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ist jesus gott












Warum sollte er nicht in diesem Forum sein?
Vielleicht liest er mit und lacht sich einen ab...
Ich sehe das genau so wie Du, Lisken.

Ich will das mal ein meinen Worten verdeutlichen:

Ich hier, Gott dort - dies ist eine Dualität.

Diese Dualität besagt, dass Gott ist, aber noch etwas existiert, das nicht Gott ist.

Gott wird somit in seinen/ihrem Sein begrenzt.

Ich glaube, Gott ist grenzenlos und es gibt nichts, was Gott nicht ist.

Wenn ich sage: "es gibt nichts was nichts Gott ist" ist somit meiner Meinung nach jede Vorstellung von etwas, das nicht Gott ist, eine Illusion.

Und als eine meiner Lebensaufgaben sehe ich die Überwindung dieser Illusion, indem ich wieder dahin komme, in jedem und allem das Eine zu sehen.

Phasen, in denen es mir gelingt, sind unglaublich erfüllend.
Das Thema ist, ob Jesus Gott ist. Fragen wir die Evangelien.

Was wissen wir über die Bibel ?
Was wissen wir über ihre Entstehung ?
Was wissen wir über das gesellschaftliche Leben zur Zeit Jesu in Jerusalem ?
Was wissen wir darüber, wie Juden der damaligen Zeit dachten und fühlten ?
Was wissen wir über die Zusammenhänge der Unterdrückung des jüdischen Volkes durch die Römer ?
Was wissen wir von Gesetzen, Sitten und Gebräuchen der damaligen Zeit ?

Bei google gefunden:
nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Thema:

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Nur mal als Beispiel:

Das Matthäus-Evangelium ist das erste Evangelium der Bibel und wurde in der Kirche zum führenden Evangelium, was wohl daran liegt, dass Matthäus ein katechetisches Handbuch für christliche Lehrer schrieb. Der Verfasser übernahm viele Texte aus dem eben beschriebenen Markus-Evangelium und verwendete zusätzlich Material aus der Quelle Q und dem Sondergut. Dieses Evangelium ist weit umfangreicher als das des Markus, obwohl die von ihm übernommenen Texte gekürzt und auf den Punkt gebracht sind. Der Sprachstil ist etwas gepflegter als der des Markus und die Terminologie erinnert an eine jüdische Ausdrucksweise. Verfolgt man die altkirchliche Tradition, so ist der Apostel und ehemalige Zöllner Matthäus der Verfasser, der das Evangelium zwischen 70 und 110 n.Chr. schrieb.

Zum Lukas-Evangelium ist zu sagen, dass es das längste Evangelium ist und außerdem sprachlich am schönsten gestaltet ist. Im Vergleich zu den eben erläuterten Evangelien verfügt es über einen umfangreicheren Wortschatz, einen höheren literarischen Anspruch und übertrifft sie auch in stilistischer Hinsicht. Wie das Evangelium nach Matthäus setzt es sich aus Material des Markus, der Quelle Q und des Sondergutes zusammen. Der Verfasser des dritten neutestamentlichen Buches ist wahrscheinlich Lukas, der Arzt, der das Buch nach 70 geschrieben hat. Der von Lukas am stärksten behandelte Punkt ist die Darstellung der Heilsgeschichte.

Das Johannes-Evangelium wurde von dem Zebedaiden Johannes um 90 verfasst. Geschrieben wurde dieses Buch in Epheseus. Der Hauptunterschied zu den synoptischen Evangelien liegt wohl darin, dass diese vor allem das öffentliche Wirken Jesu beschreiben, Johannes dagegen vorwiegend die Unterweisung der Jünger und die Auseinandersetzung Jesu mit seinen Gegnern hervorhebt.

aus:
http://www.sonderpaed-online.de/wiss/syn/syn.htm
Sollte eine der allumfassenden Manifestationen Gottes erklären: »Ich bin Gott!«, so spräche sie gewißlich die Wahrheit, und es gäbe daran keinen Zweifel. Denn wiederholt wurde dargetan, daß durch ihre Offenbarung, ihre Attribute und Namen die Offenbarung Gottes, Seine Namen und Seine Attribute in der Welt offenkundig gemacht sind. So hat Er enthüllt: »Jene Pfeile waren von Gott, nicht von Dir!«* Und ebenso spricht Er: »Wahrlich, die Dir Treue gelobten, gelobten sie in Wirklichkeit Gott«.** Würde einer von ihnen sagen: »Ich bin der Gesandte Gottes«, so spräche Er gleichfalls die Wahrheit, die unzweifelhafte Wahrheit. So spricht Er: »Muhammad ist nicht der Vater irgendeines Menschen, sondern Er ist der Gesandte Gottes«.*** In diesem Lichte gesehen, sind sie alle nur Gesandte dieses vollkommenen Königs, dieser unwandelbaren Wesenheit. Würden sie alle verkünden: »Ich bin das Siegel der Propheten«****, so sprächen sie gewiß nichts als die Wahrheit, erhaben über den leisesten Schatten eines Zweifels. Denn sie alle sind nur eine Person, eine Seele, ein Geist, ein Wesen, eine Offenbarung. Sie alle sind die Manifestationen des »Anfangs« und des »Endes«, des »Ersten« und des »Letzten«, des »Sichtbaren« und des »Verborgenen«***** - all dies kommt Ihm zu, Ihm, dem innersten Geist der Geister und der ewigen Inbegriffe des Seins. Und würden sie sagen: »Wir sind Gottes Diener«******, so wäre auch dies eine offenkundige, unbestreitbare Wahrheit. (Kitáb-i-Íqán 196)

* Qur'án 8:17
** Qur'án 48:11
*** Qur'án 33:40
**** Qur'án 33:10
***** Qur'án 57:4
****** vgl. Qur'án 3:182; 5:118; 19:30


Wenn Jesus das also gesagt hat, hatte er auch das Recht dazu.

Zitat:
Nur mal als Beispiel:


Das ist alles umstritten. Der Reformtheologe Klaus Berger geht z.B. davon aus das die ganzen Briefe und die Sachen von Johannes früh sind, im Gegensatz zur allgemeinen Meinung. Bis jetzt konnte man ihn da nur theologisch angreifen und nicht mit historischen Belegen. Man hat wohl wieder Angst vor einer Überhöhung des Johannes.
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