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Hast Du Angst vor dem Tod?







Hast Du Angst vor dem Tod?
Ja, sehr!
29%
 29%  [ 25 ]
Nein, vor dem Tod nicht, aber vor dem "Sterben"!
30%
 30%  [ 26 ]
Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod.
39%
 39%  [ 33 ]
Stimmen insgesamt : 84

Hallo,
"fürchtet euch nicht" ist eines der Worte von Jesus die mich am meisten prägen. Frucht trennt dich vom Zustand der Liebe. Aus Furcht begeht man Dinge, oder begeht sie eben nicht, welche sich schlussendlich als Unnötig herausstellen.
Ich mache mir ehrlich gesagt keine Gedanken und Sorgen über den Tod. Ich versuche so gut es geht im Hier und Jetzt zu leben und alles anzupacken, wenn es dann soweit ist.
Wer weiss, vielleicht ist der Tod einer der tollsten Momente des Lebens ?

Zwillings-Föuts diskutieren im Mutterleib: Du, ich habe gehört, es gebe ein Leben nach dem Mutterleib, glaubst du, dass das stimmt ? Antwortet der andere Fötus: Das kann nicht sein, bis jetzt ist noch nie jemand zurückgekommen um uns das zu Bestätigen...

Alles Liebe,
Sandra
Liebe Sandra,
liebe Freunde,

sandra122 hat folgendes geschrieben:
Wer weiss, vielleicht ist der Tod einer der tollsten Momente des Lebens ?


Ja, bestimmt der wichtigste Augenblick. In einem fernöstlichen Text las ich einmal, daß man niemanden verurteilen sollte, weil man nie weiß, wie sein eigenes Ende aussieht. Viele, die sich im Leben dem Dienst an Gott gewidmet hatten, fielen im Augenblick ihres Todes von diesem Glauben ab und manche, die sich ihr Leben lang vor Gott abgewendet hatten, nahmen diese letzte Chance wahr, und schwangen sich empor, in die Gegenwart Gottes.

Was natürlich nicht heißt, daß dies ein zu empfehlender Weg wäre. Denn unentwickelt würden wir diese andere, von hier aus gesehen, so fremdartige Welt betreten.

Natürlich wissen wir nicht wirklich, was nach dem Tod des materiellen Körpers geschieht und schauen wir auf die Aussage von Bahá'u'lláh, sehen wir, daß dies genau so gewollt ist:

Zitat:
Das Wesen der Seele nach dem Tode läßt sich niemals beschreiben, noch ist es angemessen und erlaubt, ihre ganze Beschaffenheit den Augen der Menschen zu enthüllen
(Baha'u'llah, Aehrenlese)


Ich glaube mein Leben, ist Vorbereitung und Weg zu einem Zustand, der weit erhaben ist über all unsere Vorstellungen (im Mutterleib).

Zitat:
Nun zu deiner Frage über die Seele des Menschen und ihr Fortleben nach dem Tode. Wisse wahrlich, daß die Seele nach ihrer Trennung vom Leibe weiter fortschreitet, bis sie die Gegenwart Gottes erreicht, in einem Zustand und einer Beschaffenheit, die weder der Lauf der Zeiten und Jahrhunderte noch der Wechsel und Wandel dieser Welt ändern können. Sie wird so lange bestehen, wie das Reich Gottes, Seine Allgewalt, Seine Herrschaft und Macht bestehen werden. Sie wird die Zeichen Gottes und Seine Eigenschaften offenbaren, Seine Gnade und Huld enthüllen. Meine Feder stockt, wenn sie die Höhe und Herrlichkeit einer so erhabenen Stufe gebührend zu beschreiben sucht. Mit solcher Ehre wird die Hand der Barmherzigkeit die Seele bekleiden, daß keine Zunge es gebührend schildern noch ein anderes irdisches Mittel es beschreiben kann. Gesegnet die Seele, die zur Stunde ihrer Trennung vom Leibe über die eitlen Vorstellungen der Völker dieser Welt geheiligt ist. Eine solche Seele lebt und wirkt im Einklang mit dem Willen ihres Schöpfers und geht in das allhöchste Paradies ein. Die Himmelsdienerinnen, Bewohnerinnen der erhabensten Stätten, werden sie umschreiten, und die Propheten Gottes und Seine Auserwählten werden ihre Gesellschaft suchen. Mit ihnen wird die Seele frei verkehren und ihnen berichten, was sie auf ihrem Wege zu Gott, dem Herrn aller Welten, erdulden mußte. Erführe ein Mensch, was einer solchen Seele in den Welten Gottes, des Herrn des Thrones in der Höhe und auf Erden hienieden, verordnet ist, er entflammte sogleich mit seinem ganzen Wesen im überwältigenden Verlangen, diese erhabenste, diese geheiligte, strahlende Stufe zu erreichen.
(Baha'u'llah, Aehrenlese)


Bin ganz aufgeregt, so als könnte es jeden Augenblick soweit sein, doch vertröstet mich der Lauf der Zeit immer wieder. Ich denke, so zu leben, daß ich jederzeit das Vergängliche loslasse, bringt mich jetzt schon, dem Ewigen näher.

In Liebe
Robi
_________________
Aller Lobpreis sei Dir, o Du, der Du die Sehnsucht jedes verstehenden Herzens bist!

Baha'u'llah
Nahezu alle Religionen sagen aus, dass der Tod ein Übergang in ein anderes Leben ist. Unterstellen wir diese Aussage als wahr, so gibt es keinen Grund, den Tod zu fürchten - es ist eben nur eine neue Geburt in ein anderse Sein.

Wer nicht an den Übergang in ein anderes Sein glaubt, hat auch keinen Grund den Tod zu fürchten - wo nix ist, braucht man auch keine Furcht zu entwickeln.... Trotzden fürchten den Tod einige Atheisten - weil: es könnte ja sein, das da doch noch was ist....
menschen fürchten sich seit je her vor dem was sie nicht kennen. also ist die sache doch klar. wir fürchten uns teilweise vor dem was wir nic´ht sehen, dem was wir nicht wissen. und weil noch kein wissenschaftler aus dem tot erwacht ist und der welt verkündet hat was da los ist, sind sich da viele nicht mehr sicher.
Grad von mir ausgedacht, so ähnlich halte ich von dem Leben nach dem Tod.
Das Baby, mit dem ewigen Kindheit, spielt den "Geburt".
Das Kind, das die ewige Kindheit vergessen hat, sucht das "Leben".
Das altgewordene Babykind mit dem Vergessenheit findet den "Tod".
Ein Lebenspiel.


Und dazwischen die Erinnerung.

In diesem Prinzip braucht man dann wirklich keinen Angst vor dem Tod zu haben.
_________________
Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich - Aristoteles
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