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http://www.stern.de/politik/panoram.....or-Moskau-Sie/606445.html
In Rudeln hetzen sie durch die Stadt, kläffen Fußgänger an und schnappen zu. Aggressive Kampfhunde versetzen Moskau in Angst. Mehr als 15000 Bewohner wurden im vergangenen Jahr gebissen. Die Lage scheint außer Kontrolle.
Sie greifen Kinder an, beißen Passanten und stellen sich einem kläffend in den Weg: Moskaus verwilderte Hunde - darunter tausende Kampfhunde - werden zunehmend zu einer gefährlichen Plage in der russischen Metropole. Mehr als 15 700 Menschen wurden russischen Medienberichten zufolge allein im vergangenen Jahr gebissen. Mitunter sterben die Attackierten an den Bisswunden, weil sie verbluten oder mit Krankheiten infiziert werden. Tierärzte stellen immer häufiger Tollwut fest. Moskaus Bürger beklagen, dass die Behörden trotz tausender Beschwerden tatenlos zusehen. Viele fordern die Stadtverwaltung auf, sich an der deutschen Hundesteuer, Kampfhundeverordnung und den Tierheimen ein Beispiel zu nehmen.
Rund 30.000 ausgesetzte Hunde in Moskau
Im Moskauer Stadtteil Jugo-Sapadnaja belagern die Tiere die Häuser. "Oft sind bis zu zehn Hunde in einem Rudel, sie lauern knurrend an Hauseingängen, so dass man sich nicht mehr nach Hause traut - sie terrorisieren uns", sagt die 19-jährige Anna Dubowa. Jeden Tag werden in der Stadt mit geschätzten 30.000 ausgesetzten Hunden dutzende Menschen gebissen, wie die Tageszeitung "Nowyje Iswestija" berichtet. Die ausgemergelten Tiere suchen in den Mülltüten der Moskauer Wohnviertel nach Essensresten.
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Der Verbraucherschützer Dmitri Janin kritisiert, dass es den Tierhaltern in Russland zu leicht gemacht werde - die Verantwortung für die Tiere sei auf ein Minimum reduziert. Es sei leicht, niedliche Welpen auf der Straße zu kaufen und - wenn sie groß sind - einfach auszusetzen. So macht sich der Mangel an Gesetzen zur Kontrolle des Bestandes in allen russischen Großstädten bemerkbar. Nahe Nischni Nowgorod an der Wolga etwa bissen Hunde im November eine 21-Jährige zu Tode. In Moskau verblutete eine Achtjährige 2006 nach einer Kampfhundeattacke.
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Chinarestaurants verarbeiten kranke Hunde zu "Lammfleisch"
Doch auch in Russland ist die Lobby der Tierschützer stark. Sie geben den Haltern, die ihre Hunde achtlos aussetzen, die Schuld an der unkontrollierten Vermehrung. Als im August dutzende Hunde in Moskau verschwanden, erstatteten sie aus Sorge Anzeige. Wie sich herausstellte, hatte eine Chinarestaurant-Kette die meist kranken Tiere geschlachtet und Gästen als Lammfleisch vorgesetzt. "Chinesische Köche schlachteten Hunde im Restaurant und bereiteten das Fleisch wie eine Delikatesse zu", sagt der Sprecher der Lebensmittelkontrolle, Philipp Solotnizki.
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Die Stadt Moskau räumt ein, der Lage nicht Herr zu werden. "Wir erhalten täglich zu viele Anfragen und entfernen die Tiere nur auf dem Gelände von Kindergärten und dort, wo sie Eingänge verstellen", sagt Michail Kuskow von der zuständigen Behörde. Der Zoologe Andrej Neuronow meint, dass die Situation außer Kontrolle geraten sei. "Hunderte Hunde leben inzwischen schon im unterirdischen Netz der Metro", zitiert das Boulevardblatt "Komsomolskaja Prawda" Neuronow.
15 neue Tierheime in Planung
Das Problem mit Moskaus "Hundeterror" hat sich verschärft, seit Bürgermeister Juri Luschkow vor fünf Jahren das Abschießen aus Tierschutzgründen verbot. Nur besonders aggressive und kranke Tiere werden von Experten eingefangen. Nach ihrer Sterilisierung würden die gesunden Vierbeiner aber wieder ausgesetzt, berichtet das Internetportal expert.ru. Nur Hunde, die in der Nähe von Schulen, Spielplätzen und Krankenhäusern leben, würden in Tierheime gebracht. In einem ersten Schritt will Moskaus Stadtverwaltung im kommenden Jahr 15 neue Heime bauen - mit tierärztlichen Behandlungszimmern.
