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Salam Umay!
Über die Authentizität dieser (oder auch irgendwelcher anderen, biblischen oder außerbiblischen) Evangelien lässt sich vom wissenschaftlichen Standpunkt natürlich wenig sagen - das ist eine Frage des Glaubens. Bei Hennecke (S. 302) steht dazu:
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Unter diesen Sammlungen ist besonders das schon erwähnte. heute in mehreren Hss. (Florenz, Laur. orient. 32; Vat. syr. 159) vorhandene arabische Kindheitsevangelium zu nennen, das wohl eine Übersetzung aus dem Syrischen darstellt. Es vereinigt die drei Zyklen: Geburt Jesu, Wunder in Ägypten (bei denen Maria eine überragende Rolle spielt) und Wunder des Jesusknaben, von denen die meisten dem Thomasevangelium entnommen sind. Dank dieser Übertragung ins Arabische sind die Legenden auch unter den Mohammedanern bekannt geworden. Jedenfalls war Mohammed mit dieser Tradition vertraut und hat viele der Legenden in den Koran aufgenommen (siehe Handb., S. 165 ff.). Außerdem sind die Kindheitserzählungen wahrscheinlich in dieser Form auch nach Indien gelangt. -
Die erste Ausgabe des arabischen Kindheitsevangeliums stammt von H. Sike, Evangelium infantiae vel liber apocryphus de Infantia Servatoris, 1697, der sich dafür freilich nur auf eine einzige, heute verlorene Hs. stützen konnte (nachgedruckt u.a. bei Thilo, S. 66-131)... |
Eine deutsche Ausgabe ist dort nicht verzeichnet, auch keine komplette englische - aber das Buch ist inzwischen fast 40 Jahre alt - vielleicht hat sich das in der Zwischenzeit geändert.
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