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Hast Du Angst vor dem Tod?













Hast Du Angst vor dem Tod?
Ja, sehr!
28%
 28%  [ 23 ]
Nein, vor dem Tod nicht, aber vor dem "Sterben"!
31%
 31%  [ 26 ]
Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod.
40%
 40%  [ 33 ]
Stimmen insgesamt : 82

Die frage ist, warum haben wir von klein auf angst vorm tot?
warum fürchten wir das unbekante, und was wiossen wir über das sterben?
Liebe Freunde,

es war der Satz einer Frau, welche viele Menschen beim Sterben begleitet hatte, der mich prägte, wie kaum ein anderer:

Zitat:
Die Angst vor dem Tod ist eigentlich Angst vor dem Leben.


Zu diesem Zeitpunkt erschütterte es mein Weltbild ganz schön, denn ich erkannte nun ganz klar das Hindernis. Irgendwie zog es mich zum Tode hin, doch nun konnte ich es besser verstehen: Es zog mich zum Leben hin.

Rabenhüterin hat folgendes geschrieben:
Der Tod gehört zum Leben und das Leben zum Tod...........Ich lebe zur Erfüllung und zur eigenen Weiterbildung meines Selbst und wenn es bedeutet, zu "sterben" um mich weiterzuentwickeln zu können, würde ich diesen Weg auch einschlagen


Liebe Rabenhüterin, ich danke dir für deine entschlossenen Worte, sie machen mir Mut. Ist es nicht so, daß wir jeden Tag aufs neue loslassen müssen, wenn wir uns zum Schlafen hinlegen?

shadow hat folgendes geschrieben:
...also ist die sache doch klar. wir fürchten uns teilweise vor dem was wir nicht sehen, dem was wir nicht wissen


Lieber shadow. Du bringst es auf den Punkt: Es ist die Angst vor der Unwissenheit, der Fremde in sich selbst. Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber immer wenn ich eine bedeutende Erkenntnis habe, löst sich die "alte" innere Ordnung auf, zugunsten einer "neuen" Ordnung, die nun alle bekannten Teile (mit der neuen) in Beziehung setzt. So gesehen ist der Tod der alten Ordnung Vorbedingung von Entwicklung. Seht ihr das auch so?

Auch Bahá'u'lláh formulierte diesen Sachverhalt in den "Sieben Tälern" so:

Zitat:
...er (der Sucher) muß alles, was er gesehen, gehört und verstanden hat, in den Wind schlagen können, um in das Reich des Geistes zu kommen, das die Stadt Gottes ist.


So wie die Raupe ihre alte Form zurücklässt, können wir das auch tun, im Vertrauen und im Glauben an die verwandelnde Kraft des Heiligen Geistes.

Zitat:
...dein Glaube hat dir geholfen

segte einst Jesus. Vielleicht wird er uns das selbst sagen können, indem er uns nach seinem Bilde formt.

In Liebe und Verbundenheit,
Robi
Yo , ich habe irgendwie Angst , am Liebsten würde ich jetzt schnell sofort wissen was kommt und dann wieder hierher kommen. Ich möchte eigentlich meine Individualität behalten , was soll ich mit einem Zustand wo es mir gut geht , ich möchte die anderen glücklich machen und nicht mich .
Liebe Freunde

Ich hoffe, dass es uns im Jenseits dann deshalb erst so richtig gut gehen wird, weil es allen Anderen dann auch gut geht und wir dann den Begriff Einheit so richtig verstehen und erleben dürfen. Das sollten wir ja auch in diesem Leben schon ein wenig verstehen lernen. Nämlich dass es uns einfach nicht wirklich gut gehen kann, solange so viele Menschen in schrecklicher Armut und Unterdrückung leben. Das möchten uns auch alle Religionen näherbringen.

Alles Liebe
Ich muss sagen dass ich früher, besonders schlimm zwischen meinem 12. und 15. oder 16. Lebensjahr Erfahrungen gemacht habe, wie hafgan und dio sie so deutlich beschrieben haben. Ich hatte eine fürchterliche Angst, die sogar so schlimm war, dass sie fast mein ganzes alltägliches Leben beeinflusste. Dann allerdings, mit ca. 16 Jahren hatte ich irgendwann eine außerkörperliche Erfahrung (Out-of-body-experience oder OBE - http://de.wikipedia.org/wiki/OBE)
Nachdem ich dabei einen verstorbenen Freund getroffen habe - woran nach allem was ich inzwischen gelesen habe und auch selbst weiß kein Zweifel besteht - verlor ich auf einen Schlag jegliche Angst vor dem Tod. Eher war es so, dass ich für eine ziemliche Weile jegliche Lust am Leben verlor, da nach dem was ich gesehen hatte, mir das Leben sogar eher trostlos erschien... Inzwischen jedoch hat sich das alles eingependelt, ich lebe und genieße mein Leben so gut es geht - mehr als je zuvor, weil ich keine Furcht davor habe, dass und wie es enden wird.
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