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| Muslimisch und islamisch wäre das selbe wie Christen mit christlich zu vergleichen. Oder? |
Was willst du mir jetzt damit sagen? Derweil bin ich kein Christ und dadurch das Christen sich schlecht verhalten, wird der heute gelebte Islam nicht besser.
Vielleicht noch einmal zur Klarstellung. Wenn ich hier in solchen Zusammenhängen vom Islam spreche, meine ich den heute oft gelebten Islam, welchen ich für eine degenerierte Form halte. Ich meine damit nicht den Islam der Offenbarung oder jenen, welcher in der Goldenen Zeit des Islams verbreitet war.
Ich meine hier also das soziale Phänomen Islam, nicht die Offenbarung bzw. Religion.
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Wenn wir uns den Wohlstand in den westlichen Industrieländern betrachten (denn dies scheint ja Dein Maßstab für die "Fortschrittlichkeit" in christlichen Ländern zu sein) müssen wir mal etwas tiefer Bohren inwieweit christliche Werte dazu beigetragen haben und welchen Umständen dieser Wohlstand zu verdanken ist. Ob es dabei immer so christlich zugeht, möchte eich bezweifeln. Davon abgesehen, geht es dem Großteil der Christen in Latein Amerika, Afrika, Indien, China etc. längst nicht so gut wie Du es versucht uns weiß zu machen, aber klar der Islam ist an allen schuld.
Ich finde solche vergleiche anmassend, aber Du sollst ruhig in das Loch fallen was du dir selbst geschaufelt hast. |
Die Probleme von Ländern beziehe ich nicht nur auf ihre wirtschaftliche Situation, es gibt Länder jeder Religion, welche arm sind. Die Arbeitsmoral, auf welcher die Industrialisierung zurückgeht, stammt übrigens sehr wohl aus dem Christentum, ursprünglich nur aus dem Calvinismus, fand aber über die Ausbreitung nach England Einzug in den Anglizismus und von dir in den restlichen Protestantismus und auch teilweise in den Katholizismus. Das der Protestantismus wohl eine der wichtigsten Bedingungen für die industrielle Revolution war beschreibt Max Weber, wohl der bekannteste und bedeutendste Soziologe des 19. und 20. Jahrhunderts, in seinem Werk "Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus".
Das natürlich in der europäischen Geschichte verdammt viel schief gelaufen ist und es genug Verbrechen und Betrug gab ist mir bekannt, das alles gab es aber in der arabischen, persischen und türkischen Geschichte auch. Hier ist wieder recht anschaulich, dass im Westen inzwischen Selbstkritik geübt wird, in der "islamischen Welt" jedoch nicht. In der Türkei z.B. ist es heute noch illegal über die verübten Völkermorde zu sprechen.
Wo habe ich gesagt, dass es allen Christen gut geht? Wo habe ich gesagt, dass der Islam an allem schuld ist? Fakt ist aber das der Islam einen großen kulturprägenden Einfluss hat und der Momentan nicht unbedingt positiv ist, er dies aber sein könnte, wie ich glaube.
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| Korrupte Machthaber. Sich Muslim zu nennen heißt nicht Islam zu praktizieren. |
Sicher, das ist überall so. Jedoch haben sich die Menschen in Europa durch eine Aufklärung eine Emanzipierung ihre Freiheit erkämpfen. Solch eine Freiheit muss, tragischerweise, fast immer mit Blut erkämpft werden, oder aber zumindest mit der Bereitschaft dieses zu Opfern.
Wo sind solche Bewegungen in islamischen Ländern? Ja es gibt sie, aber radikalistische Bewegungen sind klar im Vorteil und diese Speisen sich nun einmal aus dem kulturellen Einfluss des Islam.
Ein weiteres Beispiel. Erinnerst du dich an die Anti-Irak-Kriegs-Demos? Wo waren die Anti-11.-September-Demos der Muslime? Das ein paar kranke Typen 1000 von unschuldigen Menschen töten und sich Muslime nennen, das macht den heutigen Islam nicht schlecht. Aber das kaum jemand dagegen angeht, das schon.
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| Frage oben beantwortet. |
Nicht wirklich. Fakt das entweder der Islam schlecht ist, oder der heutige Islam ein Problem hat. Da ich an die islamische Offenbarung glaube, wie du ja auch, hat der heute gelebte Islam ein Problem. Das dies völlig blind von Muslimen geleugnet wird, zeigt vielmehr wie groß das Problem ist.
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| 1) Terroristen gibt es nicht nur unter Muslimen und nicht jeder Muslim ist ein Terrorist. Ebenso wie nicht jeder Deutsche(r) ein Nazi ist. |
Ja gibt es, aber die meisten Terroranschläge haben einen islamistischen Hintergrund und die meisten Opfer sind Muslime.
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Wenn ein Ami, Deutscher oder Franzose was in die Luft sprengt oder anstellt, heißt es nicht der Christ soundso hat... nein, es heißt der Franzose, Deutsche ... hat ... .
