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Gibt es Gott?












Wenn man über nichterklärbare Dinge stolpert und man als normalsterblicher Mensch zu schnell an seine intellektuellen Grenzen stößt, kommt man sehr schnell in die Versuchung einen Gott als Erklärung einzusetzen, vergißt dabei aber Gott selbst zu erklären. Das ist keine Lösung.
Dies führt nur dazu sich mit dem zufrieden zugeben, was man weiß. Man fragt und forscht nicht mehr weiter!
"Gott" selbst wirft doch mehr Probleme auf als er lösen könnte:

Wie soll Gott selbst geschaffen worden sein?
Welche Erscheinungsform hat Gott?

Meiner Ansicht nach muss man sich also Gedanken darüber machen, ob ein Gott unabdingbar ist und das bevor man beweisen muss, dass es keinen Gott gibt: denn man muss ja schliesslich ein Ding, das da sein soll nachweisen, und nicht beweisen, dass etwas, was nicht da ist, tatsächlich nicht existiert.
Die Diskussion kann losgehen:
Ist Gott ein "Ding" ?

Da möchten wir nun schon mal weiterforschen - wie oder was ist Gott und wie stellt man sich Gott vor da kannst du in alle Foren gehen, wer wird es Dir beantworten können ?

Oder wollen ?

Ist schon seltsam, die Suche nach Gott bringt wirklich so manches in Bewegung - vielleicht liegt es auch daran, daß man die metaphysische Ebene immer ausschließt, je rationaler jemand eingestellt ist - doch kommt man dann vielleicht näher an die eigentliche Ursache des "Andersdenkens".

Wenn Du mal im Archiv forscht, da ist schon einiges da, was vielleicht Deinen Fragen näher kommt.

Vielleicht würde Leobrands "Der auferstandene Gott" Dir inhaltlich näher kommen - er beschreibt Gott wohl eher aus physikalischer Sicht.

Gruß
Ja "Gott" ist durchaus ein Ding, es ist ein Gedankenkonstrukt des Menschen und entbehrt irgendwie jeder Grundlage.
Nun in gewisser Weise muss man schon als Wissenschaflter an dies Frage gehen. Die metaphysische Ebene ist wohl die Grenze der Physik oder der Wissenschaft. Dieser erweitert aber ständig ihre Grenzen.

Die Menschen haben schon an so manches geglaubt und sind eines besseren belehrt worden, als sie es erforschten. Man glaubte auch lange, dass ein Äther existiert, in dem sich elektromagnetische Wellen ausbreiten sollten. Und es hat sich herausgestellt dass es ihn einfach nicht gibt. Bei Gott wird es genauso sein.

Im Archiv hab ich nirgends die Frage gefunden: Gibt es Gott?

Du bist meinem Diskussionsanstoss ausgewichen.
Johann, sei mal ganz ehrlich - bist du nicht auch missionseifrig ? Aber für die Wissenschaft. Und bist Du nicht auch wissenschaftgläubig, genauso, wie andere Gottgläubig sind ?

Im Forum muß man immer viel aushalten - das erfährt Jeder, der teilnimmt, aktiv teilnimmt und da kann es schon mal sein, daß ein etwas härterer Wind aus allen Seiten bläst - dann kann man sich fragen: wie recht habe ich oder wie recht haben andere.

Gott ist logisch weniger zu erfassen, aber ich persönlich möchte nicht alles wie in einer kalten Welt nur mit logischen - von vielen angenommen -Argumenten berieselt zu werden. Mir würde die innere Herzenswärme fehlen, aber wie es scheint, wird die Menschheit härter, wenn ohne Gott.

Daß sich die Welt verändert hat und die Menschheit eine Gangart härter fährt, erfahren wir sowieso am eigenen Leib.

Ich habe nicht gesagt, daß es den gleichen Thread noch mal gibt, sondern daß es viele Themen um Gott gibt. Das meinte ich damit.

Wenn Du also nicht an Gott glauben möchtest, dann ist es sicherlich Deine persönliche Sichtweise, die Dir keiner nehmen will. Um Gottes Willen , aber Du kannst nicht erwarten, daß nun Gläubige auseinander laufen, nur weil Du denkst oder zu denken scheinst, daß alle nun nach dem Muster gehen müssen: Gott ist nicht, also macht, was ihr wollte, es ist alles gut - dann gehst Du in die Richtung von Aleister Crowley, dessen Slogan so ähnlich lautet.

Weshalb meinst Du, daß Deine Meinung oder die, denen der Glaube an Gott ein Dorn im Auge ist, die alleinigen Vertreter der Wahrheit sind ?

Dann mußt Du nämlich erst einmal nach der Definition nach "Wahrheit" schauen.

Warum möchtest Du alles wissenschaftlich begründet haben oder wissen ? Es gab doch schon alles, ehe es überhaupt von Menschen erkannt wurde.

Ich habe nichts gegen Wissenschaft - aber ich sehe auch die negativen Seiten - wie ich auch die Positiven seiten wahrnehme.

Ich bin keine aktive Gläubige - sondern ich glaube an die göttliche Kraft - früher dachte ich anders - aber der Mensch wandelt sich und wenn man jung ist, was ich bei Dir vermute, dann wird das Leben Dich noch einiges lehren.

Gruß
@Johann
Zitat:
Ja "Gott" ist durchaus ein Ding, es ist ein Gedankenkonstrukt des Menschen und entbehrt irgendwie jeder Grundlage.


Woher nimmst Du an, daß dieser Gott ein Ding ist? Zunächst ist er sicher ein Ausweg für den Menschen, Unerklärliches zu erklären, damit aus menschlicher sicht ein Hilfskonstrukt.
Zitat:
Wenn man über nichterklärbare Dinge stolpert und man als normalsterblicher Mensch zu schnell an seine intellektuellen Grenzen stößt, kommt man sehr schnell in die Versuchung einen Gott als Erklärung einzusetzen, vergißt dabei aber Gott selbst zu erklären. Das ist keine Lösung.


Den Gott stellst ja per Definition ein, weil Du seinen Platzhalter nicht definieren kannst. Wie sollst Du dann an dieser Stelle Gott definieren können, dann brauchtest Du ihn auch als Platzhalter für das Unerklärliche nicht... - Insofern ein Widerspruch, was Deine "Folgerung" angeht!

Gruß
Forum -> Gott


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