|
|
|
Hilfe, mein Freund träumt den Tod anderer!
Mein Freund hat vor einigen Tagen sehr unruhig geschlafen und ist schließlich - nachdem ich mehrmals vergeblich versucht hab ihn zu wecken - schreiend aufgewacht. Er wollte erst nicht sagen, was er geträumt hatte, hat mir aber dann doch erzählt, dass er den Tod einer ihm bekannten Person geträumt hat. Das ist ihm in den letzten Jahren schon neunmal passiert, was ja an sich schon schlimm genug ist. Aber der Hammer kommt noch:
Der geträumte Tod ist jedesmal wenig später in der Realität eingetreten!
Mein Freund macht sich deshalb tierische Vorwürfe, weil er glaubt, er hätte den Tod einiger dieser Leute verhindern können. (Der letzte Traum besagt, dass die Person ganz natürlich stirbt)
Ich will meinem Freund wirklich helfen, weil das ihm (und mir auch) ganz schön Angst macht. Ich hab schon wie verrückt im Netz gesucht und bin auf die Stichworte "Präkognition" und "Prämonition" gestoßen.
Falls hier irgendjemand Ahnung von sowas hat bzw. selber solche Träume & Todes-Vorahnungen kennt, bitte bitte bitte melden!
Ich würde gerne ein paar Ratschläge bekommen, wie man mit solchen Träumen / Vorahnungen am besten umgeht oder wie man sie vielleicht verhindern kann.
DANKE in Voraus!
Eure Mupi
|
|
|
|
Liebe Mupi,
habe gerade Deinen Eintrag entdeckt und kann gut nachfühlen, wie erschütternd es ist, den Tod eines anderen Menschen voraus zu sehen.
Dein Freund hat offenbar eine Gabe. Die Frage ist, meiner Meinung nach, ob er dadurch auch eine Auf- gabe hat.
Da es jetzt um den natürlichen Tod eines Menschen geht, wird er sicher nicht glauben, dass er diesen verhindern sollte oder kann.
Sich über eventuell unterlassene Hilfeleistungen den Kopf zu zerbrechen, bringt jetzt nichts mehr.
Ich würde in der gleichen Situation bitten oder beten, dass mir meine auch unbewussten Fehler vergeben werden, danken, dass ich diesmal nicht in so einem Gewissenskonflikt bin und schließlich bitten, dass mir gezeigt wird, wie ich diese "Gabe", wenn sie mir nicht genommen wird, zum Wohl anderer einsetzen kann.
Damit Du nicht denkst ich rede nur fiktiv:
Vor Jahren ist es mir passiert, dass sich eine Bekannte das Leben genommen hat. Als sie am Tag vorher mit mir sprach, hat sie das für mich schon ausgestrahlt und sehr hilflos gewirkt.
Da habe ich mir natürlich hinterher Vorwürfe gemacht, warum ich nicht mehr auf sie eingegangen bin und mir nicht mehr Zeit genommen habe.
Inzwischen konnte ich mein Verhalten verändert. Sobald ich "so ein Gefühl hatte", setzte ich mich sehr für diesen Menschen ein. Allerdings weiß ich dann nachher nicht, was dadurch verhindert wurde.
Wichtig ist, dass es mir gut damit geht, wenn ich getan habe, was ich konnte.
Oft durfte ich erlebt, wie andere durch eine schwere Krise gegangen sind, und hinterher wieder gut alleine weiter leben konnten.
Wenn trotz meines Einsatzes ein Mensch stirbt, dann hilft mir seit ein paar Jahren mein Wissen, dass wir mehrere Leben haben. Tode sind nur Schwellen , Durchgänge auf unserer Seelenreise.
Nun hoffe ich, meine Antwort hilft ein wenig weiter.
Herzliche Grüße
Mara
|
|
|