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Seele - Gott - Verantwortung - Schicksal












Liebe Mitbenützer dieses Forums allerlei Geschlechts und Alters.

Weil wir uns manche Grundlagen kaum je überlegen, entstehen sehr viele Missverständnisse und Streit.
Da ich zu den Menschen gehöre, welche sich als Friedenshetzer betätigen, möchte ich hier einmal auf Zusammenhänge aufmerksam machen, welche nicht selbstverständlich gegeben sein müssen.

Voraussetzende Definitionen:

Seele = Informationsträger immaterieller Natur der alle Erfahrungen, alles Wissen und alle Gesetze kopiert und speichert, welche Seele überhaupt im Verlauf ihrer Existenz begegnet.

Gott = Eine Exekutive Macht, welche auf Verlauf und Voraussetzungen eines jeden lebenden und toten Existierenden Einfluss nehmen kann, aber nichts muss. Die Macht Gottes ist dergestalt, dass Gott Universen auslöschen und entstehen lassen kann.
Ob in 6 Tagen oder 328400 Miliarden Jahren ist dabei unerheblich, da Gott in einer Dimension ist, in welcher die Zeit bloß eine vernachlässigbare Dimension darstellt.


Verantwortung = Die Verantwortung bezeichnet den Zusammenhang von Wahl und Wirkung. Wenn also ein Lebewesen die Wahl hat, sich so oder anders zu verhalten, und dieses Verhalten eine Wirkung hat, wird dieses Lebewesen die Wirkung selbst zu spüren bekommen und kann zusätzlich noch von einer hierarchisch höher gestellten Macht belohnt oder bestraft werden.

Schicksal = Jene Abläufe im Leben welche unumgänglich sind, in Vergangenheit kann sich Schicksal in der Weise verändern, als die Fähigkeit des Lebewesens, sein Schicksal zu verstehen sich verändert.
In der Gegenwart realisiert sich Schicksal fortwährend und wird von den unendlich vielen Möglichkeiten zur Gewissheit eines Erlebnisses mit einer beschränkten Zahl an Interpretationsvarianten.
Die Frage, inwieweit das Schicksal in eigenem Ermessen liegt ist eine noch ungeklärte Aufgabe, die das Leben allen Wesen stellt, welche in der Lage sind, sich darüber Gedanken zu machen. Man kann sich aber auch einfach nicht darum kümmern.



Nun ist es nicht ganz sicher, inwieweit einander diese vier Begriffe in ihrer Existenz bedingen.

    *** Ich kann eine Seele haben ohne Gott
    *** Die Seele kann ganz gut auf mich verzichten (tut sie jedesmal wenn ich sterbe)
    *** Die Seele und ich sind eine untrennbare Einheit und wenn ich sterbe wird diese Seele, so wie sie ist nicht wieder leben können, sondern sie wird recycliert in einem "Gesamtpool" von seelischer "Substanz".
    *** Die Seele und Gott sind eine untrennbare Einheit aber das Erleben der Seele kann vollkommen von Gott getrennt verlaufen, so dass für das Bewusstsein dieser Seele Gott inexistent wirkt.
    *** Weder die Seele noch Gott können aus wissenschaftlicher Sicht als gegeben angesehen werden und sind damit, bis sie erwiesen sind, in allen Untersuchungen als Begründung unzulässig und zu vermeiden.
    *** Die Zuordnung von Seele zu Materie ist nicht geklärt, es kann aus anthroposophischer Sicht möglich sein, dass Steine und Fahrräder beseelt sind und auch Automobile und Rechenmaschinen können seelisch benützt werden.
    *** Seele kann beschränkt werden auf lebende Wesen, demnach wären Steine oder Metall alleine nicht beseelt und Leben wäre dadurch definiert, dass Seele und Materie/Energie zusammen organisiert sind. Tod wäre dadurch definiert, dass Seele und Materie/Energie den Zusammenhang verlieren. Klinisch gegeben ist dies dann der Fall, wenn keine Hirnaktivität mehr festgestellt werden kann.
Öh.
Was ist der Unterschied zwischen Bewusstsein und Seele? Wenn ich glaube, daß mit dem Tod alles, aber auch alles für mich Zuende ist, habe ich dann "nur" ein Bewusstsein, aber keine Seele?
Nicht mal Bewusstsein ist nötig zu leben, kannst auch im Koma liegen.


http://www.catbiggi.de/html/die_kleine_seele.html



.....Die kleine Seele wollte doch so gern den Wunsch der freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals: "Sag schon was kann ich für dich tun?" Die freundliche Seele antwortete: "In dem Moment, in dem wir aufeinander treffen und ich dir das Schreckliche antue - in jenem Moment, in dem ich das Schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst-, also in diesem Moment..." "Ja?" sagte die kleine Seele, ja...?" Die freundliche Seele wurde noch stiller. "...denke daran, wer ich wirklich bin!" "Oh, das werde ich bestimmt!" rief die kleine Seele. "Das verspreche ich dir! Ich werde mich immer so an dich erinnern, wie ich dich jetzt hier sehe!" "Gut!" sagte die freundliche Seele.

"Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, dass ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht erinnerst, wie ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, dass auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind." Doch die kleine Seele versprach noch einmal: "Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind! Ich werde mich an dich erinnern! Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, dass du mir dieses große Geschenk machst - das Geschenk, dass ich erfahren darf, wer ich wirklich bin."

Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung. Die kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, dass sie das Licht war, das so besonders ist, und sie war so aufgeregt, dass sie jener Teil des Besonderen sein durfte, der "Vergebung" heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst als Vergebung erfahren zu können und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, dass sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freude oder Traurigkeit brachte - natürlich besonders wenn sie Traurigkeit brachte -, fiel der kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte:
@ LeoDan
Ok, Identität.

@Gabriele
Ich hab so meine Schwierigkeiten mit solchen Vorstellungen. Ist ja alles ganz hübsch.
Damit hat sichs aber auch schon.
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