Beim Araber, Afghanen (oder kurz Muslim) ist es doch was anderes, hier war es der Islamist, Muslim, es war ein Anschlag mit islamischen Hintergrund...
Für mich haben wir es mit verzerrter Darstellung zu tun. Und die hat ihre Wirkung nicht verfehlt - wie man dies an den Kommentaren der Bevölkerung feststellen kann. |
Bitte nenne mir einen terroristischen Anschlag eines Deutschen, Franzosen oder Amerikaner und ich nenne dir dreifach so viele terroristische Anschläge von Islamisten.
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2) Vergleichen wir die Anzahl der Opfer, die durch solche (nicht gutzuheißenden) "Guerilla-Aktionen" mit denen, wo ein Staat einmarschiert und wo sich der Regierungschef als vom (christlichen) Gott gesandt sieht. Ist es (so hart es auch klingt) Peanuts.
http://www.iraktribunal.de/dokus/st....._650000_gestorben_jw.html |
Und? Was macht daran den heutigen Islam besser? Diese lächerliche Argumentation von Muslimen nervt langsam jeden. Deutschland hat derweil nicht an diesem Krieg teilgenommen. Und eine genaue Auflistung der Opfer da würde mich mal interessieren. Dafür das Schiiten und Sunniten sich bis aufs Blut hassen, können die Amerikaner recht wenig.
Interessant das du glaubst es gibt einen "christlichen Gott"...
Und noch einmal, ich bin kein Christ und was im Namen Jesu getan wurde macht mich genauso traurig, wie jene Dinge, welche im Namen der Offenbarung Mohammeds begangen werden. Das Christentum hat sich unter dem Druck dieser inneren Probleme schließlich in den meisten Ländern aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Wenn der Islam nicht was tut wird das noch im allerbesten Fall dabei herauskommen.
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| 3) Terroristen die sich Muslime nennen, haben i.d.R. andere Motive als den Islam der sie zum Handeln treibt. Der Islam wird jedoch gerne als Vorwand benutzt um deren sinnlosen Handeln einen Sinn zu geben. Zum Leidwesen des Islams und der Gemeinschaft. Aber Allah weiß am besten. |
Na immerhin werden sie meist von ausgebildeten muslimischen Geistlichen (und ja die gibt es und das schon seit Jahrhunderten, auch wenn dem theoretisch nicht so sein sollte) angetrieben. Aber ich stimme dir zu, da wird der Name des Islams missbraucht, wie er sehr oft missbraucht wird.
Wird Zeit das sich die Muslime einmal gegen diese Leute wenden. Die machen nämlich den Islam lächerlich. Die sprengen seit Jahrzehnten unschuldige Menschen, meist Muslime(!) in die Luft, die verwandeln eure Länder in Diktaturen.
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Ist das nicht immer das gleiche Muster: Wer sich Muslim nennt und schlecht verhält, ist in Wirklichkeit keiner. Rosinenpickerei nennt man sowas.
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Wo waren die Anti-11.-September-Demos der Muslime?
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Die gab es im Iran und das nicht zu knapp. Die Demonstranten haben "Tod den Terroristen gerufen", und der Iran hat den USA sein Beileid ausgedrückt. Das das Verhältnis zwischen beiden so abgekühlt ist, liegt daran das die USA indirekt mit ihrem Verhalten die Radikalen gefördert haben.
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Oder vielleicht das der Iran ein faschistische Diktatur ist, welche jeden verfolgt und unterdrückt, welcher nicht auf dem Kurs des vom Staat vorgegeben 12er-Schiismus ist.
Hast du eine Quelle für die Demonstrationen? Die Regirungspresseargentur des Irans ist keine zuverlässige Quelle, da sei hier nur daran erinnert wie oft der Iran angeblich schon ein Gegenmittel für HIV entdeckt hat.
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@ Tobias
Es gibt Leute die können nicht akzeptieren wenn sie daneben liegen. Aber O.K. ich werde mir nur die Fragen raussuchen, die wirklich nach einer Antwort schreien. Alles andere kannst Du Dir mit ein bisschen nachdenken und verstehen wollen auch selbst beantworten. Und gewöhne Dir einmal an, Deine Fragen zu konkretisieren und schweif nicht immer in Dinge ab, die mit der eigentlichen Frage nichts zu tun haben.
Und das Du meine Antwort nochmal auf Tobias-Art beantwortest, macht die Angelegenheit nicht besser. Die Frage ist wenn Du das tust, wieso frägst Du dann überhaupt, wenn Du für Dich sowieso alle Deine fragen beantwortest hast.
Erwartest Du im ernst, dass Du Du mit Deiner Art jemanden "umpolen" kannst. Das einzige was Du schaffst, ist Leuten wie Dir den Bauch zu Kraulen und Leuten, die eine ganz andere Realität haben, auf den Sack zu gehen.
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