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Hiranyakashipu












Hiranyakashipu
aus Wikipedia

Im Hinduismus war Hiranyakashipu (oder Hiranyakasipu) ein Dämonenkönig dessen jüngerer Bruder, Hiranyaksha von Varaha getötet wurde, einem der Avatare Vishnus. Dadurch erzürnt, entschloß sich Hiranyakashipu magische Kräfte zu erlangen, indem er für Brahma Buße tat. Hiranyakashipu bat um einen Gefallen von Brahma, dergestalt, daß er nicht sterben könne, weder auf Erden, noch im All, noch in Feuer oder Wasser, weder Tags noch Nachts, weder drinnen noch draußen, weder durch die Hand eines Menschen, eines Gottes oder durch ein Tier oder irgendein anderes lebendes oder lebloses Wesen. Brahma war zufrieden mit seiner Büße und erfüllte ihm den Gefallen.

Sein Sohn - Prahlada
Hiranyakashipu war ein Daitya und haßte die Deva, insbesondere die höchste Gottheit, Vishnu, dessen Anhänger er zu quälen begann. Hiranyakashipus Sohn, Prahlada, war ein sehr ergebener Anhänger von Vishnu. Hiranyakashipu mißlang es, seinen Sohn davon zu überzeugen, ihn gegen Vishnu zu folgen, und versuchte daher, ihn zu töten, doch Prahlada wurde von Vishnu beschützt. Prahlada weigerte sich, darauf angesprochen, seinen Vater als höchsten Herrn des Universums anzuerkennen (obwohl er den Gefallen Brahmas benutzt hatte, um die gesamte Welt zu unterwerfen) und behauptete, Vishnu sei allgegenwärtig. Noch mehrfach versuchte Hiranyakashipu seinen Sohn zu töten.

Holi
Einer der Versuche bestand darin, Prahlada zusammen mit seiner Schwester Holika auf einen brennenden Scheiterhaufen zu setzen. Holika hatte eine besondere Gabe, durch die sie von Feuer verschont blieb. Prahlada sang Vishnus Namen und im Kampf Gut gegen Böse verbrannte Holika aber Prahlada geschah nichts. Das Verbrennen von Holika wird heutzutage im Hinduismus im Holi-Fest gefeiert.

Narsimha
Hiranyakashipu fragte, ob Vishnu in einer bestimmten Säule versteckt wäre und Prahlada antwortete, daß dem so sei. Hiranyakashipu zerschmetterte die Säule und Narasimha kam daraus hervor. Narasimha tötete Hiranyakashipu, denn er war weder Mensch, noch Tier, noch Gott (ein Avatar ist nur zum Teil Mensch und nur zum Teil Tier) und tat dieses während des Zwielichts (weder Tag noch Nacht), wobei er ihn auf sein Knie platzierte (weder auf Erden, noch im All) und auf der Schwelle des Eingangs zu einem Hof (weder drinnen, noch draußen) und Nägel als Waffen benutzte (weder belebt noch leblos).

Text und Bilder dieses Beitrages basieren auf dem Artikel Hiranyakashipu aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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