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Die Entstehung des Buddhismus!












@PeBu


Zitat:
was ich für einen ziemlichen Fehler halte, ist, wenn hier im Westen versucht wird, den Osten zu "kopieren", bzw. übergangslos deren Rituale und Ornate nach hier zu "überführen".



Man muss halt unterscheiden, was Kultur ist und was Religion. Oft schwer...

Zitat:
Das fängt beim Äusseren an (hier in orangenem schulterfreiem Ornat und kahlköpfig rumzulaufen und sich auf Pâli oder Sankrit zu begrüssen, halte ich für... *selbstzensiert* ) und hört beim Denken und Fühlen auf.


Die entsprechenden Mönchs- oder Laiengewänder zu tragen finde ich nicht weiter tragisch, hat ja seinen Sinn. Ebenso sich den Kopf zu rasieren, da es ja nicht einfach nur modisch ist. Sich auf Sanskrit zu Begrüßen.... da sind wir auf einer Linie. Das gilt auch sicher für einige Feste oder das aufgeben der eigenen Bräuche, wie Ostern oder Weihnachten - die sind ja ohnehin nicht sehr christlich, es sei denn jemand findet das Evangelium nach Leporidae


Zitat:
Ich denke, ein Buddhismus im Westen kann nur ein "Westlicher Buddhismus" sein...


Auf jeden Fall und da müssen sicher auch einige Lamas Federn lassen. Ich finde Ole Nydahl geht da einen ganz guten Weg.

@Gabriele

Zitat:
nicht umsonst hat der Dalai Lama zu uns Westlern gesagt, daß wir bei unserer Religion bleiben sollten


Aber nicht in dem Sinne, dass man niemals nie Buddhist werden sollte, sondern, dass man nicht überstürzt sich einfach in den tibetischen/tantrischen Buddhismus stürzen sollte, mit seinen Ritualen und den vermeidlichen Dämonen an der Wand. Außerdem kann man ja auch als Christ ein ganz gutes spirituelles Leben führen.
Wenn man sich als mal überzeugter Christ in den Buddhismus stürzt, ist das wie ein Betreten eines schweren Orkans. Alle traditionsangeeigneten Werte gehen im Grunde genommen flöten. Von daher ist hier tatsächlich sehr große Vorsicht angesagt.

Selber habe ich ca 10 Jahre benötigt, um den heutigen, sehr anfänglichen Stand zu erreichen. Dabei war ich davon bereits ca 5 Jahre auf diesem Weg ohne es zu wissen und hatte in der Zeit heftige innere Kämpfe mit meiner sich von selber lösenden Anhaftung an die r.k. definierte Lehre des Christentums.

Mit der Sprache und ihren Übersetzungen habe ich noch heute meine Schwierigkeiten. Vor allem das nicht vorhandene "Dogma", erst zu überprüfen, dann erst anzunehmen, wenn es für einen geeignet ist, macht einem ehemals religiös Glaubenden enorme Probleme.... Das mal so am Rande gesagt, bezogen auf das vorherige Posting.

Sicherlich hat auch ein Christ die Möglichkeit, ein gutes spirituelles Leben zu führen. Und wenn er sich darin wohlfühlt, sehe ich auch keine Veranlassung, außer der Information willen, sich auf den Buddhismus einzulassen. Es "krempelt" einen völlig um (was für mich einen positiven Effekt hatte).

Liebe Grüße!
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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