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Lieber Natha!
Was Du in diesem Thema des Forums geschrieben hast gibt mir Kraft in meinem Glauben meinen Weg in Beharrlichkeit weiter zu gehen. DANKE!!!
Oft stehe ich wie "gottlos" allein da. Ich reflektiere meine Religion sehr kritisch!!! Aber das stärkt meinen Glauben und mein vertrauen auf GOTT um so mehr und dies gerade in meiner Religion. Das bedeutet unsäglich viel Mut und Kraft.
Würde ich einige Jahrhunderte früher gelebt haben, wäre ich bestimmt schon von "Glaubensbrüdern" getötet worden, weil ich in meinem Glauben lebe und diesen auch hinterfrage. Für die die mich getötet haben, bin ich ein ungläubiger. Für die die mich verstehen und lieben bin ich ein Märtyrer. Was kümmern uns die Menschen, die Urteilen über Deinen und den Glauben, wenn es doch nur GOTT zusteht zurichten/ zuurteilen. Solange mein und unser Handeln in der Liebe, Gerechtigkeit für die Menschen und uns selbst steht, wer will uns unsere Religion absprechen, außer GOTT!
Ich denke "gottlos" Du bist ähnlich wie ich,nicht gottlos, sondern zornig auf die Gottlosigkeit um Dich herum.
Lieben Gruss ISA!
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Eine Buchempfehlung
“Der Glaube an einen gewalttätigen, eifersüchtigen, intoleranten und streitlustigen einzigen Gott hat deutlich mehr Haß, Leid und Tod hervorgebracht als Frieden. “ (Michel Onfray)
In: Traité d'athéologie ; Physique de la métaphysique, erschienen 2005 bei Grasset in Paris
Michel Onfray ist der große Radikale unter den Denkern der Gegenwart - und zugleich derjenige unter ihnen, der die Menschen direkt erreicht.
Mit seiner Absage an alle Religionen und dem Plädoyer für ein freies, vernunftbestimmtes Leben entfachte er nicht nur in Frankreich eine leidenschaftliche und kontrovers geführte Debatte.
Tausende besuchen jedes Jahr seine Vorlesungen an der »Universite Populaire«, die er in Caen gegründet hat, damit Philosophie jedermann offen steht.
Deutsche Übersetzung nun bei Piper unter dem Titel:
“Wir brauchen keinen Gott“
ISBN-1 3: 978-3-492-04852-1
ISBN-10: 3-492-04852-8
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In Bezug auf die Seelendiskussion vom Anfang:
Ja das ist wie mit dem Äther - damals kannte ihn scheinbar jeder und man hielt ihn für absolut notwendig!!
Ich weiss nicht wer auf die Idee mit der Seele gekommen ist. Keiner weiss eigentlich was die genau ist. Manche lassen sie auf mystische Art und Weise weiter existieren. Andere lassen sie in Lebewesen wieder auferstehen.
Ja was denn jetzt??
Oder muss man es wie Einstein machen.... sie einfach für nicht existent erklären!
Damit hätte sich jede Diskussion um ein Leben nach dem Tod erübrigt und die Menschen könnten sich auf das Jetzt konzentrieren.
Bis jetzt gibt es doch keine wirklichen Hinweis auf eine Seele.... wieso an etwas glauben, dessen existenz mehr als fraglich ist.
Ich wäre ehrlich froh wenn es ein Leben in irgendeiner Form nach dem Tod geben würde, aber wo sind die Beweise oder Indizien?
Wirkliche habe ich bis jetzt nicht gesehen....für mich wird daher ein Leben nach dem Tod verdammt unwahrscheinlich.
Ich kann nur jedem raten....nutzt die Zeit die euch bleibt und macht das beste draus.
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Hallo Unien!
Es gibt einen Beweis für ein Leben nach dem Tod - hier -
allerdings nicht ganz das, was man eigentlich sucht -
und mit einer Seele hat er auch wenig zu tun...
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Ich denke so verkehrt liegt man da gar nicht. Das hat tatsächlich nicht mehr viel mit Seele zu tun, aber in meinen Augen ist dies eine Form von Überleben. Aber dieses Überleben endet auch irgendwann. Spätestens dann, wenn das Universum Thermodynamisch so abgekühlt ist, dass nur noch für ganz wenige Reaktionen Energie übrig ist. Ja.... dann ist der Ofen aus!!
Na ja vielleicht schafft man es ja bald auch.... den Menschen unsterblich zu machen. Ich weiss noch nicht, was ich von so einer Entwicklung halten soll, aber mit dieser Entwicklung werden sicher eine Menge neuer Fragen auftauchen.
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