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Die arabische Kultur












http://www.jadu.de/mittelalter/arabien/index.html

Unter der Bezeichnung "arabische Kultur" verstehen wir jene Kultur, die von den Arabern selbst geschaffen worden ist. Fälschlich wurde diese Bezeichnung früher auch für solche Kulturen gebraucht, deren Schöpfer verschiedene mittelalterliche Völker des Orients waren, die sich zum Islam bekannten und zeitweilig unter arabischer Herrschaft standen.


Als die Araber im 7. und 8. Jahrhundert große Länder eroberten, standen sie auf einer Kulturstufe, die bedeutend niedriger als die der unterworfenen zivilisierten Völker war. In den Nüchtern denkenden Köpfen der Eroberer war kein Raum für solche wissenschaftlichen Kenntnisse, wie sie die Griechen besaßen. Selbst die geistig am höchsten entwickelten Araber glaubten, die Erde sei eine Fläche. In ihrer Unwissenheit meinten sie, Berge seien auf die Erde gestellt, damit sie nicht schwanke, wenn Menschenmassen und Kamelherden sich auf ihr bewegen. Sonne, Mond und Sterne stellten sie sich als Laternen oder Lampen vor, die zur Beleuchtung der Erde an dem festen Himmelsgewölbe angebracht seien. Von einem Unterschied zwischen Fixsternen und Planeten hatten sie natürlich gar keine Vorstellung. Nicht jeder gewöhnliche Araber verstand bis tausend zu zählen, und viele waren überzeugt, daß es über tausend hinaus keine Zahl gäbe.


Es gab aber im Volke der Araber nicht wenige wißbegierige Menschen, die lernen wollten und konnten. Es kam ihnen sehr zustatten, daß die unterworfenen Völker sich die Sprache der Eroberer aneignen mußten. Gelehrte und Dichter aus diesen Völkern begannen arabisch zu schreiben. So hatten die Araber Gelegenheit, die Errungenschaften der Völker mit einer höheren Kultur in ihrer Muttersprache kennenzulernen. Und sie erwiesen sich als sehr gelehrige Schüler. Die syrischen Araber waren als erste im arabischen Kalifat auf dem Gebiet der Kultur tätig, ehe die übrigen Araber durch ihre Eroberungen mit der byzantinischen Kultur bekannt wurden. Denn auch in Syrien und Palästina gab es eine hochentwickelte Kultur, da diese Länder von ihrer Eroberung durch die Araber Teile des Byzantinischen Reiches geworden waren. Bereits die unmittelbaren Nachkommen der arabischen Eroberer standen unter starkem Einfluß dieser syrischen Kultur, die neben anderen Kulturen mit der Zeit von den Arabern übernommen wurde. Während der Regierung der Omaijaden (661 bis 750) schufen Syrer und syrische Griechen hervorragende Denkmäler der Baukunst. In der alten Stadt Damaskus, der Hauptstadt des Kalifats Omaijaden, ragten der Palast der Kalifen und eine Moschee empor, die Anfang des 8. Jahrhunderts aus einer christlichen Kirche umgebaut worden war. Das alte Jerusalem erhielt zwei prächtige Moscheen, die kunstfertige syrische und griechische Meister erbauten. In den Palästen, die geschickte Architekten der unterworfenen Völker den Omaijaden in der Wüste errichteten, kamen die Kalifen auch in den Genuß eines ihnen unbekannten Komforts. Die Prachtfassaden der Paläste Kasr-al-Cheir und Mschatta waren mit plastischem Zierwerk reich versehen, die inneren Gemächer und der Baderaum wiesen Wandgemälde auf. Die arabische Aristokratie wohnte in prachtvollen Schlössern, die nach den Plänen der ortsansässigen Baumeister errichtet und von Künstlern ausgeschmückt wurden. Die arabischen Herrscher ließen Moscheen mit der Absicht bauen, die unterworfene Bevölkerung zu beeindrucken und ihr die Macht und Unbesiegbarkeit des Islam vor Augen zu führen.


quelle: die geschichte arabiens
http://www.politische-bildung-brand.....am/geschichte/arabien.htm
Zitat:

Das vorislamische Arabien


Im Jahre 854 v. d. Z. stieß das Heer des Assyrers Salmanassar bei Karkar auf eine Armee syrischer Kleinstaaten. Zu deren Truppe zählte auch ein Kontingent von 1.000 Kamelreitern des Scheich Gindibu. Die Chroniken nannten diese Soldaten aus den südlichen Wüstengebieten „Aribi“: Araber. Bereits seit dem 3. Jahrtausend v. d. Z. drangen immer wieder Nomaden aus dem Inneren Arabiens nach Norden vor. Sie sickerten ein nach Mesopotamien und Syrien. Wichtig für die frühen Reiche des Vorderen Orients war die Halbinsel als Lieferant des als göttliche Opfergabe dringend benötigten Weihrauchs. Dieser wurde aus dem Gebiet des heutigen Jemen über die „Weihrauchstraße“, die entlang des Roten Meeres führte, nach Norden gebracht.


quelle: die geschichte der arabischen kultur
http://www.google.de/search?q=die+g....._de&start=30&sa=N

Interessant ist, daß wir Menschen immer verbunden waren in all den Jahrtausenden unserer Menschheitsgeschichte - das erkennt man, wenn man weiter forscht, nach der Geschichte der germanen sucht wie auch nach der geschichte der schweden, bulgaren, griechen, römer, araber und ägyptens. Es ist egal, was einen interessiert, es gibt für alles eine Fundgrube an Wissen - und wie wir dann merken: hier hat sich Großes vollzogen - zwar mit Opfern - aber immerhin - ob man nach der Sprachfamilie fragt oder nach der Entwicklung eines Landes - irgendwie kommen wir zusammen und driften wieder auseinander. Infolge des Zusammentreffens entsteht Neues - es ist wie ein Ein-und Ausatmen Gottes - und es hört nicht auf.
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