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Möge Bahaullah Dir antworten
1. O Sohn des Geistes! Dies ist Mein erster Rat: Besitze ein reines, gütiges und strahlendes Herz, damit du unvergängliche Souveränität erlangest, während von Ewigkeit zu Ewigkeit. (VW arab.)
2. O Sohn des Geistes! Von allem das Meistgeliebte ist Mir die Gerechtigkeit. Wende dich nicht ab von ihr, wenn du nach Mir verlangst, und vergiß sie nicht, damit Ich dir vertrauen kann. Mit ihrer Hilfe sollst du mit eigenen Augen sehen, nicht mit denen anderer, und durch eigene Erkenntnis Wissen erlangen, nicht durch die deines Nächsten. Bedenke im Herzen, wie du sein solltest. Wahrlich, Gerechtigkeit ist Meine Gabe und das Zeichen Meiner Gnade. So halte sie dir vor Augen. (VW arab.)
3. O Sohn des Lichtes! Vergiß alles außer Mir und werde vertraut mit Meinem Geiste. Dies gehört zum Wesen Meiner Gebote, darum halte dich daran. (VW arab. 16)
4. Wir haben euch geboten, vom Reifealter an zu beten und zu fasten. Dies ist von Gott, eurem Herrn und dem Herrn eurer Väter, befohlen.(AQDAS 10)
5. Jedem, der an Gott, den Herrn des Gerichts, glaubt, ist geboten, sich täglich, nachdem er die Hände und dann das Gesicht gewaschen hat, niederzusetzen, sich Gott zuzuwenden und fünfundneunzigmal "Alláh-u-Abhá"¹ zu sprechen. Also befahl der Schöpfer der Himmel, als Er sich voll Macht und Majestät auf dem Thron Seiner Namen niederließ.
6. O Volk Bahas! Es ist jedermanns Pflicht, einer Arbeit nachzugehen¹ - einem Handwerk, dem Handel oder dergleichen. Wir haben solche Arbeit in den Rang der Anbetung des einen wahren Gottes erhoben.
7. Klagt nicht in Zeiten der Heimsuchung, noch erfreut euch ihrer. Suchet den Mittelweg: Gedenket Meiner in eurer Betrübnis und bedenket, was euch in Zukunft widerfahren kann. Also unterrichtet euch Er, der Allwissende, der alles kennt.
8. Wahrlich, es ist euch geboten, jeden Monat ein Mahl zu geben¹, auch wenn dabei nur Wasser gereicht wird; denn Gott will die Herzen vereinen, sei es durch irdische oder himmlische Mittel.
9. Habt acht, daß nicht Fleischeslust und böse Neigung Zwietracht unter euch stiften. Seid wie die Finger einer Hand, die Glieder eines Leibes. So rät euch die Feder der Offenbarung, so ihr zu jenen gehöret, die glauben. (sa.ÄL 72/4)
10. Niemand streite mit denen, die Amtsgewalt über das Volk haben. Überlaßt ihnen, was ihrer ist, und richtet euer Augenmerk auf die Menschenherzen.
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11. Dem Menschen ist Verstand gegeben. Darum nehme er nichts zu sich, was ihn dessen beraubt.¹ Er soll sich verhalten, wie es seiner Stufe würdig ist, und nicht den Missetaten achtloser, schwankender Seelen folgen.
12. Es ist euch geboten, durch die Zahlung der Zakát¹ (Almosensteuer) eure Mittel für den Unterhalt und dergleichen zu reinigen. So wurde es auf dieser erhabenen Tafel verfügt durch Ihn, den Offenbarer der Verse. Wenn es Gottes Wille ist, werden Wir die Bemessungsgrundlage demnächst festlegen. Er erläutert wahrlich, was immer Er wünscht, kraft Seines Wissens, und Er ist fürwahr der Allwissende, der Allweise.
13. Sprecht die Verse Gottes jeden Morgen und jeden Abend.¹
14. Es ward euch geboten, die Möbel eurer Wohnung alle neunzehn Jahre zu erneuern.¹ So ist es verordnet von dem, der alles weiß und alles durchschaut. Er wünscht wahrlich Feinheit für euch und alles, was ihr besitzet. Fürchtet Gott und gehört nicht zu den Nachlässigen. Wer findet, daß seine Mittel für diesen Zweck nicht ausreichen, ist befreit von Gott, dem Ewigvergebenden, dem Gabenreichsten.
15. Wird jemand auf euch zornig, so begegnet ihm mit Milde, und schilt euch jemand, so scheltet nicht zurück, sondern überlaßt ihn sich selbst und setzt euer Vertrauen auf Gott, den allmächtigen Rächer, den Herrn der Gerechtigkeit und der Macht.
16. Glücksspiel¹ und Opium sind euch verboten. Haltet euch fern von beidem, o Menschen, und gehört nicht zu den Übertretern. Hütet euch vor allen Stoffen, die den Tempel des Menschen stumpf und träge machen und dem Leib schaden.² Wir wünschen wahrlich nur, was euch nützt. Dies bezeugt alles Erschaffene - wenn ihr doch Ohren hättet zu hören!
17. Die Wahl der Kleidung sowie Schnitt und Form des Bartes bleiben den Menschen zur Entscheidung überlassen. Aber hütet euch, o Menschen, daß ihr euch nicht selbst zum Spielzeug der Unwissenden machet!
18. In den Lehren steht nichts gegen das Tanzen, aber die Freunde sollten daran denken, daß Bahá'u'lláhs Maßstab Sittsamkeit und Keuschheit ist. Die Atmosphäre in modernen Tanzsälen, wo soviel geraucht, getrunken und schamlos getändelt wird, ist sehr schlecht, aber anständige Tänze sind an und für sich nicht schädlich. Klassischer Tanz oder Tanzstunden in der Schule schaden sicher nicht. Es schadet auch nicht, in Schauspielen oder Kinofilmen mitzuspielen. Schädlich ist heutzutage nicht die Kunst an sich, sondern die verhängnisvolle Verderbtheit, die so oft mit den Künsten einhergeht. Als Bahá'í müssen wir keine der Künste meiden, aber die Taten und die Atmosphäre, die manchmal im Umfeld dieser Berufe anzutreffen sind, sollten wir meiden.
19. Keuschheit bedeutet ein unbeflecktes, reines Geschlechtsleben vor und nach der Heirat: vor der Heirat vollkommen keusch, nach der Heirat dem gewählten Gefährten vollkommen treu, Treue in allen sexuellen Handlungen, Treue in Wort und Tat.
Abgesehen von anderen Mißständen ist die Welt heute versunken in einer Überbetonung der körperlichen Liebe und in einem Mangel an geistigen Werten. Die Gläubigen sollten dies so weit wie möglich zu erkennen versuchen und sich über das Niveau ihrer Mitmenschen erheben, die so übertriebenes Gewicht auf die rein körperliche Seite der Paarung legen, wie es für alle Verfallsperioden der Geschichte typisch ist. Außerhalb ihres normalen, rechtmäßigen Ehelebens sollten sie danach streben, Bande der Freundschaft und Liebe zu knüpfen, die ewig und auf das geistige Leben des Menschen gegründet sind, nicht auf sein körperliches Leben. Das ist eines der vielen Gebiete, auf denen die Bahá'í beispielhaft sein und den Weg zu einem wahrhaft menschlichen Lebensmaßstab weisen müssen, nach welchem des Menschen Seele erhöht wird und sein Leib nur das Werkzeug seines erleuchteten Geistes ist. Selbstverständlich schließt dies keineswegs ein vollkommen normales Geschlechtsleben innerhalb der rechtmäßigen Bahnen der Ehe aus.
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wow !
starker Tobak, ( aber) Danke !
Wolfgang
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