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Buch von einer Frau gelesen












Guten Morgen allseits!

Vieles hängt von der Wissenschaft ab. Das meiste aber davon, was der Einzelne in seinem Leben anstrebt. Vor vielen Jahren habe ich ein Buch von einer Frau gelesen, die Einblick in die Welt der tibetanischen Lamas erlangen und auch deren Meisterschaft erlangen wollte. Ich glaube, dieses Buch hieß Die Wettermacher im Tibet .

Darin beschrieb sie, welche strengen Entsagungen, Meditationen und Unterweisungen sie bei einzelnen Meistern auf sich nahm. Sie betonte, dass es nach Abschluss der Lehrjahre bei einem Meister notwendig war, wiederum 10 Jahre bei einem anderen Meister in die Schule zu gehen, wo gefordert wurde, alles Wissen und alle Belehrungen des vorigen Meisters abzulegen. Zuletzt galt es, alles Vorige zu vergessen und nur die freie Eigenständigkeit zu entfalten. Sie musste so weit gediehen sein, dass man entweder auf Wasser gehen konnte, mit der Kraft der Gedanken schwere Steine hob, in dünner Bekleidung so viel inneres Feuer entwickelte, dass Schnee und Eis im
Umkreis von bis zu 10 Metern schmolz usw.usw.

Auch sie wurde Meisterin, die schlussendlich in der Lage war, mit der Kraft des Geistes ein "Wesen" zu erschaffen. Leider geriet dieses Wesen außer Kontrolle und sie hatte dann größte Mühe, dieses Wesen wieder aufzulösen.
Weiters berichtete sie, dass nur reinkarnierte Lamas die Leitung eines Klosters übernehmen durften. Dazu musste ein Lama einen Gegenstand, der in nur ihm gehörte und der in den Schriften des Klosters genau beschrieben wurde so geheim verstecken, dass nur er allein das Versteck finden konnte. Es galt als erwiesen, dass ein Lama reinkarniert und somit der geeignete Leiter war, wenn der ins Kloster aufgenommene Knabe diesen versteckten Gegenstand, also seinen ehemaligen Besitz, zielsicher finden konnte. Durch die Aufzeichnungen konnte man feststellen, wie oft nun der Lama inkarnierte. Je öfter, desto schöner.

Ich dachte mir: Komplett uninteressant. Trotzdem blieb Reinkarnation ein Thema für mich. Obwohl ich nie in den Tibet reiste, nahmen aber auch bei mir die langen Lehrjahre bei einem "Meister" Gestalt an. Und zwar insofern, als ich mich mit Interessse oft über Jahre hinweg mit den Schriften eines Autors befasste, dann aber dieser Schriften gewisserart überdrüssig wurde. Dann kamen andere Autoren und andere Ansichten und Beschreibungen an die Reihe. Ich war aber bestimmt kein Mönch, ich stand normal im Berufsleben, interessierte mich Sport und anderes Vergnügen. Ich zog mich aber gerne etwas zurück, schaltete die Welt ein wenig ab und die geistige Beschäftigung an.

Und jetzt? Jetzt ruht alles in mir. Mir geht es nicht darum, mit Beweisen zu argumentieren. Mir geht es darum, andere so anzuregen, dass sie ihre eigene Gedankenwelt stärken und vielleicht auch ein wenig erweitern.
Liebe Grüße für heute.
reinwiel
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