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Warum glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod?












huhu

In letzter Zeit denke ich oft über das danach nach, weil an mir ganz lieber Mensch gehen musste.

Irgendwie denke ich schon, dass da was kommt nachher. Habe sogar direkte Vorstellungen wie das ablaufen könnte.

Doch immer wieder zwickt der Kritiker in mir. Ich merke ich nehme lieber das an, was auch schön und fair klingt . und das es gar nichts geben könnte, mag ich gar nicht annehmen, es wäre irgendwie unvorstellbar.
Natürlich schau ich auch, dass es passen könnte, doch manchmal frage ich mich, glaube ich nur aus Angst?

lg
Hallo, Rina,

ich denke, viele Menschen glauben aus Angst vor dem "Nichts" nach dem Tod daran, dass nach dem Tod nicht alles aus ist. Ich auch

Aber ist das schlimm?

Dieser Gedanke gibt doch Hoffnung und wenn man z.B. einen lieben Menschen verloren hat, gibt er auch Trost. Wenn nach dem Tod wirklich "etwas" ist, dann werden wir uns sicher sehr wundern (so oder so). Und wenn da "nichts" ist, werden wir es nicht mehr merken, haben im Leben aber die HOFFNUNG gehabt, die uns vieles leichter sehen und erleben lässt.

Ich finde es absolut nicht "unehrenhaft" oder falsch, sich mit der Hoffnung auf ein Etwas nach dem Tod, dieses schwere Leben etwas leichter zu machen. Heikel wird es meiner Meinung nach erst, wenn man im Hier und Jetzt das Leben verpasst, weil man sein ganzes Dasein auf das "Leben nach dem Tod" hin orientiert.

Liebe Grüsse

PeBu
hall pebu, danke für deine liebe antwort , nein schlimm oder gar unehrenwert ist es überhaupt nicht, finde ich auch.


Aber schlimm ist es irgendwie im moment schon, weil ich verfalle richtiggehend in ein Knübeln im Moment und will doch einfach nur wissen ob es meinem Freund gut geht oder vielleicht gar nicht mehr geht.

Klar das Leben soll man nicht an sich vorbeiziehen lassen, finde ich auch. Doch würde mir etwas mehr persönliche Gewissheit nun helfen, besser mein Leben weiterzuleben

lieber Gruss
Liebe Rina,

das verstehe ich sehr gut. Als liebe Menschen, die mir sehr nahe waren, starben (meine Mutter, mein Vater, meine Bruder, ein lieber Freund, mein ungeborenes Kind), war es mir immer eine grosse Hilfe, zu glauben, dass sie "irgendwo" weiter"leben" und nicht "weg" sind. Wenn ich aber meine "Zweifelsphasen" habe, kann ich das nicht so gut glauben, bzw. ich bin mir dann unsicher.

Aber ich denke mir dann: Egal, was ist: Wenn sie "irgendwo" sind, dann geht es ihnen vermutlich gut, denn ich glaube in meinen Glaubensphasen zwar an eine Existenz "dort drüben", aber nicht an eine Hölle o.ä. WENN es etwas gibt, dann wird es "drüben" gut sein...

Tja, und wenn es das nicht gibt, dann haben es meine lieben Toten trotzdem "gut", denn dann spüren sie nichts mehr, dann haben sie "ewige Ruhe", wie ein unendlicher, tiefer, traumloser Schlaf.

Du siehst, ich bin da auch nicht immer "sicher", aber Glaube ist ja keine Sicherheit, sondern Hoffnung.

Vielleicht hilft es Dir ja auch, hier irgendwo im Forum von Deinem Freund zu erzählen!

Sei lieb gegrüsst

PeBu
Hallo ihr beiden!

Beide seid ihr neu hier im Forum, so erst einmal ein herzliches Willkommen. Und ihr habt gleich ein schönes Thema angefangen, wobei ihr eher von dem Gedanken erfüllt seid, dass es nachher, nach dem Sterben nämlich, etwas gibt. Und ihr geht auch dem Gedanken auf den Grund, wie es ist, wenn es nach dem Tod das "Nichts" gibt.

In dieser Entdeckungsphase eines Menschen ist es gut, wenn er bewusst jene Aussagen bervorzugt, die ein Weiterleben nach dem Tod befürworten, allen Zweifeln und allen Zweiflern zum Trotz. Ich sage das deswegen, weil ich vom Weiterleben zutiefst überzeugt bin, mit allen Fasern meines Lebens.

Hier im Forum habe ich schon viele Beiträge geschrieben und es ist wirklich eine Kunst, sich zwischen den vielen Zweiflern, Nörglern und den fernöstlichen Eingeweihten mit ihren Reinkarnationslehren zu bewegen und eine eigenständige Meinung zu vertreten.

Und meine Meinung, mein "Wissen" ist Folgendes:
1. In vielen Fällen wird der Tod sehr schön empfunden - siehe Nahtoderfahrungen, obwohl Ähnliches beim Sterben eben auch nicht vorkommen muss.
2. Die allermeisten Menschen treten zunächst in eine Welt ein, die für sie fast mit unserer Welt identisch ist. Viele begreifen nicht einmal, dass sie gestorben sind. Der Zustand kennt keine körperlichen Schmerzen. Manchmal hat der Verstorbene eine tiefe Trauer, seine Geliebten verlassen zu haben. Meist ist er von der neuen Leichtigkeit so überrascht, dass er seine direkten Bindungen vergisst, noch dazu wenn er auch schon verstorbene Verwandte trifft. Meistens ist alles schön.
3. In dieser erdnahen Geistebene bleiben sehr viele Menschen sehr lange, und zwar so lange, bis ihr wahres Wesen hervorzutreten beginnt und sie selbst bestimmte Entscheidungen zu treffen beginnen. Ist dieses Wesen, die innere Einstellung eher auf Liebe und Gott eigenstellt, dann entscheidet sich der Betroffene immer mehr für geistige Vervollkommnung, für Hingabe und Hilfe.
4. Neigt dieses innere Wesen aber sehr stark dahin, sich und seine egoistischen Wünsche in den Vordergrund zu stellen, dann wird diese Seele unmerklich immer böswilliger und dunkler. Der Weg in die dunklen Sphären wird betreten.
Im äußersten Fall wird zuletzt bewusst gegen Gott und alle anderen in der Umgebung vorgegangen - man befindet sich in der Hölle. Und zwar nicht wegen irgendeiner Verurteilung. Doch die neuen Höllenangehörigen bleiben nicht ewig in Wut, Böswilligkeit und gegenseitigem Schaden zufügen. Irgendwann ist ein Teufel von all dem Dreck und Leid angefressen und will sich aus den höllischen Zuständen lösen. Dann kommt Hilfe und der Weg zur Erlösung wird angetreten.

So, das wäre einmal meine Sicht der Dinge. Hier ist es nicht notwendig, in zigfachen Reinkarnetionen sein Karma zu bewältigen. Was aber zuweilen auch vorkommen kann.

Liebe Grüße - reinwiel

www.balanceamweg.de.i
Forum -> Leben nach dem Tod


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