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und zwar ... Den Menschen zu seiner wahren Natur zu bringen.
Wer glaubt, dass der „Mensch“ ein fertiger Mensch sei, dem das Attribut „menschlich“ zugeschrieben werden könnte, erliegt einem Irrtum.
Er, das sich noch in der ersten Entfaltung befindliche Wesen, ist ein erst „werdender Mensch“, ein Geschöpf, welches sich unentwegt einer gewaltigen Polarität gegenüber sieht, von der er nicht weiß, weshalb sie in dieser Form existiert. Die sich aus der äußeren Dualität ergebende große Spannung kann ihn, den werdenden Menschen, der jetzt noch mehr ein Zweibeiner als ein Mensch ist, ein Geschöpf mit dem Zeichen des Tiers auf der Stirn, in große Schwierigkeiten bringen.
Das Leben einer solchen Person kann zu einer ständigen Zerreisprobe anwachsen, zu einem Leben in einer äußeren Vielheit, von der nicht erfasst werden kann, woher sie stammt und wohin sie führt.
Wie kann solch eine unfertige Person, die in unterschiedlichem Maße in uns allen mehr oder weniger anwesend ist, diesen Zweispalt, dieses Paradox von Gut und Böse in sich selbst erlösen? Wie kann sie den Mangel an wahrer Liebe, an Harmonie und Ruhe im Herzen erfüllen?
Hat eine Gesellschaft, die überwiegend aus solchen werdenden Menschen besteht, nicht schon ihr Herz unwiderruflich verloren? Lebt eine solche Gesellschaft nicht in einer Zeit, in der alle wahren Herzenswerte, alle tieferen Weisheiten, verdrängt und verbannt sind? Alles Echte, Gute und Schöne bleibt doch überwiegend abgespalten und der beweisbaren Wissenschaft, dem Logisch-Kausalen untergeordnet, oder nicht?
http://kabbala-info.net/deutsch/liebe.htm
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Ist das jetzt rein aus der kabbalistischen Sichtweise betrachtet oder ist da auch Deine Interpretation schon "implantiert"?
Gruß
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| Nein, das ist nur die kabbalistische Sichtweise.
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Und was meinst du selber dazu?
Gruß
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