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Shivaismus oder Vishnuismus oder Krishnaismus?












@ Jivatma
Lieber Jivatma,

Halbherzigkeit bedeutet Zweifel. Ja. Und ein Vollkommener zweifelt nicht. Jeder der aber noch auf dem Weg ist, zweifelt zwangsläufig, ansonsten macht er sich vor, schon vollkommen zu sein. Indem ich mich auf einen Ast setze und Pfeife, habe ich auch nicht automatisch die Fähigkeit und Freiheit eines Vogels herzumzufliegen.

Ich würde es so ausdrücken:
Du übst also, keine Zweifel zu haben. Das ist gut.
Oder bist Du bereits vollkommen?

Es gibt Momente, in denen wir (noch begrenzten) Menschen meines Ermessens zweifeln müssen und dürfen, und Momente, da sollten wir den Zweifel gehen lassen und Vertrauen und uns hingeben, um erfahren zu können. Der dualistische zweifelnde Verstand sollte also ein Werkzeug sein und nicht unser Herr. Unser Verstand ist ein göttlicher Segen und Zweifel ist der Moment der Dualität (Zwei-fel), ist unsere Aufgabe, die wir in der Erkenntnis im Licht der Einheit bewältigen, bis wir vor unserer nächsten Aufgabe stehen.

Lieber Gruß Vaijanath
Zitat:
jivatma: Halbherzigkeit bedeutet zweifeln. Wer zweifelt im spirituellen Leben ist handlungsunfähig.


Wer gibt Dir die Gewähr, daß Du im nächsten Leben nicht auch ein Zweifler sein wirst ?

Mir fällt da der Drehbühnen-Effekt ein:
"Hat er sich mit seiner Lichtseite identifiziert und seine Schattenseite nicht zur Kenntnis genommen oder sie sogar unterdrückt, so muß er bei der Drehung der Bühne die bittere Erfahrung machen, daß er doch nicht über alles so erhaben, so gütig und so liebevoll ist, wie er sich dies gedacht - oder insgeheim erhofft - hatte." Kapitel 14 - Die Drehbühne der Seele - aus Anatomie der Seele - Der Rückschritt -
http://www.alexander-gosztonyi.ch/agos/rueckblick/archiv.php

Sehen wir uns anders, als wir von unseren Mitmenschen wahrgenommen werden ?

Wer stellt fest, wie reif wir bereits sind ?

Gruß
@jivatma
Lieber Jivatma,
habe eben im Internet ein bischen gestöbert. Was denkst Du persönlich über diese Sätze?:

Weil Frauen ein Leben lang wie Kinder sind, können sie auch in ihrer Intelligenz nie das Niveau des Mannes erreichen: "Man kann klar sagen, daß das Begriffsvermögen einer Frau dem eines Mannes stets unterlegen ist. In den westlichen Ländern regen sich gegenwärtig Stimmen, die verlangen, der Mann und die Frau sollten als gleich betrachtet werden; doch aus diesem Vers geht hervor, daß die Frau stets weniger intelligent ist als der Mann."(12) Aus ihrem natürlichen Mangel an Intelligenz folgt, daß Frauen auch nicht sehr vertrauenswürdig sind: "(...)

Eine sehr seltsame und absurde Aussage (D)eines Meisters, der an einer wörtlichen Überetzung der BG klammert? So etwas gehört ins Mittelalter und das habe ich persönlich auch von keinem anderen indischen Meister je gehört. Intelligenz ist ein vieldimensionaler Begriff, d.h. jemand kann viel Sachwissen haben, hat aber keinerlei soziale Kompetenz und anderes. Tatsächlich glaube ich, dass die meisten Frauen den Männern in vielen Bereichen überlegen sind. (auch spirituell, vergleiche Castagneda) Vor allem sollte es mehr Politikerinnen geben! Bin auf Deine Antwort gespannt.

Lieber Gruß Vaijanath
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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