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Offenbar 1400 Menschen in Südossetien getötet
In Südossetien droht ein Krieg zwischen Russland und Georgien. Um die Hauptstadt der international nicht anerkannten Region toben erbitterte Kämpfe zwischen der georgischen Armee auf der einen und russischen und südossetischen Soldaten auf der anderen Seite. Nach georgischen Angaben kontrollieren die Konfliktparteien jeweils einen Teil der Stadt. Eine Sprecherin des Innenministeriums in Tiflis sagte, dass Russland bei den Gefechten auch Panzer und Kampfflugzeuge einsetze. Die russische Luftwaffe soll angeblich auch eine Militärbasis in der Nähe der georgischen Hauptstadt bombardiert haben. Dabei seien 30 Menschen getötet worden sein, gaben georgische Stellen bekannt.
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O Herr! Erbarme Dich dieser Unwissenden, schaue auf sie mit dem Auge des Vergebens und Verzeihens. Lösche dieses Feuer, so daß die dichten Wolken sich verziehen, die den Himmel verdunkeln, daß die Sonne der Wirklichkeit leuchte mit den Strahlen der Versöhnung, das tiefe Dunkel sich teile und alle Lande vom strahlenden Lichte des Friedens erleuchtet werden.
O Herr! Zieh Du das Volk aus dem abgründigen Meer des Hasses und der Feindseligkeit, befreie es aus dieser undurchdringlichen Finsternis. Vereinige die Herzen, erleuchte die Augen mit dem Lichte des Friedens und der Versöhnung. Errette sie aus den Tiefen des Krieges und des Blutvergießens, befreie sie aus des Irrtums Finsternis. Reiße den Schleier von ihren Augen und erleuchte ihre Herzen mit dem Lichte der Führung. Verfahre mit ihnen nach Deinem zarten Erbarmen und Mitleid, nicht nach Deinem gerechten Zorn, der den Mächtigen die Glieder zittern läßt. (Abdu'l-Bahá In: Bahá'í-Gebete 222:2-3)
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Kämpfe um Südossetien weiten sich aus
Georgien verhängt Kriegsrecht
Georgien befindet sich nach den Worten seines Präsidenten Michail Saakaschwili im Krieg. Er verhängte das Kriegsrecht über das Land. Das Parlament in Tiflis bestätigte kurz darauf das entsprechende Dekret des Staatschefs. Der Kriegszustand gilt landesweit für die kommenden 15 Tage. Saakaschwili sagte, sein Land sei in einem "Zustand der totalen militärischen Aggression". Zugleich setzte er sich bei einer Pressekonferenz für eine Waffenruhe ein.
Die georgische Regierung berichtete am frühen Morgen von russischen Luftangriffen auf eine Militärstützbasis nahe der Hauptstadt Tiflis und auf zwei weitere Stützpunkte. Zudem seien Anlagen für den Transport von Rohöl in den Westen angegriffen worden, sagte ein Sprecher des georgischen Innenministeriums. Der Schwarzmeerhafen Poti wurde nach Angaben des georgischen Außenministeriums "vollständig" durch russische Luftangriffe zerstört. Der Hafen ist für den Erdöltransport vom Kaspischen Meer bedeutend und liegt nahe der Baku-Supsa-Pipeline. Nachrichtenagenturen berichteten zudem von Luftangriffen auf die georgische Stadt Gori.
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