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Als Atheist, sage ich mir nur eins












Ist ein Atheist, der gute Taten "einfach nur so" vollbringt, nicht sogar noch mehr zu respektieren als der Gläubige, der gute Taten vollbringt nur aus Angst vor der Hölle, dem Karma oder dem nächsten Leben??

Ist es nicht überhaupt am wichtigsten, dass man sich bemüht ein guter Mensch zu sein, und zweitrangig, womit man sein Gut-Sein begründet ???
was ist gut?
das verstehe ich nicht...kannst du mich bitte aufklären?
Ihr Lieben,

Zitat von Laurana :
Zitat:
was ist gut?
das verstehe ich nicht...kannst du mich bitte aufklären?


Liebe Laurana, auch wenn ich nicht direkt angesprochen war, wollte ich diese Frage nicht unbeantwortet lassen.
Hier meine Antwort :

Glaube nicht einfach an alles, nur weil du es gehört hast.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil man darüber spricht und redet.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil es in deinen religiösen Büchern geschrieben steht.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil es die Autorität deiner Lehrer und Eltern fordert.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil die Tradition es über Generationen hin gebietet.
Falls du aber nach genauer Beobachtung und Analyse erkennst, daß es vernünftig ist und dem Guten wie dem Wohlergehen des Einzelnen und Aller dient, dann akzeptiere es und lebe danach.

Das finde ich gut.

Mit lieben Gedanken

Natha
hier von wegen "jeder betet irgendwas an, wenn auch die überzeugung vom nichts"

was n schwachsinn.
ich bin mit dem islam aufgewachsen. ich habe gebetet, aber hat es wirklich was gebracht?
es beruhigt die seele. das ist auch schon alles.

als ich nach einer ausbildung suchte waren es einige, die meinten "bete zu allah, du wirst schon was finden"
ja kann man machen, wenn man zuviel zeit hat
sollte man diese aber nciht damit nutzen, sich umzusehen, zu informieren und bewerbungen zu schreiben, sich auf evtl gespräche vorzubereiten?

mein gebet allein wird mir keinen job beschaffen.
was ich tue ist was anderes
ich respektiere und liebe meine eltern, allgemein meine vorfahren.
ich verzichte aus einem buch zu "lernen". ich lerne direkt von den lebenserfahrungen meines vaters, von denen meines opas. der rest der familie und meinen freunden.
zwar sind diese oft religiös und versuchen dinge mit gott zu erklären. ich bevorzuge aber die lebenerfahrung aus erster hand.

nichts gegen die, die in den heilligen büchern einen weg gefunden haben. nur kann ich da für mich nach jahrelangem moslemsein nichts mehr rausholen. es passt einfach nicht in das bild, was ich vor mir sehe.
in diese welt

wer von euch weiss warum moslems das schweinefleisch verwährt wird?
in meinem gesamten umkreis weiss es keiner von den über-moslems.
Lieber gottlos

Deine offenen Worte find ich gut. Du bist da glaube ich in guter Gesellschaft. Viele Menschen beginnen sich Gott sei Dank in einer kritischen Weis mit ihrer Religion auseinander zu setzen. Mir ging es im Christentum ganz ähnlich, wie es Dir im Islam zu gehen scheint.

………Es ist besser keine Religion zu haben, als eine die zu Hass und Streit führt……..Baha’u’llah
(Kreuzzüge und co)
Nur beten ist wirklich zu wenig. Schon im Christentum sagt man „Arbeite und bete.“

Das mit dem Schweinefleisch, hatte sicher gesundheitliche Gründe, die für lange Zeit berechtigt waren und in vielen Gegenden der Welt wahrscheinlich noch sind. Sogar in der „modernen“ Gesundheitskultur hat das Schweinefleisch keinen guten Ruf. Es aber in Zeiten des Kühlschrankes und der Tiefkühltruhe generell abzulehnen, halte ich zumindest für überdenkenswert.

Alles Liebe
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