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Ist ein Leben nach dem Tod erstrebenswert?












(Einleitung)
Was haltet ihr von der Aussicht ewig zu leben?
Es könnte euch langweilen und die Ewigkeit ist nicht so kurz wie das Leben hier.

(Hauptteil)
Wieso wollen wir ein leben nach dem Tod?
Wenn wir ein gutes, tolles oder wie auch immer befriedigentes Leben geführt haben könnten wir doch ohne Angst für immer vergehen.
Nein, sagt selbst meine innere Stimme. Aber hat diese wirklich Recht?
Wieso sollte es uns erfreuen ewig zu leben? Sollten wir ewig leben so werden wir auch immer die Verhältnisse akzeptieren müssen die danach (Leben) herrschen.
gefallen sie uns nicht, haben wir Pech gehabt.
Der endlich Tod bietet uns eigentlich die eigentliche Erlösung.
Wir müssen keine Angst vor Langeweile, Unzufriedenheit oder sonstigen haben.
Wir sind einfach nicht mehr und es ist uns noch nicht mal egal, da es uns auch mit unserem Bewusstsein nicht mehr gibt.
Es spielt keine Rolle ob uns das gefallen würde oder nicht, wir haben keinen Gedanken mehr dazu.
Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht keinen Gedanken mehr verschwenden zu müssen, der endlich Tod wäre die Garantie dafür.
Das Problem dabei ist nur das Leben bzw. das was wir (als Menschen) können. Wir können mehr oder minder denken. Also denken wir an den Tod. Einige von uns kann das Thema schon während des Lebens auffressen. Das Leben ist aber auch wirklich sehr kurz (selbst wenn man 100 Jahre alt wird).
Ist also kein Wunder das wir Angst vorm Sterben haben.
So klammern wir uns also an die Möglichkeit das es ein Leben nach dem Tod gibt. Sollten wir unsere Energie nicht besser ins Leben investieren und eben darauf hoffen das noch etwas kommt. Nur hoffen mehr nicht, es verdient nicht mehr Gedanken. Sollte es so sein wird es sich zeigen so sehen wir es. Gibt es das nicht so ist es auch egal, da wir es nicht kritisieren können (weil tot dann eben tot ist).

(Schluss)

Ich wäre froh wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, doch es gibt für ein fröhliches Leben nach dem Tod für mich 2 Wünsche:
1.)Nicht ewig das Gleiche leben nach dem Tod
2.)Keine materielle Form mehr nach dem Tod.
Hallo Sein?

wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann gibt es wohl zwei Varianten, die am wahrscheinlichsten sind.
Zum Einen Dein Punkt Nr. 2 oder eine Wiedergeburt.
Gibt es ein metaphysisches Dasein nach dem Tod, dann ist dieses wohl ebenso auf Weiterentwicklung angelegt, wie das physische Leben jetzt. Langweilig wird es dann nicht.
Ich persönlich wünsche mir auch ein Leben nach dem Tod. Aber ich befürchte, dass es nicht einfacher werden wird, als das Leben hier. Es gibt dann zwar keine körperlichen Nöte mehr, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich auf Grund fehlender Physis keinen Rückzugsort mehr habe, keine Privatheit, Abgeschiedenheit oder Geheimnisse, bekomme ich Angst. In dieser Hinsicht frage ich mich schon, ob es so etwas wie Himmel und Hölle gibt, also in dem Sinne, dass das nicht-körperliche Dasein angenehm sein kann, wenn man sich in angenehmer Gesellschaft befindet oder eben elendig, weil man sich vor schlechter Gesellschaft nicht schützen kann.
Ich stelle mir vor, mit meinesgleichen zusammenzukommen. Das würde eine Notwendigkeit in der Geistesentwicklung bedeuten. Zum Einen wäre ich durch mein Gegenüber mit meinen negativen Eigenschaften konfrontiert, zum Anderen auch mit meinen positiven.

Andere Theorien besagen, dass das dualistische Dasein hier nur eine Bewußtseinsform ist und dass man nach dem Tod Eins ist - mit allen und allem und das es dort keine Kategorien wie gut und böse gibt, keine Langeweile.... nur das pure SEIN.

Gruß

Helle
Zitat:
Andere Theorien besagen, dass das dualistische Dasein hier nur eine Bewußtseinsform ist und dass man nach dem Tod Eins ist - mit allen und allem und das es dort keine Kategorien wie gut und böse gibt, keine Langeweile.... nur das pure SEIN.


Es ist wohl eher so das es, zumindest wissenschaftlich, keinen Dualismus gibt.
Sollte es ihn doch geben dann wohl auch während des Erdendaseins.
Meine Zweifel daran werden grösser, doch die Angst vorm Tod geringer.
Die Erklärung liefere ich im anschliessenden Text.

P.S.:Ich hoffe das sieht niemand hier als Buchwerbung an, denn ich will letztens für gar nichts werben.
Soll jeder rausfinden was er möchte.




Ich bin seit gestern ein recht (mMn zumindest) gutes Buch am lesen. Der Titel ist: "Wer bin ich und wenn ja wieviele".
Der Autor ist Philsoph und versucht in dem Buch den wichtigen Fragen (wirklich?) nachzugehen. Sein, ich, Gott etc.
Er lässt (erstaunlicherweise) auch die Naturwissenschaftler sprechen und das zu einem nicht geringen Teil.
Ich bin noch in der ersten Hälfte des Buches, komme aber immer mehr zu der Erkenntnis das ich nicht unbedingt ein Leben nach dem Tod brauche.
Natürlich ist das nur eine momentane Wasserstandslage meiner Seele, doch das Buch beruhigt mich.
Ich weiss bisher ja auch gar nicht ob der Autor eigentlich auf ein Leben nach dem Tod hinschreibt oder nicht, doch die bisherigen Kapitel brachten mich zum Nachdenken ob ich wirklich bin.
Je mehr der Autor beweisst (?) das wir sind oder auch nicht desto mehr zweifele ich an das wir überhaupt sind.
Den Grund mag ich hier nicht näher erläutern, es sind meine Gedanken (sofern es diese überhaupt gibt), doch ich komme immer mehr zu der Überzeugung das es für nichts und niemanden eine Rolle spielt ob wir sind, waren oder sein werden.
Es ist gut so wie es ist und ich versuche in Zukunft das jetzt und gleich zu nutzen um meinem Leben (Sein vielleicht eher nicht oder doch?) einen guten Anstrich und Antrieb zu verleihen.
Und für Dich? Spielt es für Dich eine Rolle ob Du bist oder nicht? Deine Freuden, Deine Leiden, Deine Hoffnungen, Deine Ängste.....

Gruß

Helle
Zitat:
Und für Dich? Spielt es für Dich eine Rolle ob Du bist oder nicht? Deine Freuden, Deine Leiden, Deine Hoffnungen, Deine Ängste.....


Ich nehme jetzt mal einen mMn abwegigen Vergleich.
Bei dem Film Matrix sind die Menschen ja auch nicht richtig, aber es braucht sie nicht zu interessieren, da für sie eine perfekte Illusion geschaffen worden ist.
Die Frage zum Sein könnte man ihnen beantworten mit: "Nein ihr seid nicht".
Das bräuchte sie aber wenig zu jucken, da ihr (vermeintliches) Leben ihnen etwas anderes suggeriert.
Es spielt also wohl vorrangig keine Rolle ob wir sind oder nicht.

Trotzdem möchte ich noch deine Frage beantworten.
Ja es ist mir wichtig zu sein, auch wenn ich Zweifel daran habe.
Forum -> Leben nach dem Tod


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