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Die Philosophische Sicht: Bewußtsein und Gefühlswelt
Von menschlicher Sicht aus ist die elementarste Voraussetzung für Denken das Bewußtsein. Denn ein Wesen, das sich seiner selbst nicht bewußt ist, kann sich auch nicht bewußt mit seiner Umwelt auseinandersetzen, also nicht denken.
Und hier scheiden sich die Geister: Während viele Menschen den Tieren ein Bewußtsein zubilligen wird es ihnen von anderen völlig abgesprochen.
Diese unterschiedliche Sichtweise über Intelligenz und Bewußtsein bei Tieren beschäftigt die Menschen schon seit Jahrhunderten.
Fortsetzung
http://www.betadog.de/hundephilosop.....le_denken_intelligenz.php
René Descartes:(franz. Philosoph 1596 - 1650): Diese Denkweise hat ethische Konsequenzen: Wenn man den Tieren eine Seele absprach (um im Himmel eine Bevölkerungskrise und auf der Erde philosophische Probleme zu vermeiden), dann mußte man auch die Möglichkeit leugnen, daß Tiere Intelligenz, Gefühle, Bewußtsein und alle anderen Merkmale der Geistes besitzen.
Demzufolge wäre das Schreien eines Tieres, das sich verletzt nicht auf Schmerzempfinden zurückzuführen, sondern es wäre so etwas wie das Klirren wenn man ein Glas fallen läßt.
dazu passend:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,562903,00.html
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Seele - Offenheit für die Wirklichkeit
von Christian Hoppe, 22. November 2007, 17:09
Wie jeder Begriff legt auch der Begriff der "Seele" nahe, es handle sich hier um ein konkretes oder abstraktes Etwas, eine Wirklichkeit unter anderen Wirklichkeiten. Im Anschluss an die Überlegungen zum Wirklichkeitsbegriff (actus versus actualitas) sowie die Klärung des Gottesbegriffs (siehe Beiträge in der Kategorie "Gott"), möchte ich hier jedoch vorschlagen, den Begriff "Seele" in einer ganz bestimmten Weise zu verwenden, nämlich in Bezug auf Gott als die Wirklichkeit: Insofern der Mensch nicht nur einfach Teil der Wirklichkeit, Wirkliches unter anderem Wirklichen ist, sondern die Wirklichkeit beobachten, erfahren und erleben kann und insofern er in seinem Sprechen und Denken notwendig auf die Wirklichkeit und damit auf Gott aus ist, ist er Seele.
Quelle:
http://www.brainlogs.de/blogs/blog/.....heit-f-r-die-wirklichkeit
aus Quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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Ich glaube, die Welt hat viel von Descartes übernommen, wenn wir uns anschauen, was so in der Welt passiert.
Tiere sind gefühllos wie
“Maschinen”.René Descartes:
Wieder herrscht Schweigen in der Runde, diesmal jedoch nur kurz.
In die Stille hinein tönt eine französisch gefärbte Stimme:
Absurd, was der Vorredner da behauptet hat.
Tiere kennen keinerlei “émotions de l´ame”,
keinerlei Gefühle der Seele.
Sie haben gar keine Seele und folglich auch keine seelischen Regungen.
Sie haben kein Bewußtsein, keine Gedanken, keine Gefühle.
René Descartes (1596-1650),
Verfechter der mechanistischen Naturauffassung,
greift zu einer provozierenden Formulierung:
Tiere sind nichts anderes als “Maschinen”.
Tiere bewegen sich nach rein mechanischen Gesetzmäßigkeiten.
Ihre Organe funktionieren “wie eine Uhr,
die nur aus Rädern und Federn gebaut ist.”
Das Herz arbeitet wie eine Pumpe,
das Blut fließt durch die Adern wie durch Röhren,
Sehnen fungieren wie Drahtseile,
Knochen wie Stützen und Verstrebungen.
Tiere sind gefühllos wie Metall,
Tiere verspüren keinen Schmerz!
Forschergeist darf sie bedenkenlos erkunden,
darf Organ für Organ demontieren,
gerade so wie der Uhrmacher das Räderwerk einer Uhr.
Brennt man ihre Haut mit glühenden Eisen,
dann winden sie sich zwar,
schneidet man mit einem Skalpell in ihr Fleisch,
dann schreien sie zwar,
aber da ist kein wirkliches Empfinden.
“Ihre Schmerzensschreie bedeuten nicht mehr
als das Quietschen eines Rades!”
desweiteren:
RENÈ DESCARTES wohl berühmtester Satz ist: "Ich denke, also bin ich". In diesem Satz läßt sich erkennen, wie wichtig für Descartes das Denken ist. Es schien ihm sicherere Aussagen über die Welt zu liefern als die Sinne. Descartes arbeitete auf dem Gebiet der METAPHYSIK und er wollte seine Theorien mit mathematischen Methoden beweisen. Er verwendete eine Anzahl von Voraussetzungen, um aus ihnen seine Theorien abzuleiten. Das BEWUSSTSEIN- oder der Geist - war für ihn die wichtigste Eigenschaft des Menschen, denn sie unterscheidet den Menschen von den Tieren und von der Maschine. Für Descartes war die Welt zweigeteilt, in die Welt der Körper und die Welt des Geistes. Empfindungen und Sinne hielt er für Eigenschaften des Körpers, die sich aus physikalischen Gesetzen ableiten lassen. Ein Beispiel für seine Art, streng logisch zu folgern und die Anzahl der Voraussetzungen für die Folgerungen möglichst klein zu halten ist der UNIVERSELLE ZWEIFEL, der ihn zu der Erkenntnis führt, daß das Bewußtsein existiert.
Diese Erkenntnis bildet eine der Voraussetzungen für seinen GOTTESBEWEIS.
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Schönen guten Tag Gabriele!
Es ist wirklich zum Wundern, dass bis jetzt noch niemand zu deinem schönen und interessanten Beitrag über die Seele eine Meinung geäußert hat. Die Seele ist scheinbar etwas, das für viele Menschen noch rätselhafter ist als Gott.
Deshalb stoßen wir immer wieder auf folgende Varianten: "Seele gibt es ganz einfach nicht." - oder - "Seele ist nichts anderes als ein Teil der göttlichen Wirklichkeit und damit nur ein zeitlich begrenzter individueller Ausdruck seiner unendlichen Einheit, somit eine Form Gottes." - oder eher modern wissenschaftlich ausgedrückt - "Seele ist nichts anderes als das Bewusstsein oder der Abdruck aller Erfahrungen." - oder eben im alten Ausdruck des Descartes: - "Seele ist die Fähigkeit zu denken."
Und die Diskussion - wenn überhaupt - befasst sich dann eigentlich nicht mit dem "Ding" Seele, sondern damit, ob und wie sehr obige Definitionen richtig seien oder nicht.
Ich nehme nun zum Sein der Seele als ein "Etwas" einmal das auf, was du in einem deiner Beiträge mit Bezug auf die menschliche Seele als deine eigene Meinung so ausgedrückt hast: "Die Seele ist ein Gedanke Gottes." Und das, möchte ich sagen, kommt meinen Vorstellungen schon einmal sehr nahe.
Da ist Seele bereits ein "Etwas" - ist ein Gedanke Gottes mit der Qualität für sich zu leben, von Gott verschieden zu sein. Und natürlich besteht dieser Gedanke aus einem Inhalt, aus einer Fülle von einzelnen Kleinstideen, die sich zu einem großen Ganzen zusammenfassen.
Und ich habe für mich diese Vorstellung so ausgebaut: Diese Kleinstideen sind kleinste, feinste Energiekapslen in unendlicher Zahl, die in allem vorkommen, vor allem als feiner Stoff, gewisserart als immaterieller Stoff, sogar in jedem Atom.
Und deswegen ist in Wirklichkeit alles beseelt, hat alles eine Seele. Nur ist sie auf unterschiedlichen Stufen unterschiedlich dicht und bewusst.
Gut, das ist erst einmal nur meine Theorie, meint mit lieben Grüßen - reinwiel
www.balanceamweg.de.ki
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lieber Reinwiel,
natürlich ist vieles für unser Auge Unsichtbares , nicht Greifbar- und Anfaßbares dem Zweifel ausgesetzt. Glaube mir, auch ich habe Tage, da denke ich über vieles nach - aber es gab in meinem Leben Dinge, in denen mir bewußt wurde, daß es so einiges gibt, was ich mir nicht erklären konnte.
Auf meinem dornenreichen und von menschlichen Fehlern übersäten Lebensweg fand ich erst spät zur Ruhe und der für mich richtigen Literatur und begann, so manches Geschehen aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.
Es ist in Ordnung, wenn eine Thread-Seite übersehen wird - , es gibt ja ihrer so viele und was soll`s - Du hast sie ja wieder gefunden
Ich finde alle unsere Themen so berührend und bereichernd, daß ich in mancher Stimmung ganz hin und weg bin
Ach, ja - ich habe mal nach "seele" gegoogelt
http://www.welt.de/wissenschaft/art.....rt_auch_nach_dem_Tod.html
Ich glaube, eines Tages werden wir es wissen - vielleicht etwas genauer wissen - bis jetzt aber fühlen wir uns als Seele - wer es fühlen möchte - wissen werden wir es 'noch' nicht.
Gruß
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