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Andererseits wird doch auch Folgendes schuldig geblieben: Der Beweis dafür, dass es Gott und das nachtodliche Leben nicht gibt, der wird nie nachgereicht. Zusätzlich bleibt man auch noch die geringste Enerkennung jener Hinweise schuldig, die für Gott und das nachtodliche Leben eintreten.
Ist man hierzu einfach zu feige? |
Das ist so als würde ein Physiker von dir ein Bild der Seele verlangen, als Beweis das es sie gibt.
Mal zum Thema:
Mal angenommen wir sind und werden sein, werden dann auch Tiere und Pflanzen sein oder nur wir?
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Lieber Sein!
Du hast Recht, diese Beweise gelingen nie. Man darf sie aber auch nicht verlangen. Und deshalb kann jede Seite nur sagen: Ich glaube oder mir ist dieser oder jener Ansatz lieber.
Also, wie du weißt, glaube ich, dass es ein Jesneits gibt, wo wir nach unzähligen medialen Angaben so leben, wie es uns am besten entspricht. Nach medialen Angaben sind wir vor allem nicht in einem stink langweiligen Sein, ob so oder so. Das dortige Leben ist in einem schlechten Zustand nicht langweilig und noch viel weniger im erlebnisreichen, kreativen weiteren Aufstieg, der ja auch wiederum nicht ohne Hürden sein muss. Kreativ heißt: Sich mit Urtypen von Pflanzen und Tieren umgeben, die nicht auf der Erde sind.
Tiere und Pflanzen hier auf der Erde haben auch eine Seele. Ihr Jenseits sieht ebenfalls nach medialer Angabe so aus: Diese Seelen bleiben nicht auf der Entwicklungsstufe, auf der sie stehen und in Erscheinung treten. Sie verschmelzen oder vereinigen sich mit einer anderen Seele zu einer neuen, höheren Grundseele, die sich dann als höheres Tier (Pflanze) konsolidiert. Und so weiter, bis die Vorstufe zur echten Menschenseele vollendet ist. Diese Menschenseele kann öfters reinkarnieren, muss es aber nicht.
Liebe Grüße - reinwiel
www.balanceamweg.de.ki
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| reinwiel: Diese Menschenseele kann öfters reinkarnieren, muss es aber nicht. |
Will sie sich entwickeln, muß sie. Oder sie fällt zurück. Das Stadium, wo die Entscheidung fällt, ist ein Zwischenstadium.
Kompliziert, kann man aber nachlesen
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Hallo ihr lieben,
Sein?, du stellst die Frage, ob du wirklich bist. Ich glaube, die Frage sollte eher sein, _wer_ du bist. Denn wenn du nicht bist, wer fragt dann, ob er ist? *lach* Du kannst die ganze Welt einschließlich deinen Körper und deine Gedanken zur Illusion erklären - aber nicht deine Existenz, was auch immer du letzten Endes sein magst. Du hast gesagt, du weißt, dass der Mensch nicht sein Körper, sondern seine Erinnerungen "ist". Ehrlich? Wenn ich jetzt alles vergesse? Wenn ich dement werde - bin ich dann nicht mehr ich? Wenn ich eine Gehirnwäsche bekomme und kaum wiederzuerkennen bin - bin ich nicht mehr ich?
Ich finde den Matrix-Gedanken höchst interessant. Aber die Basis ist trotzdem eine Existenz, oder nicht?
Ein sehr schönes Diskussionsthema
Liebe Grüße an alle
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@Alana:
Ich persönlich definiere mein Leben über meine Erinnerungen.
Damit meine ich nicht nur die, die ganz weit weg sind, sondern auch die nahen.
Ich habe mir eben eine Zigarette angezündet und erinnere mich daran.
Nur weil ich mich daran erinnere weiss ich das ich in diesem Augenblick (vielleicht gewesen) bin.
Deswegen fällt es mir auch schwer zu glauben, dass Pflanzen und die meisten Tiere wirklich sein können.
Natürlich sind sie hier.Aber kann man sein ohne sich dessen bewusst zu sein?
Edit:
Wenn ich dement werde bin ich sicherlich nicht mehr, das ist zumindest meine Auffassung.
Sobald ich nicht mehr darüber nachdenken kann oder mein Leben Revue passieren lassen kann ist für mich ein Sein ausgeschlossen.
Das bringt mich dazu das wir alle u.U. gar nicht sein können, da es Mechanismen gibt die unser sein abtöten können.
Wäre ich so würde ich immer denken können.
Aber es ist auch uns nicht klar wieviel Demenzkranke fühlen bzw. wissen ohne sich mitteilen zu können.
In dieser Phase verabschiedet sich ja das Gehirm, aber das ist auch nur ein Stück vom Körper.
Glaube ich an ein Leben nach dem Tod, so wäre ich als Demenzkranker eigentlich schon dort, eben ohne den Umherstehenden gerade das mitteilen zu können.
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