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Daraus schlußfolgernd könnte man also fragen: wie stellst Du Dir Gott vor ?
Mir ist schon klar,daß alles viel komplexer ist und kein Gott seinen langen Arm ausstreckt, um Menschen daran zu hindern, etwas zu tun, wodurch sie ihre Erfahrungen machen.(müssen)
Das wäre genauso, als würde man in einen Ameisennest fassen und alle Ameisen so aufstellen, daß sie alle so agieren, wie man es sich wünscht - aber wenn Gott klug liebt und wenn Gott weiß, was jede Seele für Erfahrungen braucht im Laufe ihrer vielen Inkarnationen, dann wird es schon verständlicher.
Aber wenn man all das nicht annehmen kann (muß er auch nicht), dann kommt es einem vor, als wäre alles sinnlos - aus der subjektiven Sichtweise eines Menschen betrachtet, der mit Elend und Not nicht umgehen kann bzw. aus dem Kreis seines gewohnten Denkens nicht hinaustreten kann, so daß ihm keine anderen Perspektiven aufgewiesen werden können.
"Das rationale Denken kann die zu erfassende Ordnung mit ihrem Wesengehalt nur dann wirklichkeitsgetreu wiedergeben, wenn es von der Intuition geführt wird. Erst die Intuition, das Hineinfühlen in eine Wirklichkeitssphäre, so auch in die seelische und in die geistige Welt, erst das intuitive Erfassen ihrer ebenfalls logisch strukturierten Ordnung ermöglicht das Eindringen in diese Welten. Nur dadurch gelangt das rationale Denken überhaupt zur getreuen Erkenntnis der Wirklichkeit.
Die Rationalität muß also der Intuitivität dienen und nicht ihre Herrin sein wollen. Spielt sich das rationale Denken als Herrscher auf, so kann es nur die Oberfläche der Wirklichkeit und nur Bruchstücke, wenn nicht sogar ein völlig entstelltes Bild von der Wirklichkeit wiedergeben."
Ich finde schon, das hat was. Aber wo der eine sich für eine Sichtweise erwärmen kann, muß es der andere nicht auf diese Weise, sondern auf eine andere erfahren - es ist wie immer der Weg und sein Ziel, der die Menschen führt.
Wenn diese Gotteskraft uns führt - dazu in der Lage ist - dann muß es eine Kraft sein, die alles durchdringt und eine Intellgenz beinhalten, die wir nur vermuten können, dessen Größe wir aber nicht erfassen werden können.
Gruß
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Ich stelle mir Gott gar nicht vor, Gabriele.
Und oft, sehr oft, zweifele ich auch an "seiner" "Existenz". Und ja, mir kommt das Leben an sich auch oft sehr "sinn-los" vor. Beziehungsweise es hat seinen Sinn in sich selbst, egal, ob ich den raffe oder nicht...
Aber nur, weil ich diese Sinnlosigkeit nicht ertrage, und nur weil ich es manchmal schwer aushalte, mir vorzustellen, dass da "nichts" "Grösseres" ist, das uns hält und trägt...: Nur deswegen MUSS es doch keinen Gott geben? Und falls doch, vielleicht ist er GANZ anders, als wir kleinen Würmchen "Mensch" uns das so einbilden. Auch das lerne ich, auszuhalten.
Ich habe gelernt, offene Fragen offen zu lassen. Ich brauche nicht um jeden Preis eine Antwort auf das, was ich mir nicht erklären kann.
Lieben Gruss
PeBu
P.S. Ich fände es übrigens fair und vielleicht sogar hilfreich, wenn Du stets dazu schreibst, wen und was und woraus Du zitierst; dann kann man nämlich u.U. nachlesen und sich selbst ein Bild von dem Zusammenhang machen, aus dem Du Deine Zitate entnimmst. Ich glaube, das ist in diesem Forum sogar Pflicht, wenn man von anderswo her Passagen kopiert und hier einsetzt. Nichts für ungut...
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Ja, und die "Anderen" sehen das nun mal anders... Und nu? Lassen wir sie in ihrem Glauben?
Liebe Grüße!
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positiv
Genau das gleich sagen die Muslime auch.
Der Koran ist unveränderlich und Gottes Wort.Du darfst nicht Zweifeln du darfst nicht hinterfragen.
Irgendwie passt alles zusammen wie ein Puzzel..
Komisch
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Positiv, meinst Du jetzt meinen Beitrag oder den von Gabriele. Bin jetzt etwas verwirrt...
Lieben Gruss
PeBu
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