, dann folgen die anderen Verhaltensnormen: zum Beispiel die Achtung des Lebensrechts und des Eigentums anderer, die Fürsorge für die Eltern, die Wahrhaftigkeit.
Eine Sünde zieht immer die Beziehung zu Gott in Mitleidenschaft. Wie das? Einerseits gelten die wichtigsten Normen als von Gott gestiftet, andererseits besteht zwischen Gott und Mensch ein Treueverhältnis, wie es in der Bibel besonders schön im Bundesschluss Gottes mit Noah und den Überlebenden der Sintflut erzählt wird, wenn Gott verspricht, nie wieder Mensch und Tier zur Strafe zu ertränken (1 Mose, 9).
Im umgangssprachlichen Sinn ist die Sünde hingegen meistens eine Einzeltat. Gerade die katholische Kirche hat der Verbreitung dieser Auffassung Vorschub -geleistet, vor allem durch ihre Beichtspiegel, detaillierte Regelwerke zur Erforschung des Gewissens. Manche Erwachsene kommen ein Leben lang nicht von diesem tatorientierten Sündenverständnis weg. Hier sind die konfessionellen Unterschiede besonders deutlich. Während Katholiken beim Thema Sünde stärker die einzelne Tat im Blick haben, betonen Protestanten die „sündige“ Grundstruktur der Schöpfung. Das hat mit der ersten Sünde der Menschen im Paradies zu tun, mit Adams und Evas Aufbegehren gegen den Willen Gottes. Paulus, der Theologe des Neuen Testaments, brachte es so auf den Punkt: Die Fehlhandlung eines Einzelnen, nämlich des Adam im Paradies, führte dazu, dass alle Menschen sterben müssen; die Erlösungstat eines Einzelnen, nämlich Jesu Tod am Kreuz, bringt allen das Leben zurück (Römerbrief 5,1 .
Im Vergleich dazu stellt die Erbsündenlehre des Augustinus (354–430), des einflussreichsten Theologen des ersten Jahrtausends, eine fragwürdige, folgenreiche Verengung dar. Danach übertragen Sexualität und Zeugung die Sünde Adams von Generation zu Generation. Es gibt kein Entweichen aus dieser sündigen Verstrickung. Dass die Liebe zwischen Menschen eine von Gott geschaffene und gewollte Urkraft des Lebens ist, konnte Augustinus so nicht sehen. Erfreulicherweise verliert seine Erbsündenlehre an Bedeutung.
Sieben „Todsünden“ soll es geben – doch sind sie keine Sünden im eigentlichen Sinn, sondern schlechte Charaktereigenschaften: Hochmut, Geiz, Neid, Zorn, Wollust, Völlerei und Trägheit. Tödlich an ihnen ist, dass sie die Beziehung zu Gott zerstören können. Katholisch gesprochen: Mit einer Todsünde auf dem Gewissen führt der Weg unweigerlich in die Hölle. Evangelisch gesprochen: Es ist wohl kaum „eine Sünde wert“, wenn der eigene Glauben zur Disposition steht. Eine neue Speckrolle auf der Hüfte wiegt da weniger schwer.
EDUARD KOPP
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Engeljani
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Hi Spiegel,
der Begriff - Sünde - liegt im Ermessensbereich oder in der Willkür der GÖTTER.
Du sollst nicht töten ist ein Gebot an MOSES, aber er musste sterben - ebenso JESUS für eine Erbsünde für einen ewig beleidigten GOTT.
Zum Glück sind wir alle kleine Sünder - oder doch ein Teil von Gut&Böse - eben wie die GÖTTER selbst als ihr geschaffenes Ebenbild.
Alle mal nachdenken - Oben und Unten!
Danke Lovesoul
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