Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Frage zum Thema "Kriegerische Religion"












Sakina

Zusammenprall der Zivilisationen?
Zitat:
Es scheint ein Phänomen unserer Zeit zu sein, in immer kürzeren Dimensionen zu denken. Der Blick auf die 1400 Jahre währende gemeinsame Geschichte beider Kulturen macht aber klar, wie sich immer und immer wieder die Perspektiven verschoben haben. Die gleiche hohe und moderne Zivilisation, welche heute der Westen für sich in Anspruch nimmt, hatten einst Araber oder Osmanen gegenüber dem mittelalterlichen Europa eingenommen; inklusive dem Anspruch auf moderne Staatsformen und wirtschaftlichem wie technischem Vorsprung. Nicht von ungefähr blickte einst Karl der Große neidvoll von Aachen nach Bagdad, wo die großen Wissenschaften jener Zeit betrieben wurden und die Menschen gebildeter waren. Eine der Erklärungen für die "Wut" der Araber, sich heute in umgekehrter Situation wiederzufinden. Keiner der beiden Protagonisten will sich unterordnen, weil beide eben als einzige große Weltkulturen praktikable Lebensmodelle für Staaten und Gesellschaften sowie universelle Ansprüche entwickelt haben.
http://www.peterbarth.de/islam/islam.html

Zitat:
Am 15. Juni 2003 verabschiedete die "Konferenz der Leiter islamischer Zentren und Imame in Europa" während einer Tagung in der österreichischen Universitätsstadt Graz eine Resolution mit der Kernbotschaft, dass sich die in Europa lebenden Muslime zu Demokratie, Pluralismus und den Menschenrechten bekennen. Rund hundert führende Repräsentanten islamischer Gemeinden gaben damit den Muslimen wie den Nichtmuslimen zu verstehen, islamische und europäische Identität würde keinen unauflösbaren Widerspruch bedeuten. Und an die Muslime wandten sie sich darüber hinaus mit dem Bescheid, in ihrer Religion sei keine Bestimmung vorhanden, die sie daran hindere, Bürger eines nichtislamischen Staates zu sein und die dortigen Gesetze loyal zu befolgen. Außerdem erteilten die Konferenzteilnehmer eine klare Absage an jede Form von Fanatismus und Extremismus.
http://www.tirol.gv.at/fileadmin/ww.....ild/AK7/grazkonferenz.pdf

und hier gehs weiter
Zitat:
Bericht zur Wiener Konferenz Europäischer Imame und SeelsorgerInnen 2006

http://www.al-sakina.de/inhalt/bibl.....enz/wiener_konferenz.html
http://www.al-sakina.de/inhalt/bibl.....ng/wiener_erklaerung.html

mffffggggg gnostik
Sakina

und noch eine kleine Zukunftvision ?
Zitat:
Bei der Diskussion über eine euro-islamische Wertegemeinschaft und den politischen Willen zur Europäisierung des Islam möchte ich mit einem Rückgriff auf den letzten großen islamischen Philosophen, der vor 600 Jahren verstorben ist, zurückgreifen. Dieser islamische Denker Ibn Khaldun prägte den Begriff Asabiyya (das ist der Esprit de Corps), um daran die Stärke und Schwäche jeder Zivilisation zu messen. Nach Ibn Khaldun ist Asabiyya das Werte-Bewusstsein einer Zivilisation.

Wie stark ist die europäische Assabiya? Nur wenn eine Europäisierung als demokratischer Weg zur Bewältigung der islamischen Herausforderung gelingt, kann man von einer starken europäischen Asabiyya im Sinne Ibn Khalduns sprechen. Es geht um die Einbindung Europas in eine pluralistische Welt als zivilisatorische Entität, die eine eigene Asabiyya hat, das heißt, die weiß, was sie zivilisatorisch ausmacht und die dadurch für andere offen bleibt, dass sie sie inklusiv mittels Europäisierung in ihr Gemeinwesen aufnehmen kann. Europa ist in der Tat mehr als eine Wirtschafts- und Handelsgemeinschaft, Europa als "beautiful idea" ist es wert, bewahrt zu werden. Dies ist auch mit islamischer Beteiligung möglich, wenn die Vision vom Euro-Islam zum Politikkonzept wird. Die Arbeit an der Bewahrung Europas mit islamischer Beteiligung ist eine Friedenspolitik für das 21. Jahrhundert.
Tibi, Bassam

http://www.perlentaucher.de/artikel/3764.html

mffffgggg gnostik
Sakina

lesenswert.

Zitat:
Ursachen von Kriminalität

Im Zweiten Periodischen Sicherheitsbericht der Bundesregierung kann nachgelesen werden, dass inzwischen auch auf Regierungsebene bekannt und anerkannt ist, dass es keinen Zusammenhang zwischen Kriminalität und Nationalität gibt, sondern einen Zusammenhang zwischen Kriminalisierungsrate und Aufenthaltsstatus. Migrantinnen und Migranten sind in den Gefängnissen mehrfach überrepräsentiert, weil sie mehrfach diskriminiert sind.

Wenn es gelingt, die Mehrheit der Bevölkerung wie beim Thema der Gewalt in der Familie so zu sensibilisieren und ein Bewusstsein davon zu schaffen, dass wir eine andere Drogenpolitik und eine andere Migrationspolitik brauchen und eben gerade nicht neue Gefängnisse, wären wir einen Riesenschritt weiter.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12820

mffffgggg gnostik
Sakina

Zitat:
14.9.2008
Neu Delhi - Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi am Samstagabend nach Medienberichten bis zu 30 Menschen getötet worden. Mehr als 100 wurden verletzt, als nach Angaben des Innenministeriums binnen 45 Minuten fünf Sprengsätze auf drei belebten Märkten der Stadt explodierten. Drei weitere Sprengsätze konnten von der Polizei entschärft werden. Zu der Tat bekannte sich die muslimische Terrorgruppe Indische Volksmujaheddin. Indiens Innenminister Shivraj Patil kündigte eine Bestrafung der Täter an. Die Regierung des Nachbarlandes Pakistan verurteilte die Anschläge scharf.
http://portal.tt.com/tt/home/story......687&sid=57&fid=21

Was wollen diese Leute eigentlich erreichen.?

mffffggggg gnostik
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40,
41, 42, 43
Ähnliche Themen
Das göttliche Selbst und "Das bin nicht ich"
Kur - An Wenn "An" Gott von Allem ist ...
Mal eine Frage zum Forum
Was bedeutet "evangelikal"?
Erbitte Unterstützung bei Abschlussarbeit zum Thema Todesang
Religion - Gott - Ersatz für unerfüllte Wünsche?
Islam "lernen"
Umfrage "Tier im Christentum"
Ist das mit der Baha'i Religion vereinbar?
Frage: Warum Christenverfolgungen