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Internationale Gesellschaft für Menschenrechte












http://www.igfm.de/index.php?id=2

IGFM auf einen Blick

Die IGFM ist eine Menschenrechtsorganisation, die 1972 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Nach Auffassung der IGFM sind nach dem Recht auf Leben und Sicherheit der Person, die bürgerlichen Rechte wie Meinungs-, Versammlungs- Religions- und Pressefreiheit die wichtigsten Menschenrechte. Ohne sie kann es weder Frieden noch sozialen Fortschritt geben. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.


Weltweite Arbeit
Die IGFM ist weltweit durch 26 Sektionen und vier nationale Gruppen vertreten. Die deutsche Sektion der IGFM hat ca. 3.000 Mitglieder (Stand 2005). Sie hat Beobachterstatus beim Europarat sowie ECOSOC-(Roster) Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.


Finanzen
Die IGFM ist eine als gemeinnützig und mildtätig anerkannte Nichtregierungs-organisation. Ihre Arbeit wird ganz überwiegend durch Ehrenamtliche geleistet. Die IGFM erhält keine staatlichen oder kommunalen Zuschüsse; sie bemüht sich aber um zweckgebundene Fördermittel aus Phare- und Tacis-Programmen der Europäischen Kommission für Projekte zum Aufbau der Zivilen Gesellschaft in osteuropäischen Ländern.


Fallarbeit
Die IGFM unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Grundrechte in ihren Ländern einsetzen oder sie in Anspruch nehmen und deswegen verfolgt werden. Mittel dazu sind u.a. Appelle, Unterschriftenaktionen und Protestbriefe.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Die IGFM informiert über Menschenrechtsverletzungen, denn öffentliche Aufmerksamkeit ist eine wichtige Voraussetzung, um Einzelschicksale und strukturelle Probleme lösen zu können. Öffentlichkeitsarbeit bedeutet aber nicht nur Presse-, Lobby und Bildungsarbeit, sondern auch Aufklärung und Menschenrechtserziehung. Die IGFM veranstaltet Seminare für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Zu den langfristigen Kampagnen der IGFM gehört unter anderem der Einsatz für die Überwindung barbarischer Strafen wie Steinigungen und Amputationen.


Humanitäre Hilfeleistung
Die IGFM leistet humanitäre Hilfe in Form von Paketaktionen und Hilfsgüter-transporten, weil sie glaubt, dass die Lösung humanitärer Probleme zur Verwirklichung der Menschenrechte beiträgt. Seit 1980 hat die IGFM mit zigtausend Tonnen "Hilfe von Mensch zu Mensch" denen geholfen, die aus politischen Gründen keine oder nicht genügend staatliche Hilfe zu erwarten hatten.



Projektarbeit
In den vergangenen 10 Jahren hat die IGFM eine Reihe von Projekte mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission durchgeführt. Dazu gehören unter anderem die Suche von Zeugen und Opfern von Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien, die Durchsetzung des Internationalen Strafgerichtshofes, die Humanisierung des Militärwesens in der Ukraine und die Erhöhung der Lebenstüchtigkeit von Heim- und Straßenkindern in Osteuropa.


Anschrift
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Deutsche Sektion e.V.
Borsigallee 9, 60388 Frankfurt/Main, Deutschland
Tel.: 069 - 420 10 80, Telefax: 069 - 420 10 833
eMail: info@igfm.de

I-Net: www.igfm.de und www.menschenrechte.de


Spendenkonto
Konto 23 000 725
BLZ 512 500 00
Taunussparkasse

Quelle: http://www.igfm.de/?id=161
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