Ulf Mauder/DPA
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Und was sagt die Tier- und Pflanzenwelt zur unkontrollierten Vermehrung der Menschheit, die nun schon seit Jahrtausenden anhält und besonders in den letzten 150 Jahren erschreckende Ausmaße angenommen hat. In riesigen Rudeln tauchen sie auf, belagern Wälder und Auen, zerstören und verbrennen die Vegetation, ergreifen Pflanzen und Tiere und zerreißen und zerbeißen sie. Kaum, dass sich ein Hirsch oder Luchs noch traut, in Berg und Tal herumzustreichen. Überall sind sie inzwischen und bedecken das einst grüne Land mit Stein und Asphalt. Eiserne Karren rasen mit unnatürlicher Geschwindigkeit über Bahnen, welche die natürlichen Wildwechsel durchschneiden, und hinterlassen Millionen zerfetzter Igel, Amseln und Rehlein.
Das muss endlich ein Ende nehmen!
Aber wer baut Menschenheime, in die man sie alle wegschließen kann? Wer sterilisiert diese ungeheuren Massen endlich, damit diese Vermehrung gebremst wird und man als Bär oder Elch ungestört seinen Geschäften nachgehen kann?
Sogar die Meere vergiften sie mittlerweile und töten mit Mordmaschinen Wale und mit fußballfeldgroßen Netzen Millionen von Heringen und anderen Flossenträgern. Gibt es denn keine Rettung vor diesen Ungeheuern? Laute und stumme Schreie aus Milliarden Tierkehlen und Abermilliarden Pflanzenseelen erheben sich zu Gaia, aber es ist keine Erlösung von dieser Plage in Sicht!
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Nein, es gibt keine Rettung. Die Tierwelt ist aller Wahrscheinlichkeit nach in unser Leben eingebunden und am Verhalten ihm gegenüber werden wir geprüft.
Welten kommen, Welten vergehen - aus der Sicht der Reinkarnationslehre ist alles mit Sinn verbunden - sagt man - nur aus menschlicher Sicht werden wir es nie verstehen.
Warum lebe ich hier und habe diese Eltern und keine anderen, warum lebe ich nicht in Afrika, sondern hier und warum ist mein Leben so verlaufen, wie es bisher verlief.
Alles Fragen und keine Antworten - warum bin ich nicht anders und warum habe ich dieses Umfeld - sind das alles Lernprozesse, durch die ich mich entwickeln muß, durch die Gott mich prüft, wie ich mit meinen Mitmenschen und den mit mir lebenden Geschöpfen Gottes umgehe ?
Es beschleicht einen die Ahnung, daß alles Leben irgendwie komplizierter zu erklären ist, als wir es auf herkömmliche Art immer taten.
Sehen wir alles nur begrenzt ? Was will das Leben von uns ? Was will es, daß wir tun ?
Haben sich die Tiere angepaßt, haben wir den Tieren etwas genommen - ihre Umwelt, ihr Umfeld ?
Sicher ?
Welche Rolle spielen die Tiere für Menschen ? Was hat der Mensch ihnen zugedacht ?
Spielen wir Menschen den Mephisto ?
Zerstören wir, um wieder aufzubauen ?
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Ja, Fragen über Fragen. Ich glaube ebenfalls, dass hinter allem ein gewaltiges Szenario voller Entwicklung steht. Wenn ich mit unserer Mieze im Arm durch den Garten gehe, habe ich das Geführl, dass auch dieses Tierchen gerade eine Erfahrung durchmacht, die es auf spätere Dinge vorbereitet.
Mein Beitrag oben war natürlich etwas sarkastisch und ironisch gemeint angesichts unserer menschlichen Arroganz und unseres meist unhinterfragten Komplettegoismus gegenüber dem übrigen Leben.
Aber Dein Gedanke, dass wir uns in einem grandiosen Lernprozess befinden, erweckt in mir unmittelbar das Gefühl: So ist es!
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