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Bedeutung von Leid für den Glauben












Zitat:
Es wird von einem Buddha der vor 2500 Jahren vor unserer zeitrechnung existierte und einem anderen Buddha der vor ungefähr 500 Jahren vor unserer Zeitrechnung existiert haben soll geschrieben.



Laut Mahayana-Buddhismus gibt es so viele Buddhas wie Sand am mehr, aber man unterscheidet schon zwischen den Buddhas der drei Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Zitat:
In welchem System waren die anderen Buddha's.



Alle Buddhas lehren das gleiche, nur unsere hat noch das dritte Rad der Vajra-Lehren angedreht.

Zitat:
Ist der Begriff Buddha eine Eigenschaft?
Keine personifizierte Statue im Schneidersitz, die wir inzwischen überall in den Gärten, Balkons und Wohnungen, Gross oder klein sehen?


Buddha bezeichnet jemanden der einen bestimmten Geisteszustand erreicht hat, einen Erwachten.

Figuren erinnern uns an unseren Freund Buddha und daran, dass seine Fähigkeiten auch in jedem von uns schlummern.

[quote]Meine Figur entspricht eher dem dicklichen ja fast fetten und dem glatzköpfigen Herrn mit dem nicht mehr nur zufriedenen Lächen auf dem Gesicht und den langen Ohrläppchen...

Diese Figuren wurden aber anscheinend dem Schlankheitsideal der heutigen Generation angepasst.... /quote]


Buddha hatte lange Zeit in der Askese gelebt als er mit rund dreizig Erleuchtung. Das hat nichts mit dem heutigen Schönheitsideal zu tun, da die Figuren aus einer anderen Kultur kommen, in der es sogar üblich ist als Yogi gut genährt zu sein.

Der dickere Buddha kommt aus China.

Zitat:
So fehlt mir inzwischen eine Identifikation mit der äusserlichen Form des Buddhisten....


Buddhisten identifizieren sich auch nur mit den innerlichen Qualitäten.
@Yogi

Zitat:
Der dickere Buddha kommt aus China.


Ich liebe Kantonesische Ente, Knusprig gebraten .... *** hhmmm ***

Dann lieber ein chinesischer Buddha werden, als ein unterernährter Asket, der seinem Körper die Wohltaten dieses Erdenlebens vorenthält.
*** im Spass ***

Wenn Buddha übersetzt "der Erwachte" bedeutet, dann sind wir normalen Menschen in "einem Schlaf- oder Dämmerzustand" ?

Gruss
Nasruddin
Schlafzustand vll in sofern, als dass man sich nicht der "Wahrheit" bewusst ist, ja.
Wie ist das eigentlich im Mahayana Buddhismus genau, erreicht man da auch zuerst die Selbstverwirklichung und wird dann Bodhisattva genannt (also nicht Selbstverwirklichung, sondern Nirvana ^^), oder ist schon allein jemand, der sich bemüht, ein Bodhisattva --- und welche Praktiken bietet er konkret an? Mediation und selbstloses dienen? Wer kennt sich aus?
lg

PS: kann laut Mahayana Buddhismus jeder noch in diesem Leben das Nirvana erfahren oder nur jemand, der als Mönch lebt?
Ha, das ist interessant...
Zitat:
Wenn Buddha übersetzt "der Erwachte" bedeutet, dann sind wir normalen Menschen in "einem Schlaf- oder Dämmerzustand" ?



Eher in einem Traumzustand.

Zitat:
Wie ist das eigentlich im Mahayana Buddhismus genau, erreicht man da auch zuerst die Selbstverwirklichung und wird dann Bodhisattva genannt (also nicht Selbstverwirklichung, sondern Nirvana ^^)



Bodhisattva kann jeder werden, im tibetischen Buddhismus kann man z.B. seinem Lehrer das Bodhisattvaversprechen, auch als Laie.

Bodhisattvas sind keine Erleuchteten Wesen, sie behalten sich ein bisschen Ignoranz vor um zum Wohle aller Wesen wiederzukehren.

Zitat:
kann laut Mahayana Buddhismus jeder noch in diesem Leben das Nirvana erfahren oder nur jemand, der als Mönch lebt?


Beim Mahayana kann ich es dir mit Bestimmtheit nicht sagen, aber ich schätze mal schon. Im Vajrayana kann auch als Laie jede Meditation Deine letzte sein - so oder so.
Liebe Mitdisku-schwestern und Brüder,

Hab grad das Friedensevangelium der Essener gelesen. Eine alte aramäische Schrift in der Christus zu Menschen spricht. Sie war im römischen Reich wohl wenig bekannt und verschwand angeblich im Osten Europas, wo sie auch wieder auftauchte. Es ist daher eine gnostische Schrift und gehört nicht zu den etablierten kanonischen Evangelien.

Christus predigt darin und nimmt klar Stellung, dass der Mensch vegetarisch leben soll, nämlich makrobiotisch (Er nennt das aber nicht so) um den Engel des Lichts (wohl "prana") aufzunehmen. Auf eine Rückfrage, warum das alte Testament dann das Essen von koscheren Speisen erlaube, antwortet Er, weil die Menschen nicht in der Lage waren, die zehn Gebote zu erfüllen, wurden 100 daraus gemacht. Und dann sagte Er: Die Menschen machten aus zehn Geboten hunderte, doch sind für den Menschen nur 10 gedacht. Für die Engel gibt es nur drei und für Gott nur ein Gebot.

So scheint es mir immer zu gehen, wenn wir begrenzten Menschen anfangen, eine Offenbarung oder Lehre zu interpretieren, wenn wir eine Religion daraus machen. Am Ende hat man hunderte von Sekten, die sich alle als die einzig wahren Vertreter des Glaubens bezeichnen. Die Vielheit machen wir Menschen, und um in Christus Worten aus o.g. Friedensevangelium zu zitieren: "Wir führen Krieg mit unserem Bruder." Und deshalb sagte Er immer Friede sei mit Euch.

Die Gebote des Hinduismus und des Buddhismus (yamas und niyamas) stimmen ja weitgehend überein (übrigens auch mit den 10 Geboten). Beide gehen von dem Rad der Wiedergeburt aus, beide suchen Befreiung daraus. Mir persönlich genügt das.

Eine ganz andere Sache. Die sog. Plejader der Ufogläubigen sprechen ganz modern auch von der Einheit der Wesen und vom einen kosmischen Bewußtsein in dem wir vereint sind. Der Ufoglaube und Glaube an Aliens hat ja auch eine Art von Religion oder Sektierertum bekommen. Auch hier gibt es viele Berührungspunkte, wenn man sie denn sehen will. Sieht man mehr die Unterschiede, dann überwältigen einen natürlich verschiedene Weltanschauungen. Wenn Buddha, Christus oder Mohamed wieder unter uns wären und den Glauben auf moderne Füsse stellten, würden wir sie denn erkennen?

Lieber Gruß Vaijanath
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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