|
|
|
Wo kann man Näheres über diese Religion erfahren?
Ist wohl eine monotheistische Religion mit starken Parallelen zu den "abrahamitischen" Glaubensrichtungen.
Vor etlichen Jahren habe ich mal eine iranische Studentin kennengelernt, von der ich , aufgrund ihrer Aussage, daß sie und ihre Familie "nicht dem Islam angehören", sowie einiger Andeutungen hinsichtlich Verfolgung unter dem Mullah-Regime etc., inzwischen annehme daß sie Jesidin ist.
Fragen kann ich sie leider nicht mehr, sie ist vor ein paar Jahren nach dem Studium unbekannt verzogen.
Wenn ich mich recht erinnere, dürfen die J. doch, ähnlich wie im Islam, nur innerhalb ihrer Religion heiraten, und es ist für "Fremde" nahezu unmöglich, in diese Glauebnsgemeinschaft aufgenommen zu werden?
|
|
|
|
| Zitat: |
| Die jesidische Religion ist eine monotheistische Religion, deren Wurzeln nach eigener Sicht weit vor dem Christentum und Judentum liegen. In der Forschung werden verschiedene Elemente je nach Publikation erkannt – altbabylonischer Planetenkult, Sonnenverehrung eventuell aus der Mithras-Religion, Einflüsse des Zoroastrismus, jüdische (jüdische Speisegesetze und Beschneidung der Jungen), orientchristliche, besonders nestorianische (Eucharistie), mandäische, manichäische, gnostische. Viele Jesiden favorisieren heute selbst eine mindestens vorchristliche Herkunft ihrer Religion, etwa als Entwicklung aus dem altpersischen Mithras-Kult oder den Kulten der Meder. |
http://de.wikipedia.org/wiki/Jesiden
|
|
|
|
Sie könnte natürlich Jesidin sein, aber auch Bahá'í, welche, insbesonders seit 1979 wieder aktiv durch die Regierung verfolgt werden.
http://blog.zeit.de/joerglau/2008/0.....sie-bahai-verteidigt_1290
Bahá'í ist es jedoch ermöglicht außerhalb ihrer Religion zu heiraten. Muslimische Männer dürften Jüdinnen und Christinnen heiraten. Muslimische Frauen jedoch keine Mitglieder anderer Religionen. Jesiden sind inzwischen eine geschlossene Gemeinschaft, man kann nicht einheiraten oder konvertieren, man kann aber bezweifeln ob das immer so war.
Der Großteil der Jesiden wohnt heute im Irak, rund eine halbe Million, dann folgen, mit weit weniger Deutschland, Armenien, Russland und Syrien.
|
|
|
|
|
Ein Problem, das immer wieder auftaucht, ist die Verkehrung von Begriffen
Auch hier!
Daeva [=Dämonen]
http://www.yeziden.de/yeziden_sheihk_adi.0.html
Ein Dev oder Deva oder Riese oder Gottgleiches Wesen ist kein Daemon (Daimon) mit satanischer Gesinnung !
Das sich soger Wissenschafter an diesem Begriff sich noch aufhängen zeugt für mich immer noch von grösstem Unverständnis und verzerrtem Wahrnehmungsvermögen.
Und das von objektiven Wissenschaftlern...
Irgendwie sind wir immer noch nicht den Kinderschuhen des (Aber-)Glaubens entwachsen ...
Und ich bitte euch diesen Auszug zu lesen:
| Zitat: |
| Shaykh ‘Adî bin Musâfir ist historisch belegt. Er lebte von 1072 – 1162 und gilt als sunniti-scher Sufi, der vorbehaltlos in der gesamten islamischen Welt anerkannt wird. Shaykh ‘Adîs Geburtsort ist das Dorf Bayt Fâr in der Region Baalbek, das historisch zu Syrien gehörte und heute Teil des Libanon ist. Er zog als sufischer Wanderprediger durch weite Gebiete, verbrach-te einige Zeit in den abgeschiedenen Bergen Hakkârîs (heute Südost-Türkei), bevor er sich in Lalish, in einer Schlucht nördlich der heutigen irakischen Stadt Mosul, niederließ. Dort be-gründete er einen sufischen Orden, der sich nach ihm ‘Adawiyya nannte und aus dem sich die Religionsgemeinschaft der Yazidi entwickelte. |
Herauskopiert aus:
http://www.yeziden-colloquium.de/inhalt/religion/Celil_Yazidi.pdf
Der ganze Text ist auch sehr hilfreich, auch für Christen.
Das steht etwas von Dreiinigkeit drin ...
Gruss
Nasruddin
|
|
|