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hab ich so vor nem monat verfasst, könnt nächtelang über dieses thema grübeln^^
Täglich küsst er Menschen auf der ganzen Welt
Er fragt nicht, manche ahnen es, doch sind viele überrascht
Er erscheint ganz plötzlich, wie ein Sturm herangeschnellt
Und bekommt jeden, es gibt kein Entrinnen, wenn er sein Opfer erhascht.
Er ist nie gleich, eine wandelnde Gestalt
Mal stark und heiß, dann sanft und leis’
Vielleicht verschont er mich, wenn ich ihn preis’
Doch genützt hat es nie, er scheint ganz kalt.
Im Alter gibt es Menschen, die sich an ihm erfreuen
Niemand sonst ist da, der sie küsst und liebt
Sie beginnen zu grübeln und zu bereuen
Und freuen sich, dass einer die Chance auf vergessen nun gibt.
Er kann zerfleischen, zerreißen und Herzen eineisen
Er kann befreien, verzeihen und Ehre erweisen
Ist er gut oder böse, keiner kennt sie, diese Antwort
Denn keine Menschenseele kam zurück, von diesem nächsten Ort.
Wer ist es, der den Kuss uns sendet
Der Neues beginnt und Altes endet
Ist er einen Strafe, ein Segen oder keines von Beiden
Macht er einen Unterschied zwischen Gläubigen und Heiden?
Eine Antwort auf diese Fragen kann ich nicht geben
Das kann niemand, solange am Leben
Man muss warten, bis er versiegt der Lebensfluss
Und er mich trifft, der Todeskuss.
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| gefällt mir..schöne und ehrliche Gedanken in Lyrik verfasst...da werd ich immer ganz schwach^^
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