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Bringen Religionen mehr Leid als Frieden/Erlösung u.Ä.?












Sakina

Zitat:
Versuche gab es ja schon reichlich ohne Religion auszukommen.

Zitat:
Ähnlich wie für Schüßler geht es für Skyrms also vor allem um die philosophisch prinzipielle Frage, wie Kooperation möglich ist, und er verweist zu Recht auf Hobbes und Hume, die als Vorläufer die normative bzw. faktische Seite dieser Frage bereits philosophisch erörtert haben. Was die spieltheoretische Modellbildung nun leisten soll, ist die Erörterung dieser Fragen auf höherem theoretischen Niveau. Ob das gelingt, wird zu untersuchen sein.

http://www.eckhartarnold.de/papers/spieltheorie/node7.html

Vielleicht ist auf der Basis der evolutionären Spieltheorie ein neuer Versuch möglich.
Ohne jemanden angreifen zu wollen, aber ist es denn nicht so, wenn man Religion richtig definiert, ein Mittel zur Herstellung von Macht?
Religion hat doch schon lange nichts mehr mit den Worten Jesus oder Mohameds zu tun. Religion tötet seine Widersacher, rottet ganze Völker aus. Religion ist ein nützliches Instrument deren man sich bedient um andere zu unterjochen.
Glaubenskriege, Kreuzzüge, Inquisition. Selbst heute noch werden genau diese Mittel angewandt, nur in einer verfeinerten Form.
Religion bringt seit zweitausend Jahren werder Frieden, noch Erlösung, aber sehr viel Leid. Und da ist es egal, welche Religion damit gemeint ist.
religion wird auch benutzt um macht zu haben, um sie zu erhalten oder um sie zu bekommen. natuerlich, als natuerlich, als dem menschen wichtig und unersetzbar.sie verheisst dem menschen oft - in seiner vielleicht leidenden existenz den himmel auf erden oder ihn danach. da wird dann religion funktionalisiert.
aufs heute.und aufs kurze morgen. und du- was willst du?
religion kann aber auch etwas ganz anderes sein. eine orientierung, die ,angefangen von der entstehung der welt bis zum ende unserer kleinen existenz, die gross ist, fragen und antworten anbietet.
die fragen und die antworten bleiben bestehen.
wer fragt was und wie - und was sagt diese oder jene religion dazu?
der set zur erleuchtung ist noch nicht erfunden also ist die arbeit am wachsen immer schmerzhaft... weil wir wissen, dass wir alles lassen muessen...die auseinandersetzung mit unserer existenz ( geburt-leben-tod) ,das hat immer nach etwas gefragt...
Muß man die Themafrage nicht im Rahmen der historischen Entwicklungen sehen? Negative Auswüchse waren immer schnell in der Öffentlichkeit bekannt, wenn auch meistens nur im Nachhinein....
da ja alles prozessual ist, ist logischerweise auch das negative und positive der religionen dem unterworfen.
ich koennte ja auch das wort religionen durch staat ersetzen oder mensch...
tatsache ist, dass die menschen sich der religion bedienen. ob nun fuer niedere oder hoehere zwecke.
der mensch entwickelt sich - und da kann das religioese hilfreich oder stoerend sein.
es ist ja meist die dualistische denke, die negativ und positiv als zwei antipoden ( oder wie das heisst) in die welt stellt.
wir wissen , dass das eine ohne das andere nicht existiert...
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