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Kreisch!
Ich will auch über 30 Grad!
Da fällt mir noch ein Satz aus einer Geschichte von Gustav Meyrink ein. (Aus dem Gedächtnis:) Warmer Sommertag. Ein Prager Bürger rülpst genüsslich und wischt sich den Bierschaum vom Mund: "Ja, so a Pilsner, des is halt a Bierl. Do waß mer doch, wofier mer lebt!"
Womit wir wieder beim Thema wären.
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| Zitat: |
| ch will auch über 30 Grad! |
Die bleiben hier, ist schließlich der Sinn, warum ich im Südwesten Deutschlands lebe!
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Tja ... das kommt davon, wenn man nicht aufmerksam genug hier reinschaut; und in wenigen Tagen sammeln sich haufenweise Beiträge zu diesen Thema. Wenn ich Zeit habe, lese ich sie mir vielleicht noch durch.
Unabhängig von dem, was bisher geschrieben wurde, möchte ich mich zum Thema äußern. Wenn ich also etwas wie "den Sinn des Lebens" aus meiner Sicht darbieten darf:
Wir sind hier, um hier zu sein, und um die Erfahrungen zu machen, die wir machen.
Das klingt auf den ersten Blick für viele hier (in der westlichen Welt) völlig sinnlos. Sie würden stattdessen so etwas sagen wie "Aber du musst doch irgendein Ziel im Leben haben!", und da würde ich lächelnd antworten: "Nee, muss ich nich'." Dieses krampfhafte festhalten an einem Ziel erscheint mir vor allem dann fragwürdig, wenn es plötzlich nicht mehr erreicht werden kann. Ein Radsportler könnte von heute auf morgen beide Beine verlieren. Was dann? Sollte er sich umbringen? Wenn er als Begründung so etwas sagen würde wie "Mein Lebenstraum ist geplatzt", dann nehme ich ihn beim Wort: Sein Traum ist geplatzt! Die ganze Zeit, sein ganzes bisheriges Leben lang hat er vielleicht nur vom großen Sieg im Radsport geträumt! Und so wie er träumen viele (westliche) Menschen ihr Leben aus. Sie glauben zum Beispiel häufig, dass sie jetzt nicht glücklich sein könnten, sondern dass sie erst irgendwann in der Zukunft glücklich sein werden, wenn sie dem Leben einen Sinn geben konnten.
Aber solange wir uns damit beschäftigen, einen Sinn im Leben zu finden, verpassen wir selbiges nur, und ich denke, genau dann haben wir den Sinn des Lebens verfehlt. Erst wenn sich die Frage nach dem Sinn des Lebens erübrigt hat, haben wir die Möglichkeit, unser Leben tatsächlich zu leben, denn "das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt" (Siddhartha Gautama).
Ark
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Tja, der Osten verblüfft uns immer wieder.
Mir scheint, wenn Welt und Leben ganz zufällig entstanden sind und weiter nichts dahinter steht, dann kann das Leben logischerweise auch keinen Sinn haben. Damit es einen Sinn geben kann, muss vorher ein anzustrebendes Ziel gesetzt worden sein.
Wenn wir also einmal annehmen wollen, dass das Leben einen Sinn hat, dann müssen wir leider feststellen, dass niemand so genau weiß, worin dieser bestehen könnte. Es gibt zwar viele Antworten, aber keine würde von ALLEN Menschen als gültig angesehen werden. Das ist zumindest verdächtig. Gefragt ist nach DEM EINEN SINN, den das Leben vielleicht hat -- nicht irgendwelche individuellen Ziele. Da wir nicht wissen, was dieser Sinn ist, gibt es entweder keinen Sinn, oder wir müssen viel tiefer graben. Da sind wir dann wieder bei der Esoterik. Ohne Spiritualität gibt's keinen Sinn. Brutale Alternative!
Wenn ~Ark~ lächelnd "Nee, muss ich nich'" sagt, dann hat er die Frage nur aufgeschoben. Mühelos frage ich ihn dann nämlich, wozu er denn eine Wirklichkeit erfahren will, wenn das gar keinen Sinn hat.
Trotzdem hat er insofern Recht, als man sich ja sagen könnte: Ich fühle, dass das Leben einen Sinn hat, der sich mir jetzt noch nicht erschließt, weshalb ich nicht danach frage, aber durch das Erfahren meines Lebens werde ich der Sache trotzdem immer näher kommen.
LG, Fipps
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| Fipps hat folgendes geschrieben: |
| Wenn ~Ark~ lächelnd "Nee, muss ich nich'" sagt, dann hat er die Frage nur aufgeschoben. Mühelos frage ich ihn dann nämlich, wozu er denn eine Wirklichkeit erfahren will, wenn das gar keinen Sinn hat. |
Wie bist du denn auf diese Frage gekommen?
Ark
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