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treffen mit meiner mama












hallo...
hab mal wieder etwas im internet herumgestöbert und habe diese website gefunden, die für mein anliegen ziemlihc passend ist...

meine überalles geliebte mutter hat sich nach einem ziemlich harten leben vor 8 wochen das leben genommen...es war der schrecklichste moment in meinem leben, als die kriminalpolizei bei mir war und mir meinen alptraum sagte....es war mir schon immer klar, dass dies irgendwann eintreten wird. meine mutti hatte eine ziemlich harte kindheit: Vater alkoholiker, der sie und ihre schwestern geschlagen hat, die mutter hat sich komplett von ihr abgewendet, ebenso ihre schwestern...meine mama hatte schon 3 suizidversuche hinter sich- deswegen bin ich gerade serh glücklich, dass ´sie endlihc ihren frieden gefunden hat.

aber ich kann sie einfahc nicht los lassen, ich habe gelesen, dass solange die trauer anhält, der tode keine ruhe und frieden finden kann und höllische schmerzen durchmacht- und das möchte ich nciht....aber ich liebe sie zu sehr und brauche sie noch zu sehr zum leben, als dass ich sie nun einfach gehen lassen kann. ich meine, ich bin 18 jahre und fühle mich einfach nohc nicht bereit dazu.

Meine Mama hatte seid sehr vielen Jahren Bullemie und Depressionen- ich weiß alles über ihr leben, da ich ihre beste Freundin war und die einziige Person, die auf sie aufgepasst hat und ihr beim Leben ihres Lebens geholfen hat...

ich habe auch gelesen, dass selbstmörder nicht gleich in das "paradies" kommen sondern erst in die hölle und dort für ihre Taten bezahlen...glaubt ihr das auch? ich habe so ein schlehctes gewissen, dass ich ihr das erste mal in meinem leben nicht helfen kann und nicht weiß wie es ihr geht, ob sie glücklich ist...

glaubt ihr auch das selbstmörder zuerst in die hölle kommen? mir ist das sehr wichtig zu erfahren, da ich sonst nie los lassen kann, wenn ich nicht weiß das es ihr gut geht.

In der Nacht an der ihc erfahren hab das sie tot ist, hat sie mich in meinen träumen besucht...so glücklich und voller lachen hab ich sie schon etliche monate (wenn nicht Jahre) gesehen...sie stand vor mir in der küche und lachte mich einfahc an, während dessen ich weinend vor ihr stand und sie mir sagte: das sie gehen musste, da ich sonst mein leben nicht leben kann....ich vermiss sie so sehr!
@ püppi

es gibt in der Bibel einen Selbstmord, und zwar den, als sich Judas aufhängt, weil Jesus gekreuzigt wird und weil er diesen verraten hat.
Normal wird verbreitet, dass er dafür für ewig in der Hölle braten muss.
Aber es gibt eine visonär entstandene Erzählung, dass genau dieser Judas im Jesnseits recht bald aus seiner anhaltenden Verzweiflung heraus gelöst wird, vor allem weil seine Tochter für ihn betet und weil ihn auch sein geliebter Herr, Jesus nämlich, in seine Barmherzigkeit und Liebe aufnimmt. Judas ist im Himmel und im Jenseits der Apostel und Helfer für die Selbstmörder.

Bei diesen geht es meistens darum, dass sie ihre weiterhin bestehenden seelischen Nöte abbauen. Und gerade diese sind es, die sehr oft oder wiederholt glauben machen, ihr Selbstmord habe gar nicht stattgefunden und sie wollen sich immer wieder von neuem das Leben nehmen. (Wenigstens steht es so in medialen Schriften).

Aber Gebete, der gute innere Zuspruch des Hinterbliebenen auf der Erde bewirkt ungeheuer viel. Die dieser notvolle Zustand beruhigt sich dann relativ bald. Und vor allem: Diese armen Seelen kommen nicht in die Hölle, sie erreichen auch den Himmel, werden glanzvolle Gotteskinder oder anders gesagt: Gottes Ebenbilder.
Es mag dir ein Trost sein. Liebe Grüße - reinwiel
Hallo Püppi,
zunächst mal ist es wichtig, daß Du begreifst, daß die Seele Deiner Mutter nicht ins Licht gehen kann, wenn Du sie nicht losläßt. Sie kann nur dann neu geboren werden, wenn Du sie wirklich verabschiedest. Schamanen wissen dies und haben alle Hände voll zu tun, die Seelen ins Licht zu schicken, denn wenn sie bei Dir bleibt, hast du eine Fremdbesetzung durch sie und es könnte sein, daß du ein ähnliches Schicksal erleidest wie sie. Also schreib ihr einen Brief in dem du alles sagst, was dich leiden läßt und was du an ihr geschätzt hast und verbrenne ihn. Sammele die Asche auf und verstreu sie auf dem Grab. LAß sie los, denn nur dann kannst du dein Leben frei leben. HErzliche Grüße von Gayala
Ey!
Sie is im Himmel man, und das sage ich als Christ, als Kind Gottes. Klar?
Sie hat immerhin für dich gesorgt, und Gott ist doch gerecht, also MUSS GOTT ihr ihren LOHN geben! Tut mir aber sehr Leid ich bitte für dich um Gottes Beistand und auch, dass deine Mutter bei dir ist
Hallo püppi,

Meine Meinung dazu....

> aber ich kann sie einfahc nicht los lassen, ich habe gelesen,
> dass solange die trauer anhält, der tode keine ruhe und frieden
> finden kann und höllische schmerzen durchmacht-

Die weitere Entwicklung als Verstorbener hängt nicht davon ab, ob die noch lebenden trauern oder nicht. Die Emotionen haben eine gewisse Anziehungskraft, aber sie halten uns nicht auf. Auf keinen Fall macht der Verstorbene deshalb Schmerzen durch - ohne Körper gibt es keine Schmerzen.

Das einzige, was den Verstorbenen vom Weiterkommen abhalten kann ist eine zu starke Fokussierung auf die physische Realität - der Drang, unbedingt hierbleiben zu müssen. Das kann man bei Selbstmord aber wohl ausschließen und passiert auch sonst nicht so oft.

> ich habe auch gelesen, dass selbstmörder nicht gleich in das
> "paradies" kommen sondern erst in die hölle und dort für ihre
> Taten bezahlen...glaubt ihr das auch?

Paradies und Hölle sind kirchliche Erfindungen, um die Menschen kontrollieren zu können. Es gibt in der Form, wie du dir das vorstellst, weder das eine noch das andere. Niemand wird gerichtet, niemand muß etwas bezahlen. Es gibt lediglich das Gesetz der Anziehung: Gleiches zieht sich an. Ein überzeugter Mörder, der das wirklich gelebt und verinnerlicht hat, wird nach seinem Tod stark von anderen mit der gleichen 'Schwingung' angezogen und die sich so bildenden 'Gemeinschaften' könnte man als Hölle bezeichnen. Aber auch dort wird niemand direkt bestraft - die 'Strafe' besteht für den Mörder schlicht darin, daß er von anderen Mördern umgeben ist. Wenn man ständig in Gefahr steht, selbst umgebracht zu werden, erkennt man irgendwann die Sinnlosigkeit des Mordens und so regelt sich das weitgehend von selbst.

Ein Selbstmörder macht das nicht aus Überzeugung, daher wird er nicht in einer Gemeinschaft mit anderen Selbstmördern landen. Er hat nur, wie ich das gerade in einem anderen Beitrag beschrieb, das Kino vorzeitig verlassen und ärgert sich möglicherweise über die entgangenen Erfahrungen.

> ich habe so ein schlehctes gewissen, dass ich ihr das erste mal
> in meinem leben nicht helfen kann und nicht weiß wie es ihr geht,
> ob sie glücklich ist...

Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Du hast getan, was du konntest und das war gut. Jetzt ist sie aus dem Spiel, erholt sich erst einmal und wird dann entscheiden, wie sie weiter macht.
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