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Hat Buddha selbstmord begangen ?












Lieber PeBu

Jetzt verstehe ich mehr über den Sachverhalt.

Werde aber sicherlich noch eine gewisse Zeit mit Verdauen des Gelesenen verbringen...


Danke für Diesen Link.

Ich habe hier auch gewisse Hinweise für den übertriebenen Skeptizismus der Buddhisten entdeckt. Natürlich von meiner Warte aus.

Ich kopiere:

1. Verhaltensweisen für die Zukunft, in der Art der Verifizierung einer Aussage ( über den Buddhismus oder auch Allgemein der Erkenntnis ).

Zitat:
Die Aussage eines solchen Mönches, ihr Mönche, ist weder zu billigen noch abzuweisen;


1: Es muss zuerst zugehört werden. Kein Urteil keine Ablehnung.

Zitat:
ohne sie gebilligt, ohne sie abgewiesen zu haben, hat man sich da die bezeichnenden Sätze sorgfältig zu merken


2: Die Aussagen Vorurteilslos und ohne Verneinung in sich Aufmerksam aufnehmen!

Zitat:
und in den Reden ihre Bestätigung, in der Zucht ihren Nachweis aufzufinden.


3. In den Schriften Buddhas mit Guter Gesinning ( Zucht ) versuchen dern Bestätigung ( dass es wahr ist ) auch wirklich zu finden!

Auch ein einfacher Mönch als Bauer geboren und ungebildet kann die Wahrheit, die Erkenntnis und die Weisheit Buddhas vermitteln.

Zitat:

Wenn man aber in den Reden ihre Bestätigung, in der Zucht ihren Nachweis aufzufinden sucht, und sie nun weder in den Reden ihre Bestätigung noch in der Zucht ihren Nachweis finden, so muß man dabei zu dem Schlusse kommen:


4. Urteile über das gesagte erst, wenn Du wahrhaft gesucht und wirklich nichts gefunden hast...

Der Begriff Zucht ist auch die Züchtigkeit und die Ehrlichkeit desjenigen, der eine Aussage macht much auch überprüft werden.
Den Leumund fragen....
Einer mit einem Schlechten Ruf büsst an dem Wahrheitsgehalt seiner Aussagen ...

So habe ich es verstanden.


Jetzt kristallisieren sich in mir weitere verschiedene Fragen, die sich mit dem Lesen des Textes ergeben haben.

a) Die eine Betrifft die Tradition der Bettelmönche.

Ist dies eine Weiterführung des Hinduistischen Tradition?

b) Zum Nirvana eingehen.

Schon wieder dieser Begriff, der hier mit "Erlöschung" übersetzt wurde.
Und Buddha wird anscheinend mit "der Vollendete" übersetzt.

Zitat dazu:
Zitat:
«Also ist es, Anando; zweimal, Anando, kommt es vor, daß der Körper des Vollendeten wie überklar wird und die Hautfarbe rings erschimmert: welche zweimal? Die Nacht, Anando, wann der Vollendete in der unvergleichlichen vollkommenen Erwachung auferwacht, und die Nacht, wann der Vollendete in der ohne Hangen verbliebenen Art der Erlöschung zu erlöschen kommt: diese zweimal, Anando, kommt es vor, daß der Körper des Vollendeten wie überklar wird und die Hautfarbe rings erschimmert. Heute aber, Anando, in den letzten Stunden der Nacht, auf Kusinārer Landgebiet, im Kronbaumwalde der Maller, inmitten von ein paar Bäumen, wird der Vollendete zur Erlöschung eingehen


Diese Nirvana beschäftigt mich.

Da mache ich jetzt ein neues Thema mit einer bestimmten Idee auf...

hier:

http://www.geistigenahrung.org/view.....faad86916bcdd2ca51#198869

Gruss
Nasruddin
Lieber Pebu

Zitat:
Ich denke tatsächlich, dass der Buddha WUSSTE, was er da isst,


Natürlich musster er es wissen.

Aber warum liess er es zu?

Zitat:
nachzulesen im Dighanijkâya, in der Rede 16, speziell 16.4.8, zu lesen hier:


Ich habe die Begründung gefunden, mit der ich ohne Vorbehalte einig sein kann.

Zitat:
Gotamo hat die Gefährlichkeit der dargebotenen Schüssel, vielleicht durch feinen Geruch, sogleich gemerkt, die Gabe als solche aber nicht zurückgewiesen, nur entsprechende Anordnung getroffen.


*** Mann muss nur den Ganzen Text lesen, und die Zusätze und Anmerkungen auch! ***

Zitat:
Die Gabe nicht zurückgewiesen...


Das ist die Richtige Innere Haltung eine Buddha's.

Der Goldschmied hat im Guten mit reinem Gewissen gehandelt.

Ein Zurückweisung durch Gotamo hätte den Schmied nicht nur verletzt, sondern es wäre genau so wie wenn Kristus vor dem Kreuz zurückweichen würde ...

Des Leben auf das Wir ach so viel Wert legen ist für Gotama nicht mehr da. Er hat schon entsagt und sich davon losgesagt ...

Was ist da noch an Wert, das sterben kann ? ...

Gruss
Nasruddin
Lieber Nasruddin,

ich müsste eigentlich schon unterwegs in die Stadt sein, aber hier tut sich zur Zeit so viel Interessantes

>>Ich denke tatsächlich, dass der Buddha WUSSTE,
>> was er da isst,

>Natürlich musster er es wissen.

>Aber warum liess er es zu?

Dein Lösungsansatz, dass er nicht zurückweichen wollte, wie auch Christus vor dem Kreuz nicht zurück wich, gefällt mir. Aber ich möchte das durch zwei Aspekte ergänzen:

Zum einen: Den Mönchen war es ja nicht gestattet, eine Mahlzeit abzulehnen. Der Buddha beschrieb es mal dahingehend, dass die Mönche sogar die Mahlzeit zu essen hätten, die ihnen ein Leprakranker gäbe, und in die eines der verfaulten Finger des Kranken zufällig hineingefallen sei. Auch das MÜSSE der Mönch klaglos essen. Wie sollte dann der Buddha, der ja auch Mönch war, eine Mahlzeit ablehnen?

Aber ich denke, da könnte auch noch etwas anderes mit hineinspielen, für das ich aber keine Textstellen habe, sondern nur meine psychologische Phantasie: Könnte es nicht sein, dass der Buddha, der 80jährige Mönch (und damals bedeutete "80 Jahre" noch etwas anderes als heute!), der seit über 45 Jahren zu Fuss (!) tausende Kilometer zurückgelegt und unentwegt gelehrt hatte, dass dieser alte, müde, kranke Mann zu Tode erschöpft war? Das muss keinesfalls als "gewünschter Freitod" verstanden werden, sondern einfach als bewusstes Einhalten der Regel, dass man ALLES zu essen hat, auch auf die Gefahr, dass dann diese Mühe ein Ende im Tod hat, zumal der Buddha alles gelehrt hatte, was es zu lehren galt, und seine Jünger "fit" genug waren, sein Erbe weiter zu führen...

Liebe Grüsse

PeBu
@Pebu

Zitat:
Zum einen: Den Mönchen war es ja nicht gestattet, eine Mahlzeit abzulehnen. Der Buddha beschrieb es mal dahingehend, dass die Mönche sogar die Mahlzeit zu essen hätten, die ihnen ein Leprakranker gäbe, und in die eines der verfaulten Finger des Kranken zufällig hineingefallen sei. Auch das MÜSSE der Mönch klaglos essen. Wie sollte dann der Buddha, der ja auch Mönch war, eine Mahlzeit ablehnen?


Ja. Er ist das Vorbild dieser Mönche und der Wegbereiter.

Zitat:
Aber ich denke, da könnte auch noch etwas anderes mit hineinspielen, für das ich aber keine Textstellen habe, sondern nur meine psychologische Phantasie: Könnte es nicht sein, dass der Buddha, der 80jährige Mönch (und damals bedeutete "80 Jahre" noch etwas anderes als heute!), der seit über 45 Jahren zu Fuss (!) tausende Kilometer zurückgelegt und unentwegt gelehrt hatte, dass dieser alte, müde, kranke Mann zu Tode erschöpft war? Das muss keinesfalls als "gewünschter Freitod" verstanden werden, sondern einfach als bewusstes Einhalten der Regel, dass man ALLES zu essen hat, auch auf die Gefahr, dass dann diese Mühe ein Ende im Tod hat, zumal der Buddha alles gelehrt hatte, was es zu lehren galt, und seine Jünger "fit" genug waren, sein Erbe weiter zu führen...


Ich kann das nur bis zu einem gewissen Grade zustimmen.
Ich kann mit einfach nicht vorstellen ( bzw. ich will nicht akzeptieren ) das Buddha noch einen Wunsch und sich selbst "bei einer Gelegenheit" noch entledigt.

Auch wenn wir hier Mutmassungen machen:

Wie ist es, wenn Buddha auch zu seinem Eingang ins Nirvana "als Modell" bzw. "als Vorbild" für das wirkliche Entsagen von allen Wünschen und Forderungen für seine Jünger vorausging?

Dass die Jünger Fit genug waren, das kann ich mir gut vorstellen.
Und wenn alles gelehrt ist, er spricht ja davon...

Dann ist sein Wirken nicht mehr vonnöten.

Gruss
Und danke für Deine Bemühungen
Nasruddin
Lieber Nasruddin,

meine Hypothese, dass Buddha müde war, lässt sich aus den Schriften natürlich nicht herleiten, das sind lediglich Mutmassungen und Hypothesen.

Dass der Buddha auch in dieser Beziehung des parinibbâna Vorbild war, steht für mich ausser Frage.

Einen lieben Gruss

PeBu
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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