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The Life of Buddha












Das Leben ist Leiden ist die erste der vier edlen Wahrheiten - Dukkha

Etymologisch heißt Dukkha "Ein Rad, dass nicht rund läuft" und bedeutet, dass alles vergänglich ist und nichts dauerhaft glücklich machen kann. Das schöne neue Auto für 100.000 Euro wird irgendwann alt, der Lack blass, es rostet.... etc. pp. Das Glück was man durch materielle Dinge erhält ist nur von kurzer Dauer.

Auch menschliche Beziehungen bringen kein dauerhaftes, ständiges Glück, denn der Partner kann einem auch das Herz brechen oder die Liebe des Lebens wird irgendwann sterben. Jeder wird alt, krank und letztendlich sterben, vielleicht sogar Qualvoll.

Mit Leiden ist also nicht unbedingt physisches oder psychisches Leiden gemeint, sonder beschreib allgemein die vergängliche Natur unseres Dasein und die Dualität dieser Welt auch wenn das tatsächliche Leiden natürlich eingeschlossen ist.

Da jeder wiedergeboren wird immer und immer wieder ist die Erleuchtung und das Nirvana der Ausweg aus diesem Dilemma - vierte edle Wahrheit.
Zitat:
Mein Religionslehrer meinte neulich, dass Buddhisten das Leid in ihrem Leben einfach akzeptieren.


Das ist so nicht richtig, denn ansonsten würden sie nicht nach Erleuchtung streben, das Ziel ist jedes Leid zu beenden.

Zitat:
Ursprünglich ist das doch eigentlich bei allen Religionen so.
Diese zeitweilige Welt ist kein geigneter Lebgensraum für ein Lebewesen das von ewiger Natur ist


Das stimmt so nicht. Die Existenzform des Mensch bietet die beste Position um Erleuchtet zu werden, von den Buddhaländern der Mahayanis mal abgesehen. Der Mensch erfährt genügend Leid und Glück und ist somit motiviert. Götter z.B. haben zu viel Glück und sehen keinen Anlass zu Erleuchtung.
Abgesehen davon gibt es im Buddhismus nicht ewiges am Menschen kein Ego, keine ewige Seele o.Ä.. Im Buddhismus ist das die Voraussetzung für Erleuchtung und Nirvana.
Hallo Nuredin,

Zitat:
Ich meine worauf stützen sie ihr Überzeugungen, das die Erde kein geeigneter Ort ist?


es geht hier nicht nur um Buddhisten, sondern alle Weltreligionen.

Beispielsweise heisst es im Johannesevangelium; "wer die Welt liebt in dem ist keine Liebe für Gott".

"Die Überzeugungen" kommen ganz einfach aus objektiver Beobachtung.
Die kosmische Manifestation ist zeitweilig, sie besteht aus Schöpfung-Erhaltung-Vernichtung. Nichts materielles ist von Bestand, obwohl sich alle nach beständigem Glück sehnen. Das was den Weisen am meisten verwundert ist, das die Masse der Menschen den Tod schlichtweg ignoriert. Fast niemand macht sich ernsthafte Gedanken darüber was mit ihm sein wird wenn der Körper vergeht.

Gruss
Hallo Leer,

Zitat:
Zitat:
Ursprünglich ist das doch eigentlich bei allen Religionen so.
Diese zeitweilige Welt ist kein geigneter Lebgensraum für ein Lebewesen das von ewiger Natur ist

Das stimmt so nicht. Die Existenzform des Mensch bietet die beste Position um Erleuchtet zu werden, von den Buddhaländern der Mahayanis mal abgesehen. Der Mensch erfährt genügend Leid und Glück und ist somit motiviert. Götter z.B. haben zu viel Glück und sehen keinen Anlass zu Erleuchtung.
Abgesehen davon gibt es im Buddhismus nicht ewiges am Menschen kein Ego, keine ewige Seele o.Ä.. Im Buddhismus ist das die Voraussetzung für Erleuchtung und Nirvana.


Ja, die menschliche Lebensform ist eigentlich dazu gedacht Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis zu erlangen und nicht seine wertvolle Lebenszeit zu vergeuden.
Die Alternative im Buddhismus zu dieser zeitweiligen Welt ist das Nichts.

Gruss
Zitat:
Ja, die menschliche Lebensform ist eigentlich dazu gedacht Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis zu erlangen und nicht seine wertvolle Lebenszeit zu vergeuden.


Siehst Du, da unterscheiden sich unsere Ansätze: Ich glaube nicht, dass die menschliche Lebensform zu etwas gedacht ist oder dass das Leben einen Sinn hat, schon gar nicht Gott oder göttliche Erkenntnis zu erlangen.

Zitat:
Die Alternative im Buddhismus zu dieser zeitweiligen Welt ist das Nichts.


'Nichts' ist ein Übersetzungsfehler, der noch auf Schopenhauer zurückgeht. Alternativ haben einige Linien aus Buddhas Reden die Idee eines Zwischenparadies abgeleitet oder Buddhaland, das von einem Buddha geschaffen allein dem Zweck dient Erleuchtung zu erlangen.
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