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Die Pendeluhr geschrieben 21. April 2006
Es steht bei meiner lieben Tante
noch ein anderes altes Möbel
schwarzglänzend tickt es vor sich hin
als bis der kleine Hebel
an jener Feder wird gelegt
in eine andre Richtung
darauf die Uhr die Stunde schlägt
in Wahrheit und in Dichtung.
So steht sie immer zuverlässig
Tantchen mocht sie leiden,
von ihren Männern, die gehässig
liess zweimal sie sich scheiden.
Die treueste Begleiterin
fand sie in dem Pendüle
die ist der Tage Leiterin
in Hitze wie in Kühle.
Die Tante hatte einen Raum
der einst für´s Gatten Flause
und fehlt ihr auch die Ehe nicht
so doch der Mann im Hause
Ein wenig doch zur Sicherheit
und für die schweren Sachen
so wollte sie dies Zimmer
frei zur Untermiete machen.
Nicht lange sucht sie bis sie fand
den netten jungen Peter,
ein hübscher Herr und seines Zeichens
auch noch Sanitäter!
"Wie praktisch!" Dachte sie behend
und lud ihn zu sich ein
fragt ihn wie er es denn so fänd
hier Mieter mal zu sein.
Peter der fand dies auch ganz gut
nur hat er ein Problem,
denn seine Katz die Isnogud
sei vielleicht nicht genehm.
Die Tante lachte und empfand
dies wirklich nicht als schwierig,
so bracht der Peter Möbel her
das Kätzchen war nicht gierig
danach das Heim zu wechseln neu
jedoch es musste sein
damit man sich der Neuerung freu
lud Tantchen ihn gleich ein:
"Komm Peter, das begiessen wir
mit einem Gläschen Wein
oder, wenn lieber magst ein Bier
wir sind nun nicht allein."
Doch Isnogud, des Peters Katze
sass in dem neuen Raume
damit sie sich erst heimisch kratze
sucht sie nach dem Baume.
Indessen trifft sie auf die Uhr,
die stetige Bewegung
verwunderte die Katz nicht nur
sie bracht sie in Erregung.
Erst schaut sie fasziniert nur hin,
spannt sich wie eine Feder
schlag vier sass sie im Kasten drin
es rappelt bis zum Peter.
Das Pendüle war nicht mehr intakt
die Tante sich erschreckte
der Peter tröstet sie und fragt
ob sie sich damit weckte.
"Ach nein" sagt Tantchen, diese Uhr
ist fast wie mein Zuhause
dreihundert Jahr schlägt sie schon stur
wie sie doch stets genau seh."
"Nun, gute Frau das ist nicht schlimm
ich werd sie wieder flicken
vergessen Sie nur Ihren Grimm,
gleich wird sie wieder ticken"
das Tantchen sah dem Manne zu
da war´s vorbei mit ihrer Ruh
sie hat den Ärger bald vergessen
und war vom Peter wie besessen.
Die dritte Scheidung bahnt sich an
das Leben ist ne Achterbahn.
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hier ein par ältere Gedichte von mir bitte Feedback
//Wenn ich dich sehe
Wenn ich dich sehe denke ich,
du bist gar unerreichbar wohl für mich.
Ich sehne mich da dir wenn ich dich erblicke,
und mich befällt Befangeheit das ich fast dran ersticke.
Nun sitze ich hier und denk über dich nach
was dir wohl durch den Kopf geh'n mag in deinem Schlafgemach.
Oft wenn ich an dich denke,
rollt eine Träne hinab meines Gesichtes Senke.
Warum vermag ich nichts zu sagen,
und doch höre ich nicht auf Stumm drüber zu Klagen.
Dich fragen oder ansprechen kann ich so einfach nicht,
Zu schwer fällt es mir zu schauen in dein Gesicht.
Du magst dich fragen warum ich es nicht kann,
ich verspürte eine Angst vor Ablehnung solange ich mich entsann.
Vielleicht kommt es daher dass ich nur ich bin,
mit all meinen Schwächen. Was haben die für einen Sinn?
Und doch will ich dir sagen dass du mir bist sympathisch,
oder ist da etwa mehr? Ich wünscht ich könnte Fragen telepathisch.
Mich schützen vor der Ablehnung durch die Möglichkeit vergessen zu lassen was ich getan habe,
Man sagt die Zeit heilt alle Wunden und doch hab ich Furcht vor solch einer möglichen Narbe.
Vielleicht werde ich mich irgendwann trauen und dir meine Gedanken zeigen.
Vielleicht werde ich aber auch für immer drüber schweigen.
Nur eins weiß ich sicher vergessen werde ich dich nicht.
Mir einprägen für immer dein Gesicht.
//Tränen
//Tränen
Ich sitze hier, Weine und denke nach,
ein Junge weint doch nicht! Was eine Schmach.
Und doch empfinde ich Weinen als Erleichterung.
Mit jeder Träne fällt ein Stück der Last und Deckung.
Tagsüber baue ich auf einen Wall aus Emotionslosigkeit.
Um Nachts ihn einzureißen und zu Versinken ins Selbstmitleid.
Man sagt das sei schlecht.
Und doch kann ich behaupten mit Recht.
Dass es mich leichter macht und freier
sinken Sorgen in Traumes Weiher
und blubbern früh am Morgen auf
zu einem neuen Spießrutenlauf
Es hat nicht sollen sein, die Tränen sind versiegt
Ich hoff´ auf ruhigen Schlaf, der wohl noch vor mir liegt
doch weiß ich um den nächsten Tag
dass ich das selbe noch mal klag
denn Freiheit kann nicht sein so lang mir etwas an mir liegt.
//Abschied
Ich sitze hier im Kerzenlicht
sitze hier und denk and dich
durch den Kopf schwirren mir Probleme und Sorgen
wie soll ich nur schaffen den nächsten Morgen
Ich mache mir Gedanken über alles und Nichts
Über Leben und Verzicht
Will die Ketten die mich fesseln sprengen
Will die Wurzeln die halten versengen
Ich schau ein letztes mal ins Kerzenlicht
denk ein letztes mal Dich
Befreie mich von Sorgen und Not
geb mir die Kugel und bin tot
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Hallo panther27,
was für eine Art feedback hast Du denn im Sinn?
Der Inhalt ist mir recht vertraut, an der Form gäbs noch zu feilen
die Verse: //Tränen zu singen möchte ich Dich mal bitten
da werden nach unten doppelt so lang die Zeilen
dem "ruigen Schlaf" gäb ich ein "h": nur ruhig Blut mein Panther
und gegen das schlechte Gewissen:
| panther27 hat folgendes geschrieben: |
| Mich schützen vor der Ablehnung durch die Möglichkeit vergessen zu lassen was ich getan habe, |
hilft im Allgemeinen, darüber zu reden, es dürfen sogar Menschen zur Beichte, welche nicht katholisch sind, so weit ich weiß, allerdings ob Du dann an die Absolution glaubst ist wieder Deine Angelegenheit.
Jedenfalls würde ich diese ellenlangen Zeilen irgendwie aufteilen, z.B. na ich versuche es gleich einmal an dem extremsten Vers, im nächsten Post aber.
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| Nene also mit beichten hat das nichts zu tun. Da hast du was falsch verstanden^^. und den Rest korrigier ich dann mal das mit den langen Versen hab ich auch schon probiert umzuschreiben aber mir ist nichts gutes eingefallen.
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| panther27 hat folgendes geschrieben: |
Ich sitze hier, Weine und denke nach,
ein Junge weint doch nicht! Was eine Schmach.
Und doch empfinde ich Weinen als Erleichterung.
Mit jeder Träne fällt ein Stück der Last und Deckung. |
Das würde ich so schreiben:
Ich sitze weinend hier und denke nach
als Junge weinen? Was für eine Schmach!
und doch erleichtert mich das Weinen sehr
mit Tränen Lasten fallen, drücken mich nicht mehr.
| panther27 hat folgendes geschrieben: |
Tagsüber baue ich auf einen Wall aus Emotionslosigkeit.
Um Nachts ihn einzureißen und zu Versinken ins Selbstmitleid.
Man sagt das sei schlecht.
Und doch kann ich behaupten mit Recht. |
Den ganzen Tag spiel ich den Coolen, nichts kann mich erschüttern
um nachts in meinem Jammer voller Selbstmitleid erzittern
zwar heißt es ja, dies wäre schlecht
und trotzdem fühl´ ich mich im Recht.
| panther27 hat folgendes geschrieben: |
Das es mich leichter macht und freiher.
Es ist als vfielen Sorgen gleich meinen Tränen in einen tiefen Weiher.
versinken darin, steigen langsam auf und sind wieder an der Oberfläche am nächsten Morgen.
Wo ich sich doch wünschte versunken auf das sie nimmer werden geborgen. |
Dass es mich leichter macht und freier
sinken Sorgen in Traumes Weiher
und blubbern früh am Morgen auf
zu einem neuen Spießrutenlauf
| panther27 hat folgendes geschrieben: |
So hat es nicht sein sollen und der Tränenstrom ist versiegt.
Ein ruiger Schlaf wohl vor mir liegt.
Und doch weiß ich das am nächsten Tag nichts wird anders sein.
Und doch bleibt die Illusion von Freiheit langsam zerinnenend zwischen dem Gestein. |
Es hat nicht sollen sein, die Tränen sind versiegt (ich kann allerdings nicht erkennen was denn nicht hat sein sollen)
Ich hoff´ auf ruhigen Schlaf, der wohl noch vor mir liegt
doch weiß ich um den nächsten Tag
dass ich das selbe noch mal klag
denn Freiheit kann nicht sein so lang mir etwas an mir liegt.
Nun ja, warum nicht mal einen Limerick zum Abschließen.
Ich würde an deiner Stelle erst etwas herausgeben, wenn ich es noch dreimal orthographisch geprüft hätte, besser erst am nächsten Tag prüfen, dann später sieht man die Fehler besser
Fallen mit v ist echt unverzeihlich, bei aller poetischen Freiheit, insbesondere wenn die Sorgen von Dir in den Weiher abfallen,
sofern Du da ein Wortspiel machen wolltest: Das ist zu sehr weg von einem normalen Satzbau, als dass jemand fallende viele Sorgen verstehen würde inform von "...vielen Sorgen in den Weiher"
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