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Eine sehr gewagte, aber durchaus logische Theorie












Hallo,

was haltet ihr von folgender Theorie:

Der Mensch entwickelt sich im Laufe vieler Jahrtausende soweit, dass er
mit seinem Bewusstsein Raum und Zeit, Materie und Energie beliebig beeinflussen kann.

Dann kann der Mensch sich (und alles andere) rückwirkend selber erschaffen.

--> Der Mensch wird im Laufe der Evolution sein eigener Schöpfer werden.

Was haltet ihr davon ?

Diese These ist durchaus physikalisch und logisch beweisbar ! Bei Interesse erläutere ich dies gerne . . . .


Mfg, Joshu
Interessant.

Bis zu dem Zeitpunkt, wo du sagst, der Mensch erschaffe sich irgendwann rückwirkend selbst, hätte ich auch alles unterschrieben.

ich glaube auch an die geistige Fortentwicklung des Menschen hin zu immer höherem.

Aber sich rückwirkend selbst erschaffen? Ist das nicht ein Zirkelschluss, der schon in Excel nicht funktioniert?

Gruss,
Andreas
Zitat:
Aber sich rückwirkend selbst erschaffen? Ist das nicht ein Zirkelschluss, der schon in Excel nicht funktioniert?


Die Logik versagt aber auch bei der klassischen theistischen Anschauung:

Gott hat die Welt erschaffen. Wer hat Gott erschaffen ?

Niemand (Unlogisch) ?

Oder Gott hat sich selbst erschaffen ? (auch Zirkelschluss)

-

Mit Logik kommt man bei soetwas nicht weit.



Ich möchte zur Unterstützung meiner Theorie auf ein quantenphysikalisches Phänomen hinweisen:

Wenn beim Doppelspalt-Experiment das Teilchen/Welle den Doppelspalt durchflogen hat, kann eine Einwirkung auf den Doppelspalt das Teilen/Welle rückwirkend beeinflussen. Es scheint so, als könnte man in die Vergangenheit des Teilchens/Welle eingreifen.

Dies ist auch nicht so überraschend, zumal ein elektromagnetisches Teilchen/Welle sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, bei der die Zeit wohl zum Stillstand kommt.


Mfg, Joshu
Hallo Joshu

Kannst du mir zu deinem quantenphysikalischen Phänomen einen Link empfehlen, wo das genauer beschrieben ist? So kurz, muss ich zugeben, verstehe ich es nicht.

Was die Unlogik im Theismus angeht, will ich dir widersprechen.

Es ist ja nicht so, dass Gott ein Geschöpf ist, ein Wesen, dass irgendwo herumfliegt

So ein Wesen hätte geschaffen werden müssen und könnte deshalb nicht der Schöpfer aller Dinge schlechthin sein. Das stimmt.

Gott aber ist sicher kein Wesen wie wir Menschen uns Wesen vorstellen.

Tatsächlich verbietet das erste Gebot sogar, dass man sich ein Bild von Gott macht. Wir bewegen uns also in einem gefährlichen Bereich, da die Gebote uns vor Dingen mit negativen Folgen warnen. Manche, die sich versuchen ein Bild von Gott zu machen, scheitern daran und verlieren deshalb ihren kompletten Glauben.

Ich muss sagen, da ist es doch besser, man glaubt ganz naiv und einfach, behält dafür aber den Glauben.

Aber gut. Zurück zu Gott, den Menschen und der Schöpfung.

Wenn ich Gott als den Schöpfer betrachte, sehe ich in ihm denjenigen, der die Welt, also die Materie in den drei Dimensionen erschaffen hat, denjeningen der die Zeit erschaffen hat, die auf uns Materie wirkt. Und denjenigen, der auch den Dualismus (Gut-Böse) erschaffen hat.

Gott hat also 5 Dimensionen kreiert: die drei Dimensionen des Raums, die Zeit und den Dualismus.

Als Schöpfer steht er natürlich ausserhalb seiner Schöpfung. D.h. er ist nicht in dem Raum, den er erschaffen hat, er wirkt darin einfach durch die Naturgesetze, nach denen er die Welt entwarf. Er ist nicht der Zeit unterworfen. D.h. er steht völlig ausserhalb von Raum und Zeit. Er steht auch ausserhalb der Ursache-Wirkungsketten, die sich im Rahmen der Naturgesetze während der ablaufenden Zeit abspielen.

Bei all dem Theater, das er hier geschaffen hat, spielt er nicht mit. Nur seine Gesetze, also sein Wort und sein Willen wirken hier.

Die einzige Mitwirkung, und das nennt man Gottes Liebe, ist, dass er uns die Erkenntnis und Erleuchtung zukommen lässt, die Illsuion des ganzen weltlichen Dramas zu durchschauen, um daraus zu entkommen.

Viele Mystiker der verschiedensten Religionen sahen Gott z.T. lediglich als DIE ERSTE URSACHE.

Nicht mehr.

Nach der Art der ersten Ursache läuft in einem unaufhörlichen Prozess der Kausalitäten die Schöpfung ab.

In der Genesis steht: Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott.

Dieses Wort, das die Hindus OM nennen, ist die erste Ursache. "Und das Wort war Gott".

Aber dass Gott, der ja die erste Ursache war, selbst geschaffen werden musste, geht allein deshalb nicht, weil er ausserhalb der Zeit und der Kausalität steht. Er hat die Kausalität ja losgetreten.

Sorry, ist recht wirr. Ich hoffe es macht noch Sinn...

Gruss,
Andreas
@Andeas

Als Schöpfer steht er natürlich ausserhalb seiner Schöpfung. D.h. er ist nicht in dem Raum, den er erschaffen hat, er wirkt darin einfach durch die Naturgesetze, nach denen er die Welt entwarf. Er ist nicht der Zeit unterworfen. D.h. er steht völlig ausserhalb von Raum und Zeit. Er steht auch ausserhalb der Ursache-Wirkungsketten, die sich im Rahmen der Naturgesetze während der ablaufenden Zeit abspielen.

Lieber Andreas

Zuerst niceday und jetzt Du?

Gott als Schöpfer ist nicht in dem Raum, den er erschaffen hat?

Hier komme ich auch nicht klar im Kopp. ** klick ** kkk li kkk ***

Da ist eine Logik dahinter, wohinter ich einfach nicht komme...

Wenn Gott am Anfang das Wort war. Und das Wort war Gott.

Um Gottes willen, woraus hat denn das Wort Gott und Raum und Zeit erschaffen, das Gott ausserhalb vom Wort ist das Gott ist?

Iiigendetwas ist da iiirgendwie nicht ganz korrekt.

Wenn ich nur wüsste was


Gruss
Nasruddin
Forum -> Gott


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