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Ewige Hölle ja - nein












Liebe Freunde!

Gleichgültig wie man zu diesem Thema steht, es besitzt trotzdem eine größere Bedeutung als man denkt, denn rund 52 der Bevölkerung mag sich nicht damit abfinden, dass mit dem Tod „alles aus“ ist. Bei den 18 bis 29-Jährigen ist es sogar 64 Prozent, während bei Menschen ab 29 Jahren im ganz überwiegenden Maße die Skepsis überwiegt. Es sind die, deren Leitspruch es ist, dass es überhaupt kein nachtodliches Leben gibt, obwohl sie sehr wohl mit einem bestimmten religiösen Glauben groß geworden sind.

Die meisten von ihnen geben an, lieber nichts zu glauben, als den Unsinn von der ewigen Verdammung als die vielfache Ernte für dieses kurze Erdenleben annehmen zu müssen, und das obwohl Jesus Christus mit seinem Tod für alle Sünden gebüßt haben soll.
Sie schreiben dem Glauben eine nutzlose und manchmal sogar eine gefährliche Wirkung (im Diesseits) zu.

Wie dem auch sei, spätestens nach dem endgültigen Abschied von dieser Erde sieht und erlebt jeder, was los ist. Entweder man lebt feinstofflich oder man erlebt sich überhaupt nicht, weil man eben nicht ist. Ist es in diesem Fall ein schwerer Fehler gewesen, auf ein Leben nach dem gebaut und deswegen vielleicht ein vertieftes Leben geführt zu haben? Als „Rein-gar-Nichts“ könnte man dies ohnedies weder bedenken noch bereuen. Was aber ist, wenn dieses nachtodliche Leben ja doch eintritt? Der Nichtgläubige schwirrt verwirrt, ist kaum vorbereitet, während der Gläubige die diesbezüglich die besseren Startmöglichkeiten vorfinden wird.

Das Nachstehende kann nun für einen Nichtgläubigen einmal als Theorie eine Überlegung wert sein. Für gläubige Menschen kann es aber eine große Hilfe darstellen, wenn sie wegen der ewigen Verdammung schwer verunsichert sind, denn diese entsteht, wenn die geheime Offenbarung des Johannes, genannt Apokalyspse, nur „oberflächlich“ betrachtet wird. (Im Übrigen: auch im Islam ist der Gedanke von der ewigen Verdammung wach)

Ich sage nun: Im Jenseits gibt es das ewige Glück, die ewige Seligkeit. Aber es gibt bei bestimmten Voraussetzungen leider auch die Gottferne, das Leiden, die Qual in der „Hölle“ – aber sicher nicht für ewig. Und das ist ganz wesentlich. Worauf kann man hier bauen?

Zuerst auf folgende Gesichtspunkte: Jene, die hartherzig sind, ernten Härte – solange sie hart bleiben. Jene, die urteilen, die werden die Gerechtigkeit auskosten – solange sie Gerechtigkeit fordern. Jene, die Liebe und Barmherzigkeit mitbringen, werden bei schweren Verfehlungen nicht lange büßen müssen – und schon gar nicht ewig.
Beim zweiten Gesichtspunkt braucht man sowohl ein feines Gefühl und Kenntnis. Aus diesem feinen Gefühl heraus erschließen sich aber vielleicht manche eher verschlüsselte Angaben im Neuen Testament. Und diese Angaben lassen vor allem nicht die Ewigkeit der Hölle gelten.
Nein, sie rücken die Hölle in zeitliche Räume, in Tag, Nacht, Äonen, also zeitliche Begrenzungen.
So heißt es in der Apokalypse (14,11): „Der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Äonen zu Äonen, und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht“ oder ähnlich (20, 10): „Sie werden Qualen erleiden Tag und Nacht von Äonen zu Äonen“

Auch wenn der Ausdruck „von Äonen zu Äonen“ mitten in der bildhaften Darstellung der visionären Qualen der Hölle „an sich“ eine weitere Verdichtung zu sein scheint, so ist dieser Ausdruck doch ein gewaltiger Hinweis dafür, dass Hölle nicht Ewigkeit bedeutet, und schon gar nicht eine zweite Ewigkeit neben der göttlichen Ewigkeit. Die Konzeption der Hölle redet also trotz der äonenlangen Qual nur von einem Vorletzten, aber noch nicht von der letzten wahrhaftigen Ewigkeit, die Gott selbst ist und sein Reich darstellt.

Freilich, auch der Mensch des Jenseits kann als freies Wesen die Qualen des Außergottseins der Seligkeit in Gott freiwillig vorziehen. Und deshalb gibt es keine autoritäre, zwanghafte Erlösung aller Geister. Der freie Mensch hat gleichsam ein Recht auf die Entscheidung zwischen Himmel und Hölle. Er will dort sein, was seinem Wesen in einer bestimmten Phase am besten entspricht.

Nur: Die Aufeinanderfolge dieser Phasen wird in der Vision mit Tag und Nacht ausgedrückt, im Gegensatz zum andauernden Licht der Stadt Gottes, die ihrerseits Vollkommenheit ausdrückt.

Durch ihre insgesamt 12 Tore, je drei auf ihren vier Seiten, ziehen die 144 000 Gezeichneten aus allen Stämmen Israels in ihre ewige Heimat. Gemeint sind alle Stämme der Menschheit, die aus allen vier Weltgegenden bzw. aus den vier großen kosmischen und religiösen Richtungen des Nordens, Westens, Südens und Ostens heranströmen.

Und das in riesiger Potenz: 12x12 = 144 multipliziert mit der dreifachen Potenz von zehn, der geheimen Zahl der Gesetze oder aller Gesetzmäßigkeiten (10 Gebote), was andeutet, dass alle Voraussetzungen bzw. Gesetze bei jedem Menschen bis ins Letzte restlos befriedet, mit anderen Worten gesagt „erfüllt“ sind.

Das heißt nicht zuletzt, alle Wesen, auch das letzte verlorene Schaf, nämlich Luzifer, der Diabolo, der Teufel selbst, werden nach langen Zeiten vom Heiligen gezeichnet, weil sie das Heilige nach oder mit den Zeitläufen der Äonen - um unendlich viele Erfahrungen bereichert - freiwillig ersehnen.

Diese langen Zeiten sind etwas anderes als die objektive Zeit unserer Uhren. Sie sind die jenseitige, kosmische Zeit, die auch zu uns hereinleuchtet. Wir spüren sie im subjektiven Empfinden, wenn Minuten zu Stunden werden oder wenn die Zeit viel zu schnell vergeht. Deshalb ist bei uns schon alles im Ansatz vorhanden, sozusagen als ursprünglicher, erster Impuls im großen kosmischen Geschehen.

Es mag ja sein, dass man von diesem Vorstellungsgebäude das Empfinden hat, dass es auf wackeligen Füßen steht oder auf Sand gebaut ist. Aber hat man sich einmal damit vertraut gemacht, kommt von innen her eine ungeheure Kraft, die einen nicht mehr verlässt und die mit Vertrauen in die Zukunft gehen lässt.

Man weiß, Gott steht hinter allem. Er bewältigt letztlich alle Schwierigkeiten, er führt auch durch die Probleme und Prüfungen der Menschheit, die durch Geistverschmutzung, Umweltverschmutzung und dem daraus hervorgehenden Klimawandel auf uns zukommen, meint mit großer Zuversicht - reinwiel

www.balanceamweg.de.ki
Lieber reinwiel, diese Fragen stellen sich die Menschen schon lange und heute dürfen sie darüber diskutieren. Johannes Greber war einer von ihnen. Es gibt wohl immer wieder neue Erkenntnisse, je weiter die Zeit voranschreitet.

http://www.geistchristliche-kirche......n/Greber/body_greber.html
http://www.origenes.de/vortraege_zu.....s/Schiebeler/origenes.htm

Die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Weiterleben nach dem Tod hat von jeher die Menschen fasziniert.

Wie Du bereits in Deinem Text bemerktest - ohne das Anerkennen einer feinstofflichen Welt ist auch alles andere nicht möglich.

Und manchmal ist es auch zum Schmunzeln, wie manche Menschen sich das vorstellen, wenn sie meinen, daß ihr "Ich" wieder geboren werden könnte und daran können sie nicht glauben, denn sie fragen: wie soll das gehen, daß Ich noch mal wieder komme, sondern die unsterbliche Seele immer wieder eine neue Person hervorbringt mittels ganz normaler Zeugung - daran erkennt man, daß die Grundwahrheit nicht erkannt oder angenommen wird. Daß es nicht der Körper ist, der genauso wieder kommt, sondern daß dieses ganze Thema viel komplexer ist. Da wir aber nur auf unsere Realität ausgerichtet sind, in der wir leben und uns laben , werden anderslautende Aussagen nur schwer angenommen.

http://www.politikstube.de/forum/f1.....nder_vereinbar-11616.html

Vielleicht einmal in 1000 Jahren, wenn sich wahrscheinlich viel verändert hat. Für diese jetzige Zeit sehe ich nicht, daß Menschen mit der Vorstellung leben können, daß sie für ihr Verhalten einmal zur Rechenschaft gezogen werden könnten, indem sie alles aufarbeiten müssen, was sie in den jeweiligen Leben angerichtet haben.

Man schiebt es auf das Große Gericht und das ist eben noch so fern, so fern und jenseits aller Vorstellungen - aber Vorstellungen gibt es schon, sie sind nur immer in den jeweiligen Religionen anders geschildert.

Das Problem liegt darin, daß wir feinstoffliche Welten bzw.Wesen nicht wahrnehmen können und den wenigen Menschen, die es erfahren, nicht glauben. Vielleicht auch, weil deren Wahrnehmung oft anderslautende Aussagen beinhalten. Und vielleicht ist es auch nicht so wichtig, weil die Menschen das tun sollen, wozu sie in der Lage sind, denn sie würden wohl anders agieren, wüßten sie um mehr. So aber erfüllen die Menschen unbewußt ihr Karma - füllen es aus mit Leben - und vielleicht ist auch das Gottgewollt.

Wenn alles Sinn macht und alles zur Erkenntnis führt, werden wir wohl allmählich umdenken.

Und so mancher spirituelle Meister spricht das auch, worum es eigentlich geht.
http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/

Und der Alltag hält uns oft im Griff.

Gruß
Ein mögliches Leben nach dem Tod wird nicht viel anderes sein, als das Leben zu Lebzeiten. Anzunehmen, dass sich dann alles so extrem ändern wird und es eine große Aufteilung zwischen Gut und Böse gibt, ist völlig unrealistisch.

Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass sich diese zwei Welten so sehr von einander unterscheiden sollten. Da diese Welten auf jeden Fall miteinander verbunden sind, und wenn das nur durch die Ideen und Eindrücke passiert, die man von einer in die andere mitnimmt, werden sie sich in den entscheidenden Dingen sehr ähneln.

Es wird also keine Hölle und keinen Himmel geben...
Über den Tod und ein mögliches danach kann man sicherlich spekulieren - wenn auch nie sicher "wissen".

Gefährlich wirds aber, wenn einem Gläubige einger ganz bestimmten Religion nicht nur einreden möchten, dass es ein Leben nach dem Tod gibt...

... sondern auch noch, dass das Auswahlkritierum (ob man in einen Himmel oder eine Hölle kommt) ausgerechnet darin besteht, ob man vorher bereit war, eine antike Legende blind zu glauben . Dann wirds nämlich zur gefährlichen Manipulation und nicht mehr witzig.

UG
Forum -> Leben nach dem Tod